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 Restaurant Diablo de Monteiro

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BeitragThema: Restaurant Diablo de Monteiro   So März 21, 2010 11:51 pm

das Eingangsposting lautete :

Wenn man in dieses wunderschöne essloka hinen kommt, wird man erst einmal von einem netten aber schon etwas älterem Mann gefragt, wo man sitzen möchte. Dieses Lokal ist sehr groß und es ist auch gut besucht. Es ist zwar etwas Teuer, jedoch bietet es dafür gute Servic- und Lebensmittelqualität.



Vorspeisen:

+ Frühlingsrollen
+ Sojabohnensalat
+ Crepés
+ Kürbissuppe
+ Gebackener Schafskäse


Hauptgang:

+ Wiener Schnitzel mit Pommes und einen Salat
+ Hänchen süß-sauer mit Reis oder Pommes
+ Lasgane
+ Kartoffeln, Rotkohl und eine Kohlrolade
+ Pizza
+ Nudelauflauf
+ Kartoffelauflauf
+ Spagetti Bolognese


Nachspeise:

+ Vanilleeