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 Restaurant Diablo de Monteiro

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BeitragThema: Restaurant Diablo de Monteiro   So März 21, 2010 11:51 pm

das Eingangsposting lautete :

Wenn man in dieses wunderschöne essloka hinen kommt, wird man erst einmal von einem netten aber schon etwas älterem Mann gefragt, wo man sitzen möchte. Dieses Lokal ist sehr groß und es ist auch gut besucht. Es ist zwar etwas Teuer, jedoch bietet es dafür gute Servic- und Lebensmittelqualität.



Vorspeisen:

+ Frühlingsrollen
+ Sojabohnensalat
+ Crepés
+ Kürbissuppe
+ Gebackener Schafskäse


Hauptgang:

+ Wiener Schnitzel mit Pommes und einen Salat
+ Hänchen süß-sauer mit Reis oder Pommes
+ Lasgane
+ Kartoffeln, Rotkohl und eine Kohlrolade
+ Pizza
+ Nudelauflauf
+ Kartoffelauflauf
+ Spagetti Bolognese


Nachspeise:

+ Vanilleeis mit Banane
+ Schokoladenwaffeln mit Vanilleis
+ Pfannkuchen mit heiße Kirschen
+ Mangoparfait auf Himbeerpüree
+ Apfelschaumkaltschale
+ Teramisu
+ Kirsch Quark
+ Erdbeertraum
+ Gebacknes Eis mit Schokoguss
+ Wienerkirschenscharm
+ Zitroneneis

Getränke:

+ Coca Cola
+ Coca Cola Light
+ Sprite
+ Wasser
+ Fanta
+ Zitroneneistee
+ Pfisisheistee
+ Apfelschorle

Alkoholische Getränke werden hier nicht vekauft!!!
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Chloe Frazer

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[RPG-Daten]
: Verschlafen aber dennoch ausgeruht und fit
: Glücklicher Single.
: Trägt ihr typisches Outfit, bestehend aus Kniehohen Stiefeln, beiger Hose und einer warmen violetten Jacke in Lederoptik.

BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mo Sep 27, 2010 7:55 pm

Na wundervoll jetzt hatte ich den Salat. Ununterbrochen musste ich an diese Idioten deken die ihren Körper selbst mit ihrer Fresssucht zerstörten und ich musste mich wirklich beherrschen nicht zu lästern. Im Endeffekt war es mir ja eigentlich egal genauso wie Nate aber es kotzte mich einfach nur endlos an wie sie dann in Selbstmitleid versanken. Andererseits wollte ich nicht mit den ganzen Tratschweibern und Lästerschwestern in einen Topf geschmissen werden und ich wusste wie sehr mein Gegenüber diese Art von Frauen hasste. Ich wäre schön blöd es mir deswegen mit ihm zu verscherzen, denn ich kannte mich zu gut und wusste das ich irgendwann meine große Klappe nicht mehr halten konnte und aus purem Neid anfangen würde über Elena abzukotzen. Und das ausgerechnet bei dem Kerl der mit ihr liiert ist...ne, da ramm ich mir vorher ein Messer in den Oberschenkel um auf andere Gedanken zu kommen Oo
Ich drehte meinen Kopf nach links an die Bar wo auch schon der Kellner zu mir sah, so nach dem Motto `Bestell noch was, mach mich reich!!´, aber das konnte er sich getrost abschminken. Ich riskiere doch nicht meinen Knackarsch nur um hier mein Geld mit beiden Händen rauszuschmeißen! Aber genau das tat ich gerade, aber Nate war es mir Wert. Danach hieß es wohl das die Teppichreinigung wohl noch ein paar Wochen warten müsste. Zumindest bis wir das auf dieser Insel erledigt hatten. "Das stimmt allerdings. Der Laden hier hat zwar keinen Alkohol aber das Essen ist wirklich lecker.", meinte ich grinsend und spielte mit dem Gedanken nachzufragen ob die Lokalleitung sich unseren Ratschlag gestern zu Herzen genommen hatte. Kaum vorstellbar denn der Kellner war nicht der von gestern...zu seinem Glück.

Bei Nates Worten konnte ich die Vorstellung einfach nicht verdrängen wie sich eine Kilometerlange Schlange von allen möglichen Gerätschaften anstellten nur um Nate einmal jagen zu können. "Ohja, das stell ich mir grade vor wie sie sich in einer Reihe aufstellen!", lachte ich und strich mir meine Strähne aus dem Gesicht welche schon zu meinem Markenzeichen wurde. Bei seiner Frage jedoch entglitten mir doch die Gesichtszüge....und es bildete sich eines mein berühmtberüchtigtes provokatives Grinsen. "Wer weiß? Vielleicht....vielleicht auch nicht...", sagte ich schnurrend aber auch provokant. Mit einem Schlag war es wieder so wie vor all den Jahren und ich fiel in mein altes Muster zurück. Zwar nicht im negativen Sinne das ich Nate verarschte aber ich hatte es schon immer geliebt mit ihm zu spielen. Denn er war nicht so eine leichte Beute wie all die Anderen. Nate war ein Mann wie er sein sollte. Ein Mann der mir das Wasser reichen konnte...
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Nathan Drake

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: Bubabawaha xD
: Es ist kompliziert
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Do Sep 30, 2010 10:31 pm

Und schon wieder sah sie so nachdenklich aus, allerdings konnte ich diesmal nicht recht an ihrem Blick erkennen, woran sie dachte. Immernoch an Frauentratsch? Na hoffentlich nicht, denn ich wollte nicht als Ersatz für irgendwle Lästerschwestern herhalten. So...sah ich doch auch nun wirklich nicht aus, oder? Mein Blick wanderte kurz an mir runter. Nope, definitiv nicht, dazu war ich meistens zu dreckig und zu robust. Außerdem hatte ich keinen Nagellack auf meinen Fingern oder ekelhaften Glitzergloss auf meinen Lippen, igitt!! Allein bei dem Gedanken wurde mir ganz schlecht. Am besten Sulli noch nebendranstellen und dann posen wir zusammen, in Bikinis und mit Schminke im Gesicht. "Ach du scheiße...", wisperte ich zu mir selbst und hielt mir den Mund, blickte kurz zu Chloe und grinste verschämt. Warum dachte ich an so einen Schrott? Sie war nun wirklich keine typische Frau, die sich jeden Sonntag mit anderen Weibern traf und über Mode philosophierte. Ganz im Gegenteil, diese Frau vor mir wollte Action, Abenteuer und jede Menge Bumm und Bämm! Es war also total widersprüchlich, weshalb ich erleichtert seufzte und mich wieder normal aufrichtete. Hoffentlich fragt sie nicht nach....die Wahrheit würde ich ihr eh nicht anvertrauen, mein Kopf ist Privatzone!

Diese Art kannte ich...dieses offensive und reizvolle. Natürlich wollte sie nun wieder mit mir spielen, mir ihre Reoze vorführen und hinter sieben Türen eine Gegenüberstellung mit Elena anfechten. Ich lachte innerlich, es war wirklich zu sexy, wie sie sich darum bemühte, mir zu imponieren. Die Frage hatte sich somit eigentlich von selbst geklärt, sie hat sicher keinen neuen am Start, sonst wäre sie nicht so verbissen mit mir in diesen Dschungel abzutauchen. Ich kannte sie, sie würde sich hauptsächlich nur Kerle rauspicken, die auch irgendwie Action unterm Arsch haben und ihr was bieten können. Davon gibt es wohl nicht viele. "Verstehe...klingt sehr...mysteriös", gab ich zurück und zwinkerte leicht ehe ich mich zurücklehnte und meinen Blick durch das Lokal schweifen ließ. Vielleicht sollte ich mich bald mal auf die Socken machen...obwoh...wofür? Hab eh nichts zutun, haha!
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Chloe Frazer

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Fr Okt 01, 2010 5:28 pm

Immer mehr verfloss ich in meinen Gedanken was Elena und Nate anging, genauso wie meine Lästereien die ich nur für mich behielt. Einerseits schon deprimierend wie sehr ich an dem Kerl hing und andererseits könnt ich mir auch selbst sowas von in den Arsch treten das ich es einfach nicht schaffe von diesem Kerl loszukommen! Wie schwer kann das eigentlich sein, so toll war Nate auch wieder nicht! `Komm schon Chloe das kann doch nicht so schwer sein! Du rennst nicht den Typen nach sondern die Typen rennen dir nach!´ nur leider nicht in dem Fall. Nates Wispern brachte mich aus meiner Gedankentiefe wieder zurück und ich sah ihn etwas skeptisch an. Was war denn nun los? War ihm übel? Zumindest sah er so aus mit der vorgeschlagenen Hand und seinem wirren Gesichtsausdruck. "Überfressen?", kam dann die Frage meinerseits, ansonsten wüsste ich wirklich nicht was mit ihm los sein könnte o.o

Seinem Blick nach zu urteilen wusste er worauf ich hinaus wollte. Naja, nach unseren gemeinsamen Abenteuern und damit meine ich nicht nur die Dschungelaction, hatten sich wohl uns beiden ziemlich ins Gedächtnis gebrannt. Wären wir beide nicht solche Freigeister würden wir wohl sagen das wir damals eine wirklich intensive Beziehung zueinander hatten, aber was denk ich schon wieder darüber nach? Verdammt X.x Irgendwie kam ich mir im Moment doch ziemlich erbärmlich vor...als würde ich keinen anderen kriegen wobei es gar nicht so war. Ach...im Moment war mir meine eigene Psyche zu kompliziert und ich sollte es endlich verhindern das dieser Kerl mich dermaßen durcheinander bringt! Ansonsten würden würde ich bei dieser Expedition nur eine Behinderung für ihn sein und uns am Ende beide noch ins Grab bringen. "Tja, du kennst mich doch. Mit mir kann eben keiner mithalten...", erneut grinste ich ihn an. Das war eine gute Antwort, denn mein Gegenüber brauchte gar nicht erst merken wie verwirrt ich im Moment war...von meiner Gefühlsmäßigen Labilität mal ganz zu schweigen u.u"
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mo Okt 04, 2010 11:43 pm

Langsam wusste ich nicht mehr recht, wie ich mich eigentlich hinsetzen sollte. Der Stuhl war mehr als nur unbequem, zumindest nach ner Weile draufsitzen. Deswegen beschloss ich kurzerhand mal aufzustehen und mich zu strecken, Chloe betrachtend und schief grinsend. "Was denn...? Der Stuhl ist verdammt unbequem", rechtfertigte ich mich gleich, denn ich konnte an ihrem Blick erkennen, dass sie sich dachte 'Was tut der da?' So kann sie sich die Spucke sparen...oder so ähnlich. Nach fünf Minuten setzte ich mich jedoch wieder, sonst fängt der kellner noch an zu heulen, weil er denkt, dass wir gehen und somit kein Geld mehr für ihn hier lassen. "Überfressen ist gar kein Ausdruck", war meine Antwort, woraufhin ich auch ein wenig schäbig grinste und mich erneut zurücklehnte. Schließlich würde sie das alles bezahlen müssen...haha. Auf die Rechnung war ich wirklich gespannt aber man musste es einfach ausnutzen, wenn Chloe die Spendierhosen anhatte. Das kam eh nur jedes Schaltjahr mal vor. Vielleicht sollte ich mir für heute drei Kreuze im Kalender machen oder sowas in der Art O.o

Sie äußerte sich mit einer Antwort, die ich ehrlich gesagt erwartet hatte. Niemals würde sie zugeben, dass sie nach etwas anderem sucht oder den richtigen nicht finden bzw. kriegen kann. Da gibt sie lieber den anderen die Schuld, dass sie nicht gut genug sind oder so ein Weiberkram. Ich schmunzelte und klopfte wieder desinteressiert mit meinen Fingern auf dem Tisch herum. "Verstehe...tja, wird sich schon irgendwas ergeben, nur nicht aufgeben", scherzte ich und musste gedanklich lauthals anfangen zu lachen. Eine ganze Kolonie...versklavt durch eine Frau namens Chloe Frazer. Wer wird der Richtige für sie sein? Naja, Domina war sie keine aber man könnte sie schon zu einer egozentrischen und rachsüchtigen Kategorie der Frauen einordnen. Obwohl sie auch viel positives hatte... 'Okay Nate, das reicht jetzt...werd nicht übermütig!', ermahnte ich mich selbst und pfiff leise.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Di Okt 05, 2010 4:58 pm

Nach ´ner Zeit begann Nate immer unruhiger zu sitzen und erinnerte mich sehr an ein kleines Kind. Dabei saßen wir noch nichtmal so lange in dem Lokal wobei mein Blick auf die Uhr neben der Theke schweifte. Oke, ich nehm alles zurück...mittlerweile waren es ja schon fast drei Stunden Oo Wo war denn die Zeit geblieben? Dabei kam es mir noch nicht mal solange vor das wir hierher kamen. "Kein Problem wir sind ja doch schon ein Weilchen hier...", erwiederte ich und sah zu meinem Begleiter welcher aufstand und sich etwas bewegte. Vielleicht sollten wir uns bald mal trennen nur hatte ich ehrlich gesagt keinen Peil was ich dann machen sollte. Hinlegen und schlafen war quatsch, denn meine Müdigkeit hatte ich übertaucht und war somit hellwach was sich bis zum Abend wohl nicht mehr legen würde. Meine Ausrüstung hatte ich soweit so gut auch schon beisammen, es fehlten nur noch ein paar Kleinigkeiten welche ich erst heute Abend erledigen konnte, weil die Teile erst noch geliefert werden u.u Ich hasste dieses ganze Organisieren, dafür war ich wahlich nicht die richtige Frau. "Auf die Rechnung bin ich ja eh gespannt...", erwiederte ich grinsend dennoch weinte ich innerlich. Ich konnte immerhin auch kein Geld scheißen, aber ein ordentliches Frühstück war das mindeste das ich Nate schuldete. Zudem hatten wir uns eine ganze Weile nicht gesehen weshalb ich um jede Gelegenheit froh war, die sich uns bot um uns länger miteinander zu unterhalten. Früher oder später würden sich unsere Wege wieder trennen das war mir klar aber wir hatten uns dafür lange genug nicht gesehen.

Tse, dass Verhalten und der Kommentar passten zu Nate. Aber beeindrucken würde er mich damit nicht, ich hatte ihn schon oft genug um den Finger gewickelt da würde ich es dieses Mal auch wieder schaffen. Dafür schmeichelte es ihm viel zu sehr erobert zu werden...er brauchte das und das war auch vermutlich der Grund warum Elena und er zusammengefunden hatten. Sie war eine der wenigen Frauen gewesen die ihm nicht sofort verfallen waren und bei der er sich zur Abwechslung ins Zeug legen musste um sie für sich zu gewinnen. Dafür hatte sie auch meinen ganzen Respekt denn es gab nicht viele die es bei Nate bisher geschafft hatten. Von mir mal abgesehen. `Ich sollte aufhören über die kleine zu philosophieren. Ihre Beziehung geht mich nichts an...´. Aber mein Glück konnte ich trotzdem versuchen...entweder er beißt an oder nicht, mehr Möglichkeiten gabs nicht. "Ich denke der Kerl muss erst noch geboren werden...", erwiederte ich amüsiert denn ich war mir sicher mein Gegenüber wusste auf was ich anspielte. Ich konnte es einfach nicht lassen ihn indirekt anzugraben...es war wohl eine der Charaktereigenschaften die mich irgendwie auszeichneten...
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mi Okt 13, 2010 5:39 pm

Ja, mittlerweile waren wir wirklich ziemlich lange hiergeblieben. Die zeit verging recht schnell, es war mittlerweile nach Zehn und ich spürte wieder leichte Kopfschmerzen in mir aufkommen. Dieses Saufgelage von gestern war wirklich nicht gut gewesen aber andererseits hatte ich so nen Fun schon länger nicht mehr, besonders nicht mit Frauen. Der einzigste, der hin und wieder mal was mit mir saufen ging war Sulli. Moment ist er allerdings wieder mit irgendwelchen Frauen auf Weltreise und macht sich, so wie ich ihn kenne, jede Menge neuer Schulden. Ist vielleicht ganz gut mit Chloe auf Abenteuer zu gehen, auch wenn ich das Gefühl habe, dass auch diesmal kein obermotziger Schatz rausspringen wird sondern wir nur auf die Schliche einer erneuten, katastrophalen und unheimlichen Story auf die Schliche kommen. Das schrie ja eigentlich schon förmlichst nach Elena die einer neuen Geschichte hinterherrennt. 'Oh nein, daran darfst du gar nicht mal denken Nate!' Was würde ich machen, wenn sie da auch wieder auftaucht? Bei ihr weiß man nie so recht...
"Das Lokal wird sich für's nächste Mal an uns erinnern müssen haha", scherzte ich und blickte wieder zur Uhr. Vielleicht sollten wir wirklich besser verschwinden...dieser Kellner wurde mir immer unheimlicher. Stand hinter der Theke und betrachtete uns, darauf wartend, dass wir erneut etwas bestellen würden. "ich habe das Geühl, die wollen dich ausnehmen Chloe", verriet ich mit flüsternder Stimme und schielte zur Theke.

Auf ihre Anspielung ging ich nicht großartig ein, was nicht hieß, dass ich nicht wusste, worauf sie hinauswollte. Das wusste ich ziemlich gut, sie wollte auf mich anspielen, denn selbst ein Naivchen wie ich verstand ihre Signale sehr gut in diesem Moment. "Vielleicht hast du Glück und genau in diesem Moment wurde dein Traumprinz geboren...musst allerdings noch ein wenig warten", scherzte ich und zog eine Grimasse, als würde ich sie gleich auffressen. Hilfe, das war selbst mir ziemlich unheimlich. Fragwürdig starrte ich dann jedoch auf die Tischdecke um zu überlegen was ich als nächstes machen könnte. Der Tag war noch lang...und naja, vielleicht könnte ich noch ein Weilchen mit ihr abhängen. Bloß nicht länger in diesem Lokal bleiben...
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Fr Okt 15, 2010 3:19 pm

Meine Gedanken schweiften umher, vornedran die Frage ob wir uns nicht langsam auf die Socken machen wollten ansonsten konnten wir hier noch unser Mittagessen bestellen was mir doch etwas unangenehm wäre. Nur wohin? "Na dann hoff ich das er schon eine Reservierung am Friedhof hat...", grinste ich zu Nate und konnte mir die Vorstellung nicht verkneifen wie ich diesem Möchte-gern-Kellner den Arsch aufriss, hehe. "Wer versucht mich auszunehmen hat ´ne ziemliche Arschkarte gezogen...", erwiederte ich mit einem schiefen Lächeln zu Nate. Immerhin war ich hier die Gaunerin und nicht der Kellner, welcher sich mal lieber um die anderen Gäste kümmern sollte, denn das Lokal wurde zunehmend voller. Unter den Gästen befanden sich großteils irgendwelche Anzugträger und Topmopel vom Dienst die sich alle für was besseres hielten. Schon allein in der Nähe dieser Tussen wurde mir übel und ich rümpfte die Nase. Führten sich auf als hätten sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen, hatten aber keine Ahnung vom wahren Leben. Fragte sich nur wohin wir gehen sollen, notfalls könnten wir ja Just for Fun durch die Stadt dümpeln und uns umsehen was sich denn so finden lässt. Hauptsache wir konnten hier raus, bevor ich noch Würgekrämpfe bekam.

Auf Nate´s Aussage hin schüttelte ich grinsend den Kopf und erwiederte darauf nichts mehr. Ich war mir sicher das er meine Versuche in anzubaggern durchaus kapiert hatte, dafür kannte er mich schon zu gut. Einerseits erinnerten mich die Situationen an ein altes geschiedenes Ehepaar das sich nach Jahren wieder sieht und sich immer noch in und auswendig kannte. Sein Gesichtsausdruck machte mir allerdings Angst, weshalb ich mich kurz wegdrehte und den Kellner zum Zahlen herwunk. "Mal sehen um welche Summe du mich erleichtert hast...", dabei zwinkerte ich Nate abermals zu und kurz darauf war der Kellner auch schon da und ich erlitt beinahe meinen ersten Schlaganfall. Nachdem ich meinen Geldbeutel um eineige Scheine erleichtert hatte stand ich mit leicht zitternden Beinen auf und schmiss mir meine Jacke um die Schulter. "Lass uns gehen...bevor ich mir mein Geld auf gewaltsame Weise zurückhole...", murmelte ich und ging schonmal an die frische Luft...

tbc.: Hauptstraße und Gassen
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Nathan Drake

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mi Okt 27, 2010 10:03 pm

Wie es aussah, wollte Chloe nun wirklich endlich die Initiative ergreifen und diesen Schuppen hier verlassen. Eine sehr gute Idee, denn ich würde mich ihr anschließen. Langsam wurde es voller, es war auch schließlich einige Zeit verstrichen und mein Blick wanderte zu diesen besagten Leuten, die sich hier nun ebenfalls breit machten und erzählten. Die meisten hatten Anzüge und feine Klamotten an. Hm, muss wohl wirklich ein ziemlich nobler Schuppen sein. Desinteressiert blickte ich zur Tür, als jedoch der kellner wieder angestackselt kam und die Rechnung präsentierte. Ein kurzes Schmunzeln konnte ich mir allerdings nicht verkneifen, denn sie sah schon aus, als würde sie das Knöllchen jeden moment fressen und dem Typen entgegenspucken. Harch ja, es tat gut sich irgendwie für ihre fiesen Taten zu rächen und ich denke das hatte ich mit dieser hohen Rechnung nun getan, haha. Sie zahlten und drohte noch an, dass wir besser gleich verschwinden sollte, bevor sie dem armen noch den Kopf abbeißt. Okay, streichen wir das 'arm', der reiche...
"Na dann...lass uns ne Biege machen!", sagte ich übereifrig, klatschte mir auf die Oberschenkel und stand dann auf, in Richtung Ausgang laufend und die frische Lzft genießend. Der Regen hatte mittlerweile wieder aufgehört, es wurde warm und die ersten Sonnenstrahlen waren zu sehen. Jedoch war mir aufgefallen, dass etwas weiter hinten in der Stadt offensichtlich ziemlicher Trubel herrschte. Rauch stieg auf, vielleicht war ein Blitz oder etwas in der Art eingeschlagen und nun versammelten sich Feuerwehr und Rettunsgwagen. Interessant aber ging mich nichts an, geschieht schließlich öfters bei starken Unwettern. Die Straßen waren nicht weit, weshalb wir gemeinsam darauf zusteuerten. Ich war mir ziemlich sicher, dass Chloe einfach nur von hier weg wollte, weg von dem Kellner der sich nun an den Einnahmen ergötzt, deswegen lief ich ein wenig schneller. Könnten dann immernoch schauen, was wir machen...

tbc : Straßen und Gassen
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Norman Jayden

= Drug Addict =




[RPG-Daten]
: eingeschüchtert
: Unsure
: Narbe an der rechten Wange, abhängig von Triptokain

BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mo Jan 10, 2011 7:09 pm

pp : Die Straßen

Langsam betrat ich das Restaurant und blickte mich erstmal ein wenig skeptisch um. Hm, nicht wirklich mein Laden, obwohl ich sowas allemahl einem schickie Mickie Lädchen vorziehen würde. Rauchiger Qualm stieg mir in die Nase und ich hustete kurz, verstummte dann jedoch wieder, nachdem ich bemerkt hatte, wie mich die anderen Gäste anstarrten, als wäre ich...irgend so ein Weichei das geradewegs aus der Windelabteilung für Babys kam. Kurz drehte ich mich zu Midna um nur zur Sicherheit, dass sie nicht wieder umgekippt war oder sowas in der Art und suchte dann einfach einen Zweiertisch aus, auch wenn das sehr danach aussah, als würde ich mit ihr ein Date haben. 'Nein das...ist keinesfalls so...' Bei dem Gedanken wurde ich leicht rot, setzte mich jedoch nur schweigend hin und grabschte gleich nach der Karte. Vielleicht wäre es jedoch höflicher sie ihr zuerst zu geben, weshalb ich wartete, bis sie ebenfalls saß und reichte sie ihr dann einfach. "Ich denke mal ich darf Ihnen ein Glas Wasser bestellen? ...oder doch lieber eine Flasche?" Das sollte keinesfalls böse klingen aber ich war mir fast sicher, dass sie nun erstmal ein Wasser bräuchte. Wer weiß, ob sie hier überhaupt etwas essen will und nicht nur wegen Getränken hier ist. ich selbst...hatte nicht wirklich Hunger, würde mir auch nur etwas zum Trinken gönnen, da das Wetter zunehmend stickiger und wärmer wurde. Langsam schälte ich mich aus meinem Jackett und lockerte das Hemd ein wenig, sonst würde ich hier drinnen noch eingehen. Die Deckenventilatoren brachten nicht wirklich viel. Während sie in die Karte blickte, musterte ich sie ein wenig und war gespannt, ob sie wenigstens jetzt diese...'Verkleidung' abnehmen würde, da die meisten schon rüberschauten. Was sich darunter wohl versteckt? Ich habe sie noch nicht ohne gesehen... "Gibt es einen Grund, warum sie diese...'Verkleidung' tragen?", fragte ich dann einfach mal, da ich mir ein Bild von ihr machen wollte. Muss schließlich wissen, mit wem ich mich hier abgebe...



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Aleah Midnight

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[RPG-Daten]
: Neugierig
: Single
: leicht bläuliche Haut, leuchtende Markierungen am Körper

BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mi Jan 12, 2011 8:27 pm

pp : Die Straßen

Mit einem mulmigen Gefühl im Magen betrat sie das restaurant und blickte sich erstmal um. Norman's gehuste war ihr auch aufgefallen, weshalb sie etwas verdutzt guckte aber...er hatte Recht, es war wirklich sehr stickig und am liebsten wäre sie zu jedem einzelnen Rauche gegangen, hätte die Zigarre geschnappt und sie am Boden ausgedrückt, dabei vielleicht 'Verdammter Suizid', gerufen aber....wenn sie ein wenig genauer drüber nachdachte, konnte es ihr ziemlichst egal sein, was aus diesen Menschen hier wird, denn es war eine Spelunke voll von Menschen, keine anderen Wesen so wie sie und ihre zwei Kolleginnen von der Schule. Mit einem kurzen "Tsk" folgte sie Norman dann schweigend zum Tisch und musste ein wenig schmunzeln, als er sich en Zweiertisch ausgesucht hatte. Zwar stimmte es, sie waren wirklich nur zu zweit aber das sah sehr nach einem Date aus und damit kannte sich Midna aus, auch wenn man es von ihr nicht vermutete. Im Schattenreich war es manchmal nicht anders als in der Lichtenwelt und dennoch...hieß es bei ihr 'Friss oder werde gefressen' in den meisten Fällen. Wegen des Wassers nickte sie leicht und bestellte es sich auch, schob die Karte jedoch wieder weg, die er ihr hingelegt hatte. "Das ist nett von Ihnen aber...ich habe keinen Hunger, noch nicht. Das Wasser reicht mir vollstens um wieder zu Kräften zu kommen", sprach sie ein wenig kühl und hob den Kopf, dem Kellner hinterherblickend. Norman hatte sich ebenfalls ein Getränk bestellt und nichts zum Essen...offenbar hatten sie also beide das gleiche im Kopf gehabt. Und als er sie auf ihre Kleidung ansprach, war sie kurz davor, wieder kratzbürstig zu werden, erinnerte sich dann jedoch daran, dass er ihr geholfen hatte um nicht zu sagen...das Leben gerettet, was aber für sie eigentlich keinen Unterschied machte. "Das ist keine Verkleidung, so wie Ihr sie nennt...damit schone ich meine Haut vor den Sonnenstrahlen. Sie haben ja gesehen, was passiert ist...ich bin sehr empfindlich" Ihr Blick wurde sanfter und doch...schwieg sie lieber als sich mit ihm zu unterhalten. Lange würde sie wohl eh nicht hier bleiben...
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Norman Jayden

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Do Jan 13, 2011 11:38 pm

Offensichtlich hatte sie genauso wenig Hunger wie ich, weshalb ich mir ebenfalls nur ein Tässchen Kaffee bestellte. Mein Blick wanderte dann kurz auf den Tisch denn ich musste erstmal alle Erlebnisse verarbeiten, die mich heute ereilt hatten. Normalerweise erlebe ich sowas nur in einer Woche, wenn es hochkommt und ehrlich gesagt...war ich fix und fertig, sowohl gedanklich als auch körperlich Ich könnte auf der Stelle wegschlafen aber...daran ist gar nicht zu denken, ich hatte noch einiges vor heute. 'Reiß dich zusammen Norman...das packst du schon irgendwie' Waren ja nur noch ein paar Stunden bis zum Abend, bis ich endlich...ins Bett fallen könnte und mich auskurieren, von all den Strapazen. Die kleine Wunde an meiner Hüfte brannte hin und wieder leicht aber es war zu verkraften, hatte schon schlimmeres erlebt. Nebenbei fiel mir noch ein, dass ich wohl auch mal wieder im Polizeirevier antanzen sollte, denn der dort zuständige Chef wollte mich sprechen, über ein paar Dinge aufklären. Könnte noch sehr stressig werden... 'Ich trinke hier einfach was mit der Frau vor mir und dann...gehe ich, ganz einfach' sagte ich gedanklich zu mir selbst und seufzte. Ihr schien es ja nun offensichtlich besser zu gehen, sie wirkte nicht mehr so blass und stillschweigend, auch wenn ich nicht wirklich viel unter der Kapuze und der 'Verkleidung' erkennen konnte. Auf meine Frage hin jedoch reagierte sie etwas kratzbürstig und ich verstummte. Hatte ich was falsches gesagt? In mir war nur...die Frage aufgekommen, warum. Aber sie schien ein mensch zu sein, der besonders empfindlich gegen Sonne war und...das hatte ich nicht gewusst, weshalb ich sie wohl doch irgendwie angegriffen hatte. "Tut...tut mir leid, ich wollte Sie nicht angreifen deswegen...es hatte mich nur verwundert...", versuchte ich mich zu rechtfertigen, blickte dann jedoch zum Kellner, der unsere Getränke herbei brachte und diese auf dem Tisch abstellte. Ich entschloss mich auch gleich dazu zu zahlen, da wir wohl eh nicht mehr trinken würden und reichte ihm den Schein, weshalb er lächelnd wieder verduftete. Dann blickte ich wieder zu der Frau und nahm einen kurzen Schluck meines noch recht heißem Kaffees. 'Ouch! ...ist das heiß...!!' Ich hatte mir die Zunge verbrannt und stellte die Tasse schnell wieder zurück, versuchte jedoch nicht auffallend zu wirken. Der Kaffee hier war wirklich annehmbar...anders als die Brühe aus dem Revier, igitt. Mir kam jedoch eine Frage auf... "Sie...arbeiten ebenfalls in der Schule, nicht? Wir sind uns vorhin schonmal begegnet...", fing ich einfach an zu sprechen um das unangenehme Schweigen zu brechen und diesmal...fing ich nicht an mit dem Wetter, diese peinliche Aktion hatte ich erfolgreich überwunden und verdrängt.



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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Fr Jan 14, 2011 11:03 pm

Er entschuldigte sich bei ihr wegen dieser letzten Aussage von wegen ihre Kleidung würde aussehen wie ein Kostüm. Nun, eigentlich gingen Midna solche Aussagen am Allerwertesten vorbei, sie übertrieb nur manchmal auch sehr gerne, einfach eine typische Frau, die auch mal aus der Haut fahren konnte oder rumzickte, mehr nicht. Manchmal konnte man sogar meinen, dass sie mehr rumzickte als alle anderen Frauen. Naja, bei dieser momentan Situation war das ja auch kein Wunder oder? Und doch blickte sie ihn kurz an und schüttelte den Kopf. "Vergessen wir das...ich schütze mich einfach nur gerne vor den gefährlichen Sonnenstrahlen aber privat...trage ich ganz andere Klediung, nur damit das geklärt ist" Ein kurzes Zwinkern blitzte unter der Kapuze auf und sie griff nach dem Wasserglas, welches ihr der Kellner auf den Tisch gestellt hatte. Ja, der Besuch später im Wald könnte sicherlich sehr interessant werden... Er ist ein Mensch und verletzlich, anders als sie, mit ihren zwar schwachen Kräften aber dennoch...konnte sie mehr vertragen als er. Ob er das überleben soll...muss sie sich dann noch überlegen, schließlich arbeiten die beiden zusammen und es wäre sicherlich nicht gut, wenn er sich daran erinnert, dass sie eine Schattendämonin ist. //Klar, er arbeitet ja auch beim FBI...die würden mich sofort schnappen!// ...meine Gedanken kreisten ein wenig umher, während ich so trank und mich mit jedem Schluck besser fühlte. Das werden wir dann einfach sehen, wenn es soweit ist. Sollte er Willens sein, überleben zu wollen dann...würde ihr schon etwas einfallen. Das Glas war nur noch halbvoll und...sollte es geleert sein, dann würde sie aufbrechen, gemeinsam mit ihm...irgend eine Lüge erfinden, damit er ihr folgen würde. Ein kurzes Grinsen huschte über ihre Lippen, war aber kaum auffällig und so verfiel sie wieder ihrem ruhigen und gelassenem Muster. "Ja, wir kennen uns bereits...ich bin Aleah Midnight aber die meisten nennen mich einfach nur...Midna", stellte sie sich nochmals vor, reichte jedoch keine Hand oder soetwas in der Art. Sie konnte zwar höflich sein aber...irgendwie ging ihr dieses Ganze Anstandsgehabe auch ziemlich auf die Nerven. "Sie sind...Norman Jayden, der Profiler vom FBI, richtig?" Sie wollte sich deswegen nur vergewissern...könnte ja auch sein, dass sie sich deswegen irrt.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Sa Jan 15, 2011 9:28 pm

Ich nickte einfach nur....denn eigentlich interessierte es mich gar nicht, was sie privat trug und was nicht. Es kam mir nur die Frage auf, warum sie bei solchen sehr heißen und stickigen Temperaturen mehrere Schichten übereinander trug aber nun war das ja geklärt, sie wollte sich nur schützen und wenn sie das nicht tut dann...weiß ich ja, was passiert...das hatte ich vorhin schließlich selbst miterlebt und musste ihr von der Straße runterhelfen. Vielleicht hatte sie irgendwie zu lange ins grelle Licht gestarrt und dann hat der Kreislauf einen Absturz vom allerfeinsten hingelegt. Seufzend nahm ich einen weiteren Schluck meines Kaffees und merkte, dass ich heute nichts anderes als ständig nur Kaffee getrunken hatte. Meine Hände waren auch dementsprechend unruhig, fast als würde ich einem weiteren Rückfall meiner Sucht erliegen und müsste mich zusammenreißen. Wegen dieser Erkenntniss legte ich die Hände schnell auf den Schoß und musterte sie nochmal. Ihre Augen hatten irgendwie etwas...bedrohliches, sie wirkten aber andererseits auch eiskalt, als würde sie keinerlei Emotionen zeigen. 'Heh...und ich dachte, ich wäre schlimm, wenn es um Gefühle geht...' Offensichtlich hatte ich nun ein wesentlich krasseres Beispiel dafür gefunden. "Verstehe...naja, solange Sie sich so wohler fühlen...ist das ja Ihre Sache...", war alles, was ich auf die Kleidung noch kommentierte und blickte mich dann ein wenig um. Das Lokal wurde mit der Zeit immer leerer...wie spät es nun wohl war? Zu lange sollte ich hier wirklich nicht mehr bleiben und am besten verklickere ich ihr das auch gleich mal. Ein weiterer kräftiger Schluck des Kaffees...und ich hatte mehr als die Hälfte daraus getrunken, genauso wie meine Gegenüber. Das Wasser schien ihr jedoch gut zu tun und sie wirkte auch ein wenig lebendiger...wahrscheinlich sogar mehr als ich mit meinen ständigen Schweißausbrüchen und diesen gottverdammten Suchtanfällen. 'Einfach nicht aufregen...ruhig bleiben und an etwas anderes denken Norman', ermahnte ich mich selbst und räusperte kurz. Stimmt, ihr Name war Aleah Midnight gewesen...den Spitznamen merkte ich mir jedoch ebenfalls, falls es ihr lieber wäre sie damit anzusprechen. "Freut mich Miss Midnight...wir haben sicherlich noch einige Arbeit vor uns was die Klasse betrifft", fing ich einfach an zu blubbern, auch wenn es nicht gerade das interessanteste Gespräch war. Als sie sich dann jedoch nochmal wegen meines Namens und ursprünglichen Jobs erkundigte, schmunzelte ich kurz und nickte. "Ja da...liegen Sie richtig, Norman Jayden war der Name, ich arbeite eigentlich beim FBI, als Profiler und komme ursprünglich aus Washington. Wird also nicht ganz einfach werden alles unter einen Hut zu bekommen..." Während ich sprach spielte ich unbewusst mit der Tasse vor mir herum. Die Flüssigkeit darin schwankte hin und her...genauso wie ich, mit meinen Gedanken... "Wohnen Sie schon länger hier in New Raccoon?" Mir gingen langsam die Fragen aus, da ich auch merkte, dass ich eigentlich überhaupt keine Lust zum Reden hatte...dazu war ich viel zu verstreut.



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Aleah Midnight

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   So Jan 16, 2011 5:57 pm

Tja, wenn er wüsste, wie wohl sie sich unter ihrer Kluft fühlt... Der schwarze Umhang bot ihr natürlich den nötigen Schutz gegen das Licht, dass ihr so sehr schadete. Eigentlich hatte sie die Kräfte besessen, sich während Tageslicht teils unsichtbar zu machen doch seit Zanto ihr diese besonderen kräfte geraubt hatte, war das nicht mehr möglich. Nun war sie abhängig von dieser verzauberten Kluft und konnte nur darauf hoffen, dass es genug Ebenen in dieser Stadt gab, in denen genug Schatten herrschte und es nicht allzu heiß war. Der Sommer würde ihr noch den Verstand rauben, wenn das so weitergeht. 'Umso besser, wenn ich mich irgendwie abreagieren kann...' Die letzten Reste trank sie aus dem Glas und stellte dieses dann wieder auf den Tisch. Zum Glück ging es ihr nun wesentlich besser, sie konnte spüren, wie die Kräfte zurück in ihren Körper wanderten und sie munterer werden ließen. Ja am liebsten hätte sie auf der Stelle mit ihren Kräften herumprobiert nur um sicherzugehen, dass die Sonne sie nicht irgendwie ausgesaugt hatte. 'Ich locke ihn in den Wald...und dann werde ich sehen, wie stark ich noch bin...' Irgendwie tat es ihr zwar leid, da dieser Jayden ihr geholfen hatte und auch generell ganz nett erschien aber wie sollte sie ihr eigentliches Ego bewahren, wenn sie Gefühle gegenüber noch völlig fremden Menschen zeigte? Ja genau, er war ein Mensch, ihr größter Feind...er muss leiden, wie alle anderen auch. Das was sie und ihr Volk schon alles durchleben mussten wegen der Lichtenwelt müssen die Menschen nun auch, egal wer. Ein fieses Grinsen zierte wieder ihre Lippen und sie blickte den Mann an. "Oh bitte...nennen Sie mich Midna, mit der anderen Ansprache fühle ich mich so alt" Da Jayden die Getränke bezahlt hatte, nahm sie einfach mal an, dass er sie eingeladen hatte und stand dann somit auf, um ihm zu zeigen, dass sie nun wieder gehen würde. Die Frage wollte sie aber dennoch beantworten, sonst käme das noch unhöflich rüber... "Nein, noch nicht allzu lange...vielleicht ein paar Wochen, wenn es hochkommt" Mehr sagte sie dazu aber auch nicht, denn schließlich war es kein gesprächsthema dass sie brennendst interessierte. Die Kapuze zog sie fester ins Gesicht und blickte zur Tür. "Ich werde nun wieder gehen...danke für die Einladung...und aufhalten möchte ich sie natürlich keinesfalls aber...könnten Sie mich noch ein Stückchen begleiten?" Wer könnte zu dieser Frage schon 'Nein' sagen...vor allem, wenn er so ein 'gutes Herz' hat. Er hatte sie nicht einfach auf der Straße liegen lassen sondern half ihr...also warum sollte er jetzt nicht mitkommen. Schonmal vorrausgehend verließ sie das Restaurant und betrat die Straßen, vor dem Lokal, auf ihren Begleiter wartend...

tbc : Die Straßen
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Norman Jayden

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mo Jan 17, 2011 5:19 pm

Ich dachte mir schon irgendwie, dass sie lieber mit dem Namen 'Midna' angesprochen werden würde, doch da ich nicht einfach so aus heiterem Himmel andere mit ihren Spitznamen ansprach, wartete ich lieber darauf, dass sie es mir anboten. Leicht nickte ich dann und schmunzelte. "Okay...Midna, ganz wie Sie wollen" Die Kaffeetasse musterte ich dann ein Weilchen. Was würde ich dann noch alles erledigen, wenn ich das Tässchen leergetrunken habe? ...zurück zum Revier, ein paar recherchen anstellen, mich bei den anderen vorstellen, etc, pepe? ...oh nein, dabei musste ich sofort wieder an Carter Blake denken, welcher ebenfalls seinen Aufenthalt hier in New Raccoon pflegte. Irgendwie klebte er mir ständig an der Backe doch alles wa sich wollte, war Abstand von ihm und keinerlei Zusammenarbeiten mehr, denn er war mehr als nur ein skrupelloser und gewalttätiger Cop...er war auf gut Deutsch gesagt...ein psychopathisches Arschloch, mehr nicht. Meine Stirn runzelnd blickte ich nun so auf die Tasse, als würde ich sie mit meinen Blicken verletzen und verstümmeln wollen aber dann rief ich mir wieder ins Gewissen, dass es mich selbst zu einem 'Blake' machen würde, wenn ich ihn foltere oder gar angreife. gedanklich ist ja in ordnung aber während der Arbeit...ein No-go! Das rasche aufstehen Midna's brachte mich jedoch zurück in die Gegenwart und ich trank schnell die letzten Reste des Kaffee's aus der Tasse. Wow, sie schien es ziemlich eilig zu haben, weshalb sie meine Frage wegen ihres Aufenthaltes auch nur ganz beiläufig beantwortete. Das Jackett zog ich mir wieder über und folgte ihr zum Ausgang. Eigentlich konnte ich mich wirklich nicht länger vor meinen Pflichten 'drücken', ich wollte sogar arbeiten, mich irgendwie ablenken von allem, meinen gefühlen und denn inneren Sorgen, der Suchtprobleme und doch...konnte ich nicht 'Nein' sagen, es ging einfach nicht. "Kein Problem...ich begleite Sie" Zwar wusste ich nicht genau wohin aber...sie wird es mir schon sagen bzw. zeigen, also einfach der Frau hinterher.

tbc : Straßen



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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Fr Okt 05, 2012 5:41 pm

First Post

Das ist dann also New Raccoon, eigentlich unfassbar, dass sie diese Stadt tatsächlich wieder aufgebaut haben, nachdem was sich dort abgespielt haben musste und selbst mir wird ein wenig unwohl zumute, wenn ich daran denke, dass ich mich an einem Schauplatz befinde, an dem einst hunderttausende Menschen draufgegangen waren. Und die wenigen, die noch lebten, als die Raketen über Raccoon City einschlugen, konnten sich sogar noch glücklich schätzen, weil so ein schneller Tod nichts im Vergleich zu dem war, was sie sonst wohl noch erwartet hätte. Es ist bestimmt alles andere als schön, von einem Zombie oder sonst irgendeinem mutierten Vieh abgenagt zu werden. Nicht, dass mir die Schicksale dieser Leute irgendetwas ausmachen würden, ich bin nunmal keine besonders einfühlsame Person, aber erschreckend ist die Vorstellung dennoch irgendwie. Apropos abnagen, allmählich bekomme ich Hunger, mal sehen, was dieses vielversprechende Restaurant da drüben mir anbieten kann. `Diablo de Monteiro´, in Anbetracht der Vergangenheit klingt das fast schon ein wenig zynisch...

"Guten Tag, werte Dame, wo möchten Sie sich denn hinsetzen? Leider haben wir gerade nicht mehr allzu viele Plätze frei, aber dort rechts hinten am Fenster oder etwas mittiger dort vorne links wäre noch ein unbesetzter Tisch!" spricht mich ein etwas älterer Herr freundlich an und mein Blick wandert zuerst kurz zu dem Platz in der Ecke, jedoch entscheide ich mich nach kurzem Zögern dann doch für den in der Mitte. Als Doppelagentin stehe ich nicht unbedingt gerne im Mittelpunkt, aber in dieser Stadt kennt mich ja niemand und ich sollte mich in meiner Freizeit vielleicht doch nicht ganz vom Rest der Welt abschotten. Nachdem ich in der B.S.A.A. als Verräterin enttarnt worden bin und alles Geschäftliche mit Tricell abgewickelt worden war, ist es im Grunde ziemlich einsam um mich herum geworden.

Ich lese mir die Speisekarte durch, zu schade, dass keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt werden! Einerseits hätte ich durchaus die Lust auf ein gutes Glas Wein oder sonstige Spirituosen verspürt, aber andererseits habe ich sowieso nicht vor, zur Alkoholikerin zu werden.
"Einen Eistee Pfirsch bitte!"
"Kommt sofort, Madame! Möchten Sie ihr Essen auch gleich bestellen?" fragt der betagte Kellner gleich nach. Wirklich kein schlechter Service und die Speisen hören sich auch alles andere als übel an, aber noch will ich nichts davon auswählen, das soll diesmal jemand anders für mich übernehmen.
"Nein, danke, ich habe mich noch nicht entschieden!"
Der Ober wendet sich zunächst den anderen Gästen zu, während ich meinen Blick aufmerksam über das Lokal und seine Kundschaft schweifen lasse, auf der Suche nach einer Person, die mir halbwegs interessant erscheint. Bei ihr werde ich mich dann höflich danach erkundigen, was für ein Menü sie mir empfehlen würde, denn getreu dem Motto `Du bist, was du isst´ sagen unsere Essgewohnheiten meist mehr über einen aus, als man denkt. Dann könnte ich nicht nur gleich ein wenig Kontakt mit dem Opfer meiner Wahl herstellen, sondern mir auch gleich ein erstes Bild von ihm oder ihr machen. Wie ich solche kleinen Psychospielchen liebe!
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Fr Okt 05, 2012 10:24 pm

xX FIRST POST Xx

Boah. Auch das noch. Nun hatte sie vor ein paar Stunden extra der große, unbändige Hunger in eines der Lokale hier in New Raccoon getrieben und nun war auch noch ein ihr sehr wichtiges Objekt verloren gegangen. Wie konnte das nur passieren? 'Was bin ich auch immer so ein Unglücksrabe...', dachte sie sich verzweifelt und schlenderte weiterhin durch die dunklen Straßen der Stadt, musterte und inspizierte den Asphalt genauestens, welcher lediglich schwach von den Straßenlaternen beleuchtet wurde und ihr die Suche somit nicht wirklich vereinfacht wurde. Bei einem der Cafés hier in der Gegend, standen sogar überall Polizisten herum, die gerade einen Typen in Gewahrsam nahmen, in den Transportwagen drückten und dann abführten, vermutlich zu irgend einem Polizeirevier oder gleich ins Gefängnis. Das Gebiet wurde abgesperrt doch Monique schaffte es, sich irgendwie durchzuquetschen denn schließlich könnte es ja möglich sein, dass das Objekt, welches sie so verzweifelt suchte, hier irgendwo herumliegen könnte. Doch ...nichts. Stattdessen entdeckte man sie und scheuchte sie gleich weiter, wie eine lästige Fliege. So ganz nebenbei hatte sie auch einen Mann bemerkt, aus dessen Nase eine rote Flüssigkeit droppste. 'Oh Gott...ist das...etwa Blut? Nein, das ist sicherlich nur Ketchup...ja genau...' Aber warum um Himmels Willen sollte sich jemand Ketchup in die Nase stopfen oder drumherum schmieren? Sie hatte selbst keine Ahnung und eigentlich interessierte es sie auch gar nicht, was hier im Viertel vorgefallen war. Vielleicht war der Mann auch nur unglücklich gestürzt und es hatte gar keine Schießerei oder Prügelei gegeben... Man ließ sie ja ohnehin nicht näher als zwei Meter an den Ort des Geschehens ran.

Stattdessen marschierte die junge Blondine die Straßen weiterhin entlang, in Richtung des Lokals, in welchem sie sich heute Nachmittag befunden hatte, nämlich das 'Diablo De Monteiro'. Wohlmöglich hatte sie 'es' dort verloren? Das wäre die einzigste Möglichkeit...den Hin- und Rückweg hatte sie nämlich genauestens abgesucht. Es sei denn, jemand hatte ihr Hab und Gut einfach eingesackt und mitgenommen. 'Hurr...dann Gnade ihm Gott!' So einfach würde sie sicherlich nicht aufgeben. Unsicher spatzierte sie in das Lokal, vernahm den intensiven Geruch von Rauch, da ein paar der Gäste an der Bar sich eine zündeten und vor sich hinqualmten. Hustend wedelte sie den Rauch aus ihrem Gesicht und schaute sich um, strich sich die lästigen, blonden Strähnen aus dem Gesicht, um auch ordentlich sehen zu können und erschrak etwas, als plötzlich ein alter Mann vor ihr stehen blieb und sie anstarrte. >>Kann ich Ihnen helfen?<<, fragte dieser freundlich aber ebenso verwundert und legte den Kopf schräg. Monique schaute wieder rauf zu ihm, wirkte um die Haare nun etwas wüst und strich sich diese wieder glatt und zurück, obwohl sie schon immer etwas widerspenstig waren. >>Oh ehm...nein, ich schätze nicht. Oder vielleicht doch? ...naja, ich habe mein Armband verloren und dachte, dass es mir vielleicht heute Nachmittag hier irgendwie abhanden gekommen sei. Sie haben nicht zufällig etwas gefunden?<< Hoffnungsvoll blickte sie ihn an, doch er wandte den Blick, wirkte nachdenklich schüttelte dann nur den Kopf. >>Soweit ich weiß nicht, junge Dame aber...wenn sie möchten, dann frage ich meine Kollegen nochmal, ja? Warten Sie hier...<< Daraufhin kehrte er ihr den Rücken zu und lief hinter die Bar, in die Küche. Ein leises Seufzen verließ ihre Lippen, ehe sie erneut den Boden inspizierte. Ihr war es auch egal, wenn die anderen Leute sie komisch mustern sollten, sie wollte einzig und alleine nur ihr Armband wiederhaben. Nun krabbelte sie sogar leicht am Boden, an den Tischen vorbei und zu den Bänken schielend. Unter einer funkelte sogar etwas sehr verdächtiges, weshalb sie, ohne weiter nachzudenken, einfach hinkrabbelte, dann aber gegen ein paar Beine stieß und zurückplumpste. >>Ough...aah...<<, ächzte der Engel und schaute rauf, zu einer Frau mit braunen Haaren, welcher hier am Tisch saß. Mist. Wie konnte sie die nur übersehen? Schnell erhob sie sich wieder und klopfte sich den Dreck von den Sachen. >>S-Sry...ich suche nur etwas sehr wichtiges und...naja, ich vermute es könnte unter Ihrer Bank liegen. Dürfte ich mal schnell nachschauen?<< Diesen Gefallen könnte sie ihr doch schlecht verwehren, oder?
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Sa Okt 06, 2012 3:20 pm

Oje, du meine Güte, wer kommt denn hier hereinspaziert? Ein junges, blondes und wenn mich meine erste Einschätzung nicht täuscht, äußerst einfältiges, Mädchen. Was sie wohl mit dem Kellner zu besprechen hat? Leider kann ich die Konversation nicht mitverfolgen, da ich zu weit weg sitze, aber glücklicherweise tut sie mir den Gefallen und nähert sich allmählich. Dabei sucht sie genauestens den Boden ab, sie musste wohl irgendetwas verloren haben, jedenfalls ist sie momentan eindeutig die auffälligste Person im gesamten Restaurant. Nicht alle Vorurteile über Blondinen erweisen sich immer als wahr, aber ich habe den Eindruck, dass hier mal wieder so richtig die Klischees bedient werden, denn nun fängt sie auch noch an, tollpatschig zwischen den Tischen herumzukriechen. Ach Gott, so ein naives junges Ding würde bei einem Virenausbruch wahrscheinlich keine fünf Minuten überleben!

Bevor ich mich versehe, kommt sie plötzlich immer näher an meinen Tisch heran. Zum Einen würde ich es ja ganz lustig finden, mit ihr meine Spielchen zu treiben, andererseits würde ich mir eine peinliche Situation auch ganz gerne ersparen. Zeit, mir weitere Gedanken darüber zu machen, habe ich allerdings nicht, da das Mädchen bereits mit dem Kopf gegen meine Beine stößt. Neugierig schaue ich nach unten, was will sie denn ausgerechnet von mir? Zunächst ziehe ich nur verwundert die Augenbrauen hoch, dann aber erblicke ich zu meinen Füßen einen glänzenden Gegenstand. Das musste also das Objekt der Begierde sein, nach welchem sie so verzweifelt sucht. Ich greife nach dem Armband und mustere es kurz, auch wenn ich ohnehin nicht vorhabe, es einfach einzustecken. Stattdessen halte ich es ihr in meiner ausgestreckten Hand hin, damit sie es an sich nehmen kann und schlucke dabei sämtliche zynische Kommentare hinunter. Jahrelange Übung zahlt sich eben aus, auch wenn es mir schwerfällt, nicht zu erwähnen, dass sie mir dafür einen Hummer schuldet.

"Wie es aussieht, gehört das hier dann wohl Ihnen!" erwidere ich gespielt freundlich und ihr Gestottere und ihre Ausflüchte gekonnt ignorierend. Oh man, manchmal erschrecke ich mich wirklich selbst darüber, wie gut ich meinen wahren Charakter vor dem Rest der Welt verschleiern kann. Nun, da wir schonmal ins Gespräch gekommen sind, beschließe ich gleich noch einen obendrauf zu setzen.
"Machen Sie sich doch nichts daraus, sowas kann jedem Mal passieren! Warum setzen Sie sich nicht ein wenig zu mir? Wissen Sie, ich bin neu in der Stadt und Sie sehen aus, als hätten Sie schon öfter in diesem Restaurant gespeist. Können Sie mir vielleicht eine kleine Empfehlung geben? Die Gerichte sehen alle so lecker aus und ich kann mich einfach nicht entscheiden!"
Ich schenke der Blondine mein nettestes falsches Lächeln und warte gespannt ihre Reaktion ab. Menschen wie sie sind erfahrungsgemäß besonders leicht zu manipulieren, Parker war ein ähnlicher Tollpatsch und ich habe es geschafft, ihn all die Jahre lang tatsächlich glauben zu lassen, dass wir so etwas wie Freunde gewesen wären, bevor ich ihn eiskalt verraten habe.
"Mein Name ist übrigens Jessica, wie ist ihrer?"
Obwohl mein Gegenüber kaum recht viel älter als 18 aussieht, beschließe ich, sie vorläufig erstmal zu Siezen und erkundige mich nach ihrem Namen. Wer weiß, vielleicht trägt das ja dazu bei, dass sie Vertrauen zu mir aufbaut und für irgendetwas wird sie mir schon noch nützlich sein können.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   So Okt 07, 2012 9:00 pm

Die fremde Frau musterte sie ein wenig argwöhnisch und skeptisch, was Monique ja vollkommen verstehen konnte. Hallo? Sie war gerade gegen ihre Beine gerannt, weil sie dümmlicherweise nicht gesehen hatte, dass hier bereits jemand saß. Wem passiert sowas schon? Sie selbst würde das ja äußerst suspekt finden. Aber gut. Dafür hatte sie der Frau dann auch als Erklärung geschildert, warum sie hier eigentlich am Boden herumkrackselte, nämlich weil sie das Armband ihrer Pflegemutter verloren hatte und unter ihrer Sitzbank vermutete. Demnach war es also nicht nur irgend ein dummes Schmuckstück sondern etwas sehr wertvolles für sie, wohlmöglich die einzige Erinnerung an glückliche Tage, die sie noch hatte. Und nun wollte sie es wiederhaben. Dann bückte sich die Frau jedoch und sah selbst nach, fischte einen glänzenden Gegenstand hervor und...siehe da? >>Mein Armband!<<, rief sie erfreut und klatschte kurz in die Hände. Gott sei Dank. Würde sie das Teil verlieren, dann würde ihre Pflegemutter ihr vermutlich im Schlafe erscheinen und sie mit einem Kochlöffel erschlagen. Oder mit einem Geschirrhandtuch erdrosseln. Irgendwie sowas. Glücklich schaute sie dann abwechselnd die Frau und ihr Armband an und streckte die Hand danach aus. >>Genau das habe ich gesucht. Darf ich es nun...wiederhaben?<< Sie behielt es nämlich dennoch in der Hand. Sie verlangte doch nun wohl hoffentlich keinen 'Finderlohn' dafür, oder? Schließlich hatte Monique es ja zuerst entdeckt, war nur eben nicht drangekommen, weil die Beine der Frau im Weg gewesen waren. Aber...nein. So wirkte sie nicht, sondern viel eher freundlich und zuvorkommend. Das erkannte man doch ganz deutlich an ihrem Lächeln. Zudem war sie auch wirklich sehr hübsch, hatte irgendwie einen leicht indisch wirkenden Einschlag, was den blonden Engel sehr faszinierte. 'Und schönes Haar hat sie... Warum kann ich nicht so schönes haben? Meine Friese ist störrisch und wüst...bäh' Naja. Aber zurück zum Armband.

Bevor sie ihr dieses jedoch geben konnte, sprach sie davon, die Blondine an den Tisch einladen zu wollen, um vielleicht gemeinsam etwas zu speisen, da sie offensichtlich neu in der Stadt war und eine Empfehlung bräuchte, was das Essen anging. Verwundert legte Monique den Kopf schräg und schaute sie nochmal kurz an, blinzelte leicht und schüttelte dann den Kopf. >>Also...eigentlich wollte ich nur mein Armband holen und dann gleich wieder verschwinden, es ist nämlich schon reichlich spät und ich... << '...sollte zurück zum Internat', wollte sie den Satz eigentlich beenden, hielt aber inne und dachte kurz nach. Erstens, sie musste nicht unbedingt wissen, dass das Mädchen keine eigene Wohnung hatte und zweitens...könnte sie ihr den Wunsch doch nicht einfach so abschlagen, oder? Zwar hatte sie sich lediglich bücken müssen, um das Armband aufzuheben aber dennoch war ein gewisser Dank damit verbunden und sie wollte höflich sein, willigte somit mit einem kurzen Nicken ein und setzte sich auf den Platz gegenüber der Frau. >>Okay. Dann bleibe ich noch ein Weilchen, wenn das ihr Wunsch ist<< Kurz lächelte sie sie an, nahm das Armband nun endlich wieder an sich und steckte es sogleich an ihren linken Arm. Es war silber und mit einem grünen Smaragd besetzt. Ein ziemlich teures Schmuckstück um ehrlich zu sein aber es war sicherlich besser, andere im Glauben zu lassen, dass es ein billiger Stein war und kein echtes Silber. Eben aus einem richtigen 'Ramschladen'. >>Soo...was haben wir hier denn schönes...<<, murmelte der junge Engel leicht und beschaute sich der vielen Angebote der Karte. Zwar war sie schon ein paar Male hier gewesen, konnte die Speisen aber dennoch nicht auswendig. Manche hatten aber auch wirklich komische Namen.

Nach ein paar Minuten hatte sie jedoch etwas leckeres entdeckt und drehte die Karte um, sodass auch die Frau reinblicken konnte. >>Ich liebe Hähnchen süß-sauer mit Reis... Pommes passen nicht wirklich gut dazu. Das Hähnchen schmeckt aber wirklich sehr gut, kann ich nur wärmstens empfehlen, wenn das Ihrem Geschmack entspricht. Als Nachspeise vielleicht noch ein Mangoparfait auf Himbeerpüree? Das gibt es in meiner Heimat auch...und ich finde, es schmeckt sehr gut, sehr fruchtig. Aber die Franzosen sind da ohnehin richtige Gourmets<<, begonn sie loszublubbern und wartete ihre Reaktion ab. Mensch, Monique hätte wirklich Kellnerin werden sollen...oder Breaterin, was das Essen angeht. Aber ab Montag müsste sie ohnehin nach der Schule ihren Aushilfsdienst in der Bibliothek antreten. 'Das wird ein Spaß...und zusätzlich noch Hausaufgaben' Tja, da müsste sue wohl oder übel durch. Auf die Vorstellung der Frau hin, die sich als Jessica vorstellte, nickte die Blondine leicht und reichte ihr die Hand. >>Freut mich, Jessica! Ich bin Monique<< Wie alt sie wohl war? Also, so direkt sollte man wohl nicht fragen aber irgendwie war sie sich sicher, dass sie älter war, als sie. Sie wirkte eben reifer, hatte aber keine Falten oder andere Krater im Gesicht. Ganz im Gegenteil. 'Sie hat bestimmt einen Freund...' Aber das war nur so ein Gedanke. Zumindest war sie sich sicher, dass sich die Männer wohl regelrecht um sie rissen, so schön wie sie nunmal war. Da kam sich Monique wieder richtig wie das letzte Mauerblümchen vor. Hmpf.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mo Okt 08, 2012 2:52 pm

Für einen kurzen Augenblick schwant mir Böses, als das Mädchen ihren Kopf schieflegt und mit dem Kopf schüttelt, fast als hätte sie hinter meine freundliche Tarnung blicken können. Schnell verwerfe ich diesen Gedanken wieder, da man mir meine wahren Absichten unmöglich bei der ersten Begegnung ansehen kann, allmählich werde ich wohl glatt noch ein wenig paranoid. Rasch verfliegen meine Selbstzweifel wieder, die Blondine war anscheinend nur relativ zerstreut, das war alles, ansonsten hatte ich sie schon so gut wie in der Hand. Na, das ging ja gewohnt einfach! In der Tat habe ich bei der Einschätzung ihres Alters wahrscheinlich richtig gelegen, denn wohin sonst als zu irgendeiner Schule sollte sie morgen schon so früh hinmüssen, als dass sie schon nach hause müsste, weil ihr der Abend zu spät werden würde. Ich beschließe, darauf keine Rücksicht zu nehmen, dann ist sie am nächsten Tag eben ein wenig unausgeschlafen, das wird sie schonmal verkraften können und selbst wenn nicht, was interessieren mich denn ihre Noten?

Das Mädchen ringt sich letztendlich dazu durch, sich zu mir setzen und als ich einen etwas genaueren Blick auf das Armband erhasche, erkenne ich sofort, dass es deutlich mehr wert sein musste, als ich auf den ersten Blick vermutet hätte. Besonders der grüne Smaragd musste ein hübsches Sümmchen extra gekostet haben. So ein Pech! Hätte ich nur mal vorher unter meinem Tisch nachgeschaut, dann hätte ich es ihr bestimmt nicht wieder zurückgegeben. Von diesem Ärgernis lasse ich mir jedoch nichts anmerken, auch wenn ich es nicht lassen kann, nochmal auf das Schmuckstück einzugehen.
"Das ist übrigens ein wirklich schönes Armband und es muss dir wirklich was bedeuten, wenn du so spät noch wiederkommst und danach suchst. Lass mich raten, hat dir das dein Freund geschenkt?"

Gespannt warte ich die Empfehlung der Blondine ab. Mir gelingt es gerade so, mir ein Lachen zu verkneifen, als sie mir das Hähnchen süß-sauer empfiehlt, denn das passte irgendwie perfekt zu dem verrückten Huhn, welches mir gegenüber saß. Wo sie allerdings recht hatte, hatte sie recht, zu einem Hähnchen süß-sauer passte Reis allemal besser dazu als Pommes, diese Prüfung hatte sie schonmal bestanden! Das Mangoparfait auf Himbeerpüree als Nachspeise ist eine ziemlich ausgefallene Wahl, aber bestimmt etwas, was man mal probiert haben musste und es sagt vieles über ihren Charakter aus. Sie, Monique, aus Frankreich, wie sie sich mir vorstellt, war demnach chaotisch, experimentierfreudig und äußerst neugierig. Und womöglich sogar ein wenig intelligenter, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Ich muss zugeben, dass ich selbst schon ein wenig mit dieser ungewöhnlichen Nachspeise geliebäugelt hatte.
"Weißt du was, Monique, das hört sich gut an, das werde ich nehmen! Danke für deine Hilfe!"
Erschreckenderweise war das nichtmal gelogen, einer der wenigen ehrlich gemeinten Sätzen, die ich in letzter Zeit von mir gegeben habe.

Ich bestelle also die vorgeschlagene Speise und hoffe darauf, dass es sich nicht nur auf der Karte gut liest, sondern dann auch dementsprechend schmecken wird. Während ich auf mein Essen warte, beschließe ich noch ein wenig Smalltalk mit Monique zu führen. Natürlich würde ich nicht mehr als nötig von mir selbst preisgeben und schon gar nichts, was mit meinem Beruf als Doppelagentin zu tun hatte, aber es könnte nicht schaden, ein wenig das Eis zu brechen.
"So, du bist also Französin? Hast ja gar keinen schlechten Geschmack für eine, die aus einem Land kommt, indem die Leute Froschschenkel fressen."
Hoffentlich hat sie ein wenig Humor und nimmt mir diesen Spruch nicht übel.
"Um ehrlich zu sein, ich bin auch keine reine Amerikanerin, meine Mutter stammt aus Indien, da haben wir wohl ein bisschen was gemeinsam. Sag mal, was machst du denn eigentlich so beruflich, wenn ich fragen darf?"
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Di Okt 09, 2012 4:41 pm


Die Frau namens Jessica hatte nun wohl ihr Augenmerk auf das Armband der Blondine gerichtet, weshalb Monique automatisch ihren Arm anhob und damit herumspielte, es selbst ein wenig betrachtete den restlichen Dreck runterstrich, der sich vermutlich angesammelt hatte, während es unter der Bank gelegen hatte. Prompt wurde sie allerdings rot, als sie glaubte, Monique hätte das gute Stück von einem Jungen bekommen. Wie kam sie nur darauf? Schüchtern ließ sie den Arm wieder hinabsinken und starrte zur Seite, nuschelte ihre nächsten Worte vielmehr. >>V-von einem Jungen? ...nein, nicht doch. Ich habe keinen Freund, vermutlich weil ich nicht unbedingt dem Schema mancher Jungs entspreche. Ich bin viel zu neugierig und stur...oh und meistens auch ein wenig...trampelig. Aber ich...denke nicht, dass Sie das großartig interessiert, hähä<<, antwortete sie und spielte mit einer ihrer störrisch blonden Strähnen, ehe sie sie wieder losließ und noch hinzufügte : >>Das Armband ist..., war, ein Geschenk meiner Mutter. Ist sowas wie ein Andenken an sie, deswegen würde ich das Teil nur ungerne verlieren<< Ein kurzer, verträumter Blick auf den grünen Smaragd gerichtet und Monique verfiel fast wieder der Trauer, die sie damals verspürt hatte, als man ihre Mutter umbrachte und eine Nachricht mit ihrem Blut an die Wand schrieb. Ihr Vater hatte sie verstoßen, da er sie für den Tod seiner Frau und ihrer Mutter veantwortlich machte. Wäre sie nicht gewesen, dann wäre es vermutlich niemals soweit gekommen. Und obwohl sie ja nicht wissen konnte, was passieren würde, so machte sich der Engel schreckliche Vorwürfe und konnte die Worte des Vaters einfach nicht vergessen. Sie waren wie ein Echo, welches immer und immer wieder in ihrem Kopf hallte, wann auch immer sie an die Ereignisse dachte. Ihre Miene wurde für einen kurzen Moment recht traurig, ja fast deprimiert, bis sie eben bemerkte, dass dies nun wirklich der falsche Zeitpunkt für sentimentale Momente war. Schon viel zu viel hatte sie dieser Jessica von sich selbst preis gegeben und das, obwohl sie sich nichtmal für zehn Minuten kannten. Vielleicht hatte sie einfach etwas vertrauenswürdiges an sich, an das sich Monique ein wenig klammerte denn...wirklich viele Kontakte hatte sie bisher in dieser Stadt noch nicht geknüpft. Leider. >>Tut mir leid. Ich rede viel zu viel über mich selbst... Sie sind also neu hier in der Stadt? Wo haben Sie früher gelebt, Miss?<< Ein wenig gegenfragen konnte ja nicht schaden und so könnte die Blondine wenigstens ein wenig mehr über ihre Gegenüber erfahren.

Auf den Vorschlag der Speise hin, zu welcher Monique ihr geraten hatte, willigte die schöne Frau ein und bestellte sogleich das Essen, da der Kellner sich schon neben dem Tisch platziert und mit Notizblock und Stift bewaffnet hatte, nur darauf wartend, dass sie eine der Speisen wählen würde. Monique selbst hatte keinen wirklichen Hunger, geschweigedenn überhaupt Geld dabei um sich eine weitere, teure Speise des heutigen Tages leisten zu können. Nein, Moneten fielen wahrlich nicht vom Himmel herab, dafür müsste sie erstmal wieder arbeiten gehen nächste Woche und so, wie sie das verstanden hatte, würde sie sogar eine neue Chefin oder aber auch Kollegin bekommen. 'Das kann heiter werden...ich komme nämlich nicht unbedingt mit jedem gut zurecht' Sie hatte nunmal ihren eigenen, recht störrischen Kopf, was man ja sogar an der Friese erkannte. Aber dennoch war sie stolz auf ihre Haare, denn sie waren lang und dick. Nicht so platt und langweilig wie die manch anderer Frauen. Nur an der Pflege mangelte es eben ein wenig, denn es war manchmal unheimlich schwer sie zu bändigen. 'Dann wünscht man sich ja doch irgendwie lieber...dünnes und plattes Haar...' Aber gut. Nun wollte sie wirklich nicht an Arbeit oder sonstiges denken sondern einfach den Abend genießen, der für sie ja doch eine erfreuliche als auch überraschende Wende genommen hatte. >>Ich hoffe, ich habe Ihnen keinen Mist vorgeschlagen und es schmeckt...aber wie gesagt, ich persönlich finde es sehr lecker und vielleicht erfüllt es auch Ihre Erwartungen<< Dafür wollte sie ihre Hand aber mal nicht ins Feuer legen. Als der Kellner nochmal vorbeispatzierte, winkte Monique ihn nochmal kurz rüber und bestellte sich eine Cola, denn durch das viele reden hatte sie einen ziemlich trockenen Hals bekommen und war durstig geworden. Für ein Erfrischungsgetränk reichte ihr Geld ja gerade noch so. Und das Frühstück bekamen sie ja glücklicherweise umsonst vom Internat bereit gestellt. 'Ansonsten wäre ich wirklich aufgeschmissen...' Der Kellner nickte daraufhin und verschwand wieder, kümmerte sich nun um die Bestellungen, weshalb das Mädchen sich wieder an Jessica wandte und ihre Arme auf dem Tisch verschrenkte, eine gemütliche Position einnehmend. Über ihren Spruch lachte sie dann leicht, denn sie fand es in der Tat witzig und sah es in keinster Weise als Angriff an. Schließlich war sie nichtmal richtige Franzosin sondern vielmehr...ein naja, Engel eben und der Himmel war ihr wirkliches zu Hause aber das konnte sie ja schlecht wissen. Monique war lediglich in Frankreich, Paris um genauer zu sein, aufgewachsen aber dennoch sah sie diesen Ort irgendwie als ihren Heimatort an. Konnte man es ihr denn verübeln? >>Naja, da haben Sie schon recht. Manche Delikatessen lassen wirklich zu wünschen übrig und sind alles andere als...schmackhaft. Aber andere widerrum finden das lecker und bezahlen sogar Unmengen an Geld dafür. Da ist jedes Land gleich. In Thailand essen sie sogar Hunde und braten Spinnen an kleinen Holzspießchen, urrgh. Ich würde beides nicht unbedingt ausprobieren wollen<<, blubberte sie wieder und verzog leicht das Gesicht. >>Aber genug davon...ich will Ihnen wirklich nicht den Appetit verderben<< Sie wirkte zumindest nicht so, als wäre sie für gewisse Extremen zu haben und würde mit Vorliebe Käfer, Frösche oder gar Hunde verspeisen. Gegen einen prompten Themawechsel war hier also wohl wirklich nichts einzuwenden, weshalb der Engel ihrer nächsten Aussage gespannt lauschte und anhimmelnd lächelte. >>Wow, Sie sind also wirklich eine Inderin? Also, zumindest zur Hälfte...aber das ist wirklich cool. Daher haben Sie auch das das schöne Haar<<, säuselte sie und schaute ihre Gegenüber verträumt an, so wie es eigentlich nur Verliebte taten. So schönes Haar hätte sie wirklich gerne selbst gehabt. Aber nun sollte sie sich wohl wirklich wieder zur Vernunft ermahnen, denn sonst würde Jessica noch glauben, sie sei eine Psychopathin oder Geisteskranke. Echt peinlich. >>Ehem. 'tschuldigung. Ich lasse mich gerne von Sachen hinreißen...ist echt schrecklich. Ich bin beruflich noch nicht wirklich voll dabei, sondern gehe noch zur Schule, auf die Midwhich High hier in New Raccoon. Aber zusätzlich arbeite ich noch in einer Bibliothek als Aushilfskraft um mir zusätzlich etwas zu verdienen. Das muss ich sogar, denn ich lebe hier so ziemlich...alleine.<< Ja, keine Eltern, die sie unterstützen könnten oder andere Verwandte. Sie hatte schnell gelernt, auf eigenen Beinen zu stehen aber dafür hatte sie eine ganz wundervolle Kindheit gehabt, mit den wohl besten Eltern der Welt! Auch, wenn sie mehr Hass als Liebe für ihren Vater empfinden konnte...zumindest im Moment. Oder war es einfach nur bittere Enttäuschung? >>Und was machen Sie so?<<, wollte sie sich prompt wieder ablenken denn das gefühlsduseln ging ihr ziemlich auf die Nerven. Heute war es aber auch wirklich wieder besonders schlimm.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Di Okt 09, 2012 8:35 pm

Monique wechselt merklich die Farbe, als ich sie fragte, ob ihr das Armband von ihrem Freund geschenkt worden war, weil es mir einfach als die naheliegendste Option erschien, aber da habe ich mich wohl ein wenig verschätzt. Ich hätte wahrlich nicht erwartet, dass dieses Mädchen im Umgang mit dem anderen Geschlecht so zurückhaltend und wahrscheinlich noch relativ unerfahren ist, denn hässlich ist sie, wie ich ihr zugestehen muss, wahrlich nicht. Sie mag zwar ein ziemliches Trampeltier sein und aus der Frisur könnte man mit ein wenig Pflege und Aufwand bestimmt ein bisschen mehr machen, aber wenn sie mit ihren auffällig grünen Augen, die fast noch heller scheinen als der Smaragd an ihrem Armband, keinen Jungen um den Finger wickeln könnte, dann würde ich mich schon sehr fragen, was für blinde Kerle dort draußen herumlaufen. Wohl eher ein klassischer Fall von Selbstunterschätzung und extremer Schüchternheit. Da bin ich so ziemlich das Gegenteil von Monique, wenn ich jemanden haben will, dann lasse ich ihn das auch ganz klar spüren, auch wenn das bei Chris zuletzt unerklärlicherweise nicht so geklappt hat, wie es hätte klappen sollen.
"Neugierig und stur bin ich auch manchmal, naja, ersetzen wir das `stur´ vielleicht besser durch zielstrebig und willensstark, das sind keine schlechten Eigenschaften. Man muss nicht immer zwangsläufig ein bestimmtes Schema erfüllen. Manchen Typen gefällt es sogar, wenn man ein bisschen aus dem gewohnten Rahmen fällt. Ich bin damit jedenfalls immer gut durchs Leben gekommen, auch was die Männerwelt angeht, man braucht sich nicht zu verbiegen!"

Ich wundere mich gerade selbst darüber, warum ich ihr einen solch wertvollen Ratschlag mit auf den Weg gegeben habe, Menschen zu helfen ist sonst doch wirklich überhaupt nicht meine Art. Ein wenig driften meine Gedanken kurz ab, natürlich hatte ich es oft genug geschafft, Kerle für mich zu gewinnen, aber keine meiner Beziehungen hielt besonders lang und seit einer Weile ist es dank meinen Aufträgen als Agentin sowieso Essig mit meinem Liebesleben. Falls man es so bezeichnen kann, denn ich weiß selbst nicht, ob ich wirklich schon einmal jemanden tatsächlich geliebt habe. Im Grunde bin ich ganz froh darüber, dass Monique das Thema wechselt und mir erklärt, dass das Armband eine Art Andenken an ihre Mutter für sie darstellt. Ich bin keine besonders mitfühlende Person und die traurigen Schicksale Anderer kümmern mich nur wenig, aber allein die Neugier treibt mich dazu, an dieser Stelle nachzuhaken. Während der Ober mir nun mein Essen bringt und ich gleich ein Stück von dem Hähnchen koste, bemühe ich möglichst viel Mitgefühl in meine Mimik und Gestik zu liegen, genug, dass sie mir vertraut, aber nicht so übertrieben, als dass ich wie eine drittklassige Schauspielerin wirken würde.
"Das Hähnchen ist hervorragend, ehrlich! Aber sag mal, also ich möchte jetzt nicht aufdränglich sein", was ich aber gerade hundertprozentig bin und mein Gewissen habe ich schon vor langer Zeit irgendwo am Kaukasus abgegeben, "oder gar alte Wunden aufbohren, aber du hast gesagt, das Armband ist ein Andenken an deine Mutter? Was ist ihr denn zugestoßen?"

Monique fängt an, mir von gekochten Hunden und Schaschlik-Spinnen zu erzählen und betont dann, dass sie mir nicht den Appetit verderben will. Nunja, dafür ist dann blöderweise schon ein bisschen zu spät, es kostet mich ein wenig Beherrschung, dennoch schlucke ich den leichten Ärger, sowie das nächste Stück Hühnchen einfach hinunter und hoffe, dass man es mir nicht anmerken kann. Zwar esse ich selbst gerne extravagante Delikatessen wie Hummer oder Kaviar, aber wenn man schon einmal von mutierten, überdimensionalen Kröten angegriffen wurde, vergeht einem die Lust auf solche Dinge wie Froschschenkel einfach. So, sie arbeitet also in einer Bibliothek? Nicht unbedingt die allerspannendste Tätigkeit, aber meine Erfahrungen haben gezeigt, dass man solche Bücherwürmer immer wieder mal gebrauchen kann. Und sie schmeichelt mir wegen meinen Haaren, ein weiterer Grund, den Kontakt mit ihr aufrecht zu erhalten! Ich lächle ihr kurz zu.
"Du bist ein merkwürdiges Mädchen, weißt du das? Aber danke für das Kompliment."
Nachdem Monique mir ein zweites Mal eine persönliche Frage stellt und ich auf die Erste noch gar keine Antwort gegeben habe, sehe ich mich dazu gezwungen, darauf eingehen zu müssen. Nur, was soll ich ihr sagen? Ich könnte versuchen, ihr vorzulügen, dass ich einem stinknormalen Beruf wie etwa als Buchhalterin oder sowas in der Art nachgehen würde, doch man würde mir eventuell ansehen, dass so etwas überhaupt nicht zu mir passt. Stattdessen entscheide ich mich für die halbe Wahrheit. Immerhin mehr, als ich ursprünglich vorhatte preiszugeben. Obwohl das Risiko, dass sie mir das nicht abkaufen würde, obwohl es ironischerweise größtenteils sogar der Wahrheit entsprach, groß war.
"Würdest du mir glauben, wenn ich dir erzählen würde, dass ich zuletzt im Auftrag einer Organisation namens B.S.A.A. zur Bekämpfung von Bioterrorismus tätig war? Aus dem Grund hab ich dir vorhin nicht antworten können, denn es ist so, dass ich mal hier und mal dort eingesetzt war, ich hatte genaugenommen keinen festen Platz, an dem ich mich längerfristig hätte niederlassen können. Manchmal ändern sich die Dinge allerdings ausgerechnet dann, wenn man am wenigsten damit rechnet und bei meiner letzten Mission bin ich nur knapp mit dem Leben davongekommen. Darum hab ich denn Job letztendlich an den Nagel gehängt, ich bin nun quasi wieder auf der Suche, in jedem Fall bleibe ich aber hier in New Raccoon. Vielleicht kann mich ja irgendein Sicherheitsdienst oder etwas ähnliches gebrauchen."
Ich bin unschlüssig, ob soviel Offenheit wirklich eine gute Entscheidung von mir war und anders als zuvor, gelingt es mir diesmal nicht, die Zweifel darüber aus meinem Gesichtsausdruck zu verbannen.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Fr Okt 12, 2012 7:36 pm

Jessica schien eher der selbstsichere Typ Mensch zu sein. Zumindest vermittelte sie das Monique so ganz deutlich. Sie hatte keine Probleme damit, auf andere Menschen zuzugehen, geschweigedenn, mit Männern, die ihr in der Tat gefallen, ein Gespräch anzufangen. Darum beneidete sie der blonde Engel wirklich sehr, denn sie hatte schon immer Probleme damit gehabt. Nur schwammig erinnerte sie sich zwar an damals aber...sie kannte da einen Jungen, der ihr wirklich gut gefallen hatte und auch wirklich süß war. So ziemlich der Schwarm jeden Mädchens aus ihrer Klasse, weshalb sie sich ja von Anfang an schon gedacht hatte, bei ihm keine Chancen zu haben doch...irgendwann hatte er sie einfach von selbst angesprochen, an einer kleinen Faschingsfete, die die Schule organisiert hatte. Vollkommen perplex und überrumpelt hatte Monique darauf reagiert, war aus dem Stottern gar nicht mehr rausgekommen und so rot wie eine Tomate, was man auch sicherlich ganz deutlich gesehen hatte. Und statt das sie ordentlich auf sein Gespräch eingegangen war, hatte sie nur zusammenhangsloses Zeug vor sich hungebrabbelt und ihn letztendlich vergrault. Als wäre das aber nicht schon genug gewesen, hatte Monique an diesem Abend auch noch eine Megapanne hingelegt, indem sie ausgerutscht und geradewegs in die Punschschüssel gefallen war. Somit war der Abend für sie gelaufen gewesen und seitdem...hielt sie lieber Abstand von irgendwelchen Jungs und umschwärmte sie viel lieber heimlich als direkt drauf zuzuschreiten, auch wenn sie nun natürlich älter war aber...das musste noch lange nicht heißen, dass sie deshalb ihre Gefühle besser unter Kontrolle hatte. 'Nein. Nochmal will ich so eine peinliche Blamage sicherlich nicht erleben' Bei Jessica jedoch schien sowas immer reibungslos abzulaufen, zumindest vermittelte sie das so dem jungen Mädchen. Sie hatte Erfahrung, was Jungs anging so wie Flirtereien, wovon die Blondine selbst im Moment nur träumen konnte. Aber mit einem hatte sie Recht : Man sollte wohl immer zu sich selbst stehen und sich wegen jemand anderes nicht verbiegen. Das hatte sie so zumindest rausgehört und verstanden. Ob sie es letztendlich auch so gemeint hatte, war natürlich die andere Frage. >>Bisher habe ich nur schrecklich peinliche Erfahrungen mit Jungs gemacht. Leider. Vielleicht bin ich einfach dazu verdammt, auf ewig Single zu sein? Keine Ahnung. Aber vorerst ist mein Bedarf auch gedeckt. Wohlmöglich lebt es sich ohne einem Partner auch viel besser, nicht?<< Daraufhin lächelte sie ein wenig schief und schaute zu dem Kellner, welcher die Getränke vorbeibrachte, die sie bestellt hatten und somit auch ihre Cola. Davon nahm sie auch prompt einen erfrischenden Schluck, welcher eisig kühl ihren Hals wieder anfeuchtete und aus der Trockenheit holte. Jessica wurde auch zusätzlich noch das bestellte Essen gebracht, weshalb Monique mal wieder ziemlich überrascht darüber war, wie schnell der Service hier doch arbeitete. Ein wirklich gutes Lokal!

Daraufhin probierte ihre Gegenüber vom Hähnchen und schien begeistert von dessen Geschmack zu sein, weshalb das Engelchen eifrig nickte und lächelte. >>Nicht wahr? Erst heute Mittag habe ich hier gegessen und dasselbe probiert. War richtig traurig, als mein Teller schon nach einer halben Stunde leer war<< Aber gut. Genug mit dem Geschwätz, denn irgendwie kam sich Monique im Moment total nervtötend und aufdringlich vor. Sie blubberte ja auch los wie ein Wasserfall, der nicht endete und immer weiterfloss. War der Vergleich war recht zutreffend. Als sie dann aber ganz direkt und eindeutig auf ihre Mutter angesprochen wurde, änderte sich ihre sonst so fröhliche und aufgeweckte Miene und wirkte nun vielmehr betrübt und unsicher. Wirklich drüber reden wollte sie nicht, denn...sie fühlte sich noch immer wahnsinnig schuldig und wollte die Ereignisse einfach nur noch vergessen. Aber wie könnte man das bitte einfach so verdrängen? Jessica konnte ja nicht wissen, was geschehen war und wie tief der Schmerz noch immer saß aber vielleicht würde es der Blondine ja ganz gut tuen, einfach mal drüber zu reden. Die volle Wahrheit könnte sie ihr ohnehin nicht anvertrauen, denn wer bitteschön glaube schon an Engel? Sie waren für die meisten Menschen einfach nur irgendwelchen Mythen entsprungen und das sollte auch so bleiben. Ihre Gegenüber würde sie ohnehin für vollkommen bekloppt halten, würde sie ihr davon erzählen und das war so klar wie Kloßbrühe. >>Naja ich...rede wahrlich nicht gerne darüber, denn meine Mutter war mir sehr wichtig gewesen... << Und während sie begonn zu sprechen, musterte sie das Armband intensiv und strich sachte mit ihrem Finger über den grünen Smaragd. >>Meine Mutter...wurde getötet. Es kam jedoch nie raus, von wem genau<< Wie denn auch, wenn sie selbst wusste, dass es Dämonen waren, die die meisten Menschen nichtmal mit dem bloßen Auge sehen konnten? Das Thema wollte sie aber somit nicht weiter vertiefen, denn nun wusste Jessica, was geschehen war und das reichte auch vollkommen. >>Sind Sie schon gespannt auf ihren Nachtisch? Ich hoffe nämlich wirklich, dass er schmeckt...<< Nicht unbedingt ein Atemberaubender Themawechsel aber...immerhin besser als über den Tod ihrer Mutter zu philosophieren. Auf ihr Kompliment hin, was Jessica's Haare anging, schenkte diese ihr ein Lächeln, woraufhin Monique erkennen konnte, etwas richtiges gesagt zu haben. Den Umgang mit anderen, fremden Personen hatte sie zwar noch nicht allzu gut drauf aber immerhin...sie schien Fortschritte zu machen und vielleicht auch baldmöglichst neue Kontakte hier in New Raccoon zu knüpfen. Natürlich wäre es auch ganz schön, wenn sie Leute in ihrer Altersklasse kennenlernen würde aber man war ja bekanntlich immer so alt, wie man sich fühlt. Auf ihre Aussage hin lächelte sie jedoch wieder ein wenig schief und wuschelte sich durch das lange Haar. >>D-das...sagen viele...leider. Ich bin wohl nicht so wie andere aber vielleicht macht mich gerade das zu etwas...naja, außergewöhnlichem?<< Natürlich sollte das nicht eingebildet klingen sondern vielmehr wie eine Selbsterkenntniss. Das sie in dem Sinne 'besonders' war, musste ja nicht unbedingt heißen, dass es eine positive Eigenschaft war.

Nun ging es aber erstmal wieder zurück zu Jessica's Job. Oder bessergesagt dem, was sie hier in New Raccoon tat, nachdem Monique schon mit offenen Karten gespielt hatte, was ihren Job und ihre Mutter anging. Nun musste natürlich auch die braunhaarige Schönheit ein wenig entgegenbringen denn so lief ein Gespräch nunmal ab und...um ehrlich zu sein, lenkte Monique nur ungerne die gesamte Aufmerksamkeit auf sich, auch wenn das manchmal ganz anders wirkte. Sie war ein offener Mensch doch zu viel von sich preiszugeben, musste nicht immer ein Vorteil sein. Was sie dann aber erzählte, versetzte den Engel leicht ins Staunen, weshalb ihre Augen größer wurden und sie ihre Gesprächspartnerin interessiert musterte. >>Sie...Sie waren also sowas wie eine Agentin? Also, eine Heldin, die sich dem Kampf gegen diese Infizierungen gestellt hat?<< Natürlich wusste sie davon bescheid. Wer tat das nicht, der hier in diese Stadt kam? Sie hatte sich schließlich einen Namen gemacht, beziehungsweise, ihr Vorgänger, Old Raccoon aber dennoch trugen sie denselben Namen also wer weiß, ob eine erneute Katastrophe nicht wieder geschehen würde? Aber nein, so weit wollte sie nicht denken. Das wäre ja sonst grauenvoll! >>Und nun arbeiten Sie also nicht mehr dort? ...das liegt aber bestimmt nicht an Ihren Fähigkeiten. Ich bin mir sicher, dass Sie einen ganz tollen Job gemacht haben<< Und sie würde auch sicherlich wieder etwas neues finden. >>Haben Sie denn schonmal im örtlichen NRPD nachgefragt? Die suchen immer wieder neue Leute...<< Das wäre doch sicherlich etwas für sie! Was sie sogar mitbekommen hatte, würden dort die S.T.A.R.S. wieder tätig sein, die sich ja ebenfalls dem Kampf gegen Terrorismus verschrieben hatten. Sicher war sie sich allerdings nicht...
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   So Okt 14, 2012 10:31 pm

"Keiner ist dazu verdammt, für immer allein zu sein. Irgendwann findet jeder Topf seinen passenden Deckel!" erwidere ich Monique entschieden, wobei ich selbst nicht so recht an meine eigenen Worte glaube. Nichteinmal bei mir selbst bin ich sicher, ob ich jemals den richtigen Partner finden werde, vor dem ich nichts verheimlichen muss und der mich und die Dinge, die ich tue, akzeptiert. Der Weg, den ich im Leben eingeschlagen habe, hat mein Sozialleben doch recht stark beeinflusst, die Möglichkeit längerfristige Bindungen aufzubauen extrem schwierig, wenn nicht gar unmöglich gemacht. Andererseits ist das auch ein Grund, warum ich nach New Raccoon gekommen bin, um neben den Aufträgen, die ich nach wie vor anstrebe, den Neustart in ein halbwegs ausgeglichenes, fast normales Leben zu wagen. Forever alone? Hoffentlich nicht! Bevor ich in Gedanken abschweife, widme ich mich lieber Monique. Im Gegensatz zu mir stehen ihr noch alle Optionen offen, wie kann dieses Mädchen tatsächlich in ihrem Alter schon behaupten, dass ihr Bedarf gedeckt wäre und es sich ohne einen Partner besser leben würde, wenn sie noch nichteinmal eine richtige Erfahrung mit dem anderen Geschlecht gemacht hatte?

Hätte die Blondine nicht bereits jetzt schon bei den meisten Menschen Mitleidspunkte gesammelt, so wäre das spätestens bei der rührenden Geschichte über den Mord an ihrer Mutter, die sie mir zögerlich nach ein paar Kommentaren über das Essen auftischt, der Fall. Und ich muss zugeben, selbst mich lässt das Ganze erstaunlicherweise nicht so kalt, wie es das eigentlich sollte. Ist es ihre tragische Geschichte oder ist es ihre Art, wie sie immer unbeholfen drauflosbrabbelt, was zum Teufel ist es, was mir gerade so zusetzt? Ich ärgere mich über mich selbst. Sozialere Personen, als ich es bin, hätten dem Mädchen wahrscheinlich mitfühlend auf die Schulter geklopft, die Hand gehalten oder sonst eine Geste des Mitgefühls gezeigt, doch angesichts meines wahren Charakters halte ich soetwas für unangemessen.
"Das mit deiner Mutter ist fürchterlich, das tut mir leid! Entschuldige, ich hätte besser nicht nachfragen sollen."
Stimmt, das hätte ich tatsächlich nicht tun sollen, dann hätte ich es mir erspart, diese Begegnung auf eine emotionale Ebene zu hieven, die mir mehr als unangenehm ist! Doch es kommt natürlich noch schlimmer!

Mir drehen sich fast die Zehennägel auf, als Monique mich als Heldin bezeichnet. Mich! Das ist der beste Beweis, dass dieses naive, junge Ding nicht die geringste Ahnung hat, wem sie hier eigentlich gegenübersitzt! Einen tollen Job habe ich gemacht? Klar doch, wenn man es so definiert, dann war es wirklich eine tolle Sache von mir, mein eigenes Team zu hintergehen und einen brandgefährlichen, tödlichen Virus in die Hände eines zwielichtigen Pharmakonzerns zu geben. Für einen Augenblick spiele ich tatsächlich mit dem Gedanken, ihr entgegenzuschleudern, dass ich nicht das geringste Heldenhafte an mir habe, ihr von den Dingen zu erzählen, die ich getan habe und ihr zu sagen, dass es besser für sie wäre, wenn sie verschwinden und sich möglichst weit von mir fern halten soll. Doch irgendetwas hält mich zurück. Ich weiß nicht, ob mein Handeln gute oder schlechte Auswirkungen für uns beide mit sich bringen wird, doch ich entscheide mich, sie nicht zu vergraulen und weiterzumachen wie bisher. Wenngleich ich mich gezwungen sehe, zumindest ein klein wenig ihrer Aussage zu widersprechen. Ich schüttele kurz den Kopf.
"Ehrlich gesagt war ich niemals in Raccoon City. Mein damaliger Partner und ich waren in Terragrigia stationiert, der Stadt mitten auf dem Wasser, vielleicht hast du schon mal davon gehört? Als die Stadt von Biowaffen angegriffen wurden, konnten wir niemanden retten außer uns selbst. Ich bin keine Heldin!"

Gerade zur rechten Zeit kommt der Kellner mit der Nachspeise heran. Nur noch dieser eine Gang und unsere Wege würden sich wahrscheinlich wieder trennen. Ich ringe kurz mit mir, dann hole ich einen Zettel und einen Stift aus meiner Tasche und notiere kurz meine Handynummer darauf.
"Wer weiß, vielleicht hast du recht und ich sollte es wirklich einfach mal beim NRPD versuchen!"
Konnte ich es wagen? Ich war hier noch ein unbeschriebenes Blatt, gänzlich unbekannt und solange nicht ausgerechnet Chris Redfield dort arbeitete, standen die Voraussetzungen nicht schlecht, dort tatsächlich anfangen zu können. Immerhin standen meine Qualitäten als Scharfschützin außer Frage und wenn ich bei der Polizei arbeite, wäre ich für Tricell oder Umbrella gleich noch ein wenig wichtiger. Keine schlechte Idee, Monique, keine schlechte Idee! Ich überreiche ihr den Zettel mit meiner Nummer. Irgendwie will ich den Kontakt nicht verlieren und vielleicht wird sie sich eines Tages noch nützlich für mich erweisen.
"Hier, unter dieser Nummer kannst du mich immer erreichen! Falls du mal irgendwie Hilfe brauchst oder so, ruf mich einfach an! Vielleicht gelingt es mir ja sogar, dem Mörder deiner Mutter auf die Schliche zu kommen und ihn ins Gefängnis zu bringen!"
Einerseits säe ich gezielt falsche Hoffnungen bei ihr, andererseits käme es mir tatsächlich recht gelegen, vor allem in Hinblick auf das NRPD, wenn ich diesen Serienmörder, von dessen Treiben mir schon flüchtig zu Ohren gekommen war, stellen könnte. Nun jedoch warte ich erstmal, ob Monique noch etwas zu Sagen hat, während ich mich dem Mangoparfait auf Himbeerpüree widme.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Do Okt 18, 2012 8:46 pm

Natürlich hatte Jessica mit dieser Aussage vollkommen Recht. Das sah Monique auch ein, weshalb sie sich im nächsten Moment doch etwas lächerlich vorkam, sowas überhaupt von sich gegeben zu haben. Sie war noch jung, hatte das ganze Leben vor sich doch...was sie eben nicht wusste, war die Tatsache, dass sie kein normaler Mensch war und von daher eben auch kein allzu normales Leben führen würde. Und mal ehrlich, wer würde ihr diese skurile Geschichte schon abkaufen, dass sie ein Engel sei? Klar, sie könnte ihre Fähigkeiten einsetzen aber das war ihr eigentlich nur erlaubt, wenn sie auch gewisser Gefahr gegenüberstand und sie nicht für andere Zwecke missbrauchte. Oh und Wunden anderer durfte sie heilen. Doch zum Eigenzweck...waren sie nicht zu gebrauchen und somit könnte ein Beweis ihrer besonderen Abstammung sich als recht schwierig erweisen. 'Naja, mal abwarten. Noch ist längst nicht aller Abend und vielleicht treffe ich ja irgendwann den richtigen' Aber im Moment hatte sie auch weitaus andere Sorgen als den idealen Partner für sich zu finden. Schulischer Stress und dann noch die Arbeit als Aushilfskraft in der Bibliothek. Das alleine würde sie schon ungemein beschäftigen und erstmal auf Trapp halten, weshalb für Liebesgedöhns eigentlich so gut wie keine Zeit war. >>Sie haben vollkommen Recht, Jessica. Vermutlich überdramatisiere ich das Ganze ein wenig und sollte einfach mal abwarten, wie das Leben so weitergeht. Ich schätze ich bin noch jung genug und werde so meine Erfahrungen machen, haha<<, erwiederte sie somit lächelnd auf ihre Aussage und nickte zustimmend, um idas Ganze noch etwas zu untermalen. Nebenbei ergriff sie erneut das Glas ihres kühlen Getränkes und trank davon, um ihren Rachen wieder etwas zu erfrischen. Der Abend war bisher eigentlich recht gemütlich und obwohl das Mädchen eigentlich schon längst im Internat sein und noch lernen sollte, ließ sie es sich hier nun, in Jessica's Gesellschaft gut gehen. Anfangs war sie ihr gegenüber ja noch ein klein wenig skeptisch gewesen aber mittlerweile konnte sie sagen, dass die Frau wirklich super nett und sympathisch war, trotz des möglichen Altersunterschiedes.

Bezüglich ihrer Mutter schüttelte der blonde Engel einfach nur leicht den Kopf und setzte ein schwaches, eher geflunkertes Lächeln auf, um die Tatsache abzuschütteln oder viel eher zu verdrängen, dass sie diese Geschichte nun doch wieder leicht aufgewühlt und irgendwie traurig gemacht hatte. Natürlich waren sie nicht ihre echten Eltern gewesen aber dennoch Personen, die sie mit viel Liebe und Fürsoglichkeit aufzogen. Ja, sie hatte sich wahrlich glücklich schätzen können, solche Bezugspersonen besessen zu haben. Umso schlimmer, dass ihr Vater sie einfach davongejagt und für alles schuldig erklärt hatte, so als hätte er einfach nur nach einem driftigem Grund für all das gesucht nur um sich selbst nicht die Schuld geben zu müssen, wegen seiner Unachtsamkeit oder sonstiges.Vielleicht auch der Frust, dass er seine Frau nicht beschützen konnte und obwohl Monique geglaubt hatte, ihrem Vater alles zu bedeuten, so fiel es ihm doch recht leicht, sie einfach so loslzulassen, eben vermutlich wegen der Tatsache, dass sie nicht seine leibliche Tochter war, was die Blondine innerlich doch sehr schmerzte. >>Ist schon...okay. ich habe es ja angeschnitten und somit automatisch ihre Neugierde erweckt. In gewisser Weise schuldete ich Ihnen also diese Antwort. Belassen wir es einfach dabei<<, versuchte Monique die Situation dann zu klären und der Frau die Schuldgefühle zu nehmen, die sie wirklich nicht zu haben brauchte. >>Das Leben muss ja irgendwie weitergehen und meine Mutter hätte sicherlich nicht gewollt, dass ich in Trauer und Hoffnungslosigkeit weiterleben, sondern fröhlich und positiv durch's Leben schreite<< Was für Jessica nun sicherlich ihren aufgeweckten und offenen Charakter erklären könnte, denn damit versuchte sie nur ihre tiefe, innere Trauer zu verbergen. Von außen hin konnte man viel zeigen doch was innerlich in einem vorging, mochte ewig ein Geheimnis bleiben. Der Engel selbst hatte bisher ja nichtmal verstanden, was eigentlich mit ihr los war und wie sehr sie sich doch in eine Scheinwelt, in der alles okay und super war, zu flüchten versuchte. Ihr Blick wandte sich von Jessica's Gesicht ab und widmete sich nun wieder ihrem Erfrischungsgetränk denn für den Moment...wollte sie einfach nicht mehr drüber nachdenken sondern vergessen.

Der Kellner kam nun wieder zu Tisch und brachte ihrer Gegenüber die Nachspeise, welche sie ihr empfohlen hatte. Mmh, sah wirklich lecker aus! Nur ob es auch so schmeckte? Das hoffte sie natürlich, denn mit ihrer Beratung wollte sie natürlich nicht falsch gelegen und Jessica etwas widerlich schmeckendes angedreht haben. Aber was konnte an Mango und Himbeere schon so arg falsches sein? Eigentlich nichts. Nun erzählte die Frau aber wieder etwas von sich selbst, weshalb Monique gespannt lauschte und ihren Kopf wieder auf ihren Händen abstützte, deren Arme auf dem Tisch gelehnt waren. Sie war nicht in Raccoon City gewesen sondern mit ihrem Partner in einer Stadt tätig, von welcher sie noch nie zuvor gehört hatte. Jedoch brachte sie die Beschreibung leicht ins Staunen. >>Noch nie davon gehört...aber es klingt irgendwie...schön. Also, natürlich nicht der Angriff der Biowaffen, der ist eher weniger schön und vielmehr erschreckend aber...eine Stadt mitten auf dem Wasser. Der Ausblick muss unglaublich eindrucksvoll gewesen sein, oder?<< Von den Infektionen und 'Monstern', die ihre toten Körper durch die Straßen geschleift und nur Chaos angerichtet hatten, hatte sie natürlich gehört und wusste auch über einiges bescheid. Das Leid anderer Menschen wurde Engeln schon immer auferlegt, egal ob sie es selbst erlebt hatten oder nicht. Dies solle das Band zwischen ihnen und den Menschen stärken und somit den Willen, sie zu schützen. Engel konnten somit besser nachvollziehen, welche Todesängste die Menschen durchlebt hatten. Innerlich schhmerzte sie dieser Gedanke natürlich, dass auch Jessica so viel Leid erdulden musste aber...würde ihr in diesem Moment etwas passieren, dann würde Monique dasein und ihr als Schutzengel dienen, natürlich eher undercover. 'Und sollte sie den Wunsch in meiner Gegenwart äußern, einen Schutzengel haben zu wollen, dann wäre der Pakt ohnehin besiegelt' Die meisten Menschen bekamen das ja nichtmal mit aber wenn sie sich Hilfe wünschten, alleine nur eine Aussage alá 'Schick mir ein wenig Hoffnung' aussprachen, so war ein Schutzengel schon längst nicht mehr fern. Doch, zugegeben, die Zeiten hatten sich geändert und die meisten Engel waren nicht mehr das, was sie früher waren. Viele von ihnen waren einfach nur schrecklich faul oder unachtsam so wie tollpatschig. Zu den tollpatschigen gehörte wohl auch sie selbst. Leider. Und auch, wenn ihre Gegenüber es vielleicht nicht so empfand, so dachte sich Monique, dass in ihrer Aussage dennoch etwas heldenhaftes und beachtliches steckte. >>Aber...Sie haben überlebt, was nicht viele geschafft hätten und wäre es Ihnen möglich gewesen, so hätten Sie die Menschen in Ihrer Umgebung sicherlich gerettet. Davon bin ich überzeugt<< Als Agentin hatte sie sicherlich schon einiges erlebt und vollbracht. Vielleicht neigte sie auch einfach nur zur Untertreibung?

Nun war es aber wohl erstmal an der Zeit für sie, sich der Nachspeise zu widmen, was sie auch sofort begonn, vorher jedoch noch einen Zettel und einen Stift hervorzog, irgendetwas darauf notierte, was die blonde von ihrem Sitzplatz aus nicht wirklich gut erkennen konnte. Das Licht war auch eher gedämpft und die Farbe ihres Stiftes Dunkel, doch es sah fast so aus, als würde sie Ziffern auf das Weiß schreiben. Vielleicht irrte sie sich aber auch. Nachfragen wollte sie nicht, schaute eben nur etwas neugierig rüber. >>Ja, Sie haben sicherlich gute Chancen, dort eine Stelle zu finden. Freut mich, wenn ich Ihnen mit dem Vorschlag helfen konnte<<, erwiederte sie somit mit einem breiten Lächeln und legte den Kopf schräg, als sie die Notiz nun begutachten konnte und eine Nummer darauf feststellte. Jessica's Nummer um genauer zu sein. Aber warum? War Monique etwa in Gefahr oder erahnte die braunhaarige Schönheit soetwas in der Art? 'Vermutlich einfach nur eine freundliche Geste, mehr nicht' Somit machte sich das Mädchen auch keine weiteren Gedanken drüber und lächelte abermals, faltete das Blatt säuberlich zusammen und steckte es in ihre Hosentasche. >>Danke. Das ist sehr freundlich von Ihnen...und sollte ich irgendwelche Schwierigkeiten haben, beziehungsweise, etwas über den ominösen Tod meiner Mutter und deren Peniger herausfinden, dann melde ich mich sofort bei Ihnen<< Kurz schaute sie zur Seite und wirkte etwas schüchtern, so als würde sie nach den richtigen Worten suchen, denn diese freundliche Geste ihrerseits war schon ziemlich unerwartet gekommen aber gleichzeitig auch furchtbar lieb. >>Ich weiß gar nicht, wie ich mich dafür revanchieren soll...erst mein Armband, welches Sie gefunden haben und dann noch die Hilfe...<< Vielleicht würde das ja nicht die letzte Begegnung der beiden bleiben und irgend eine Gelegenheit, sich bei ihr zu revanchieren, würde sich eben im späteren Verlauf der Dinge für Monique ergeben. Das hoffte sie zumindest. Aber nun schaute sie ihr vielmehr gespannt beim Essen der Nachspeise zu, in der Hoffnung, dass es gut schmeckte. Aber beschweren tat sie sich ja immerhin mal nicht. >>Und? War diese Nachspeise eine gute Entscheidung? Schmeckt es Ihnen?<<
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Restaurant Diablo de Monteiro

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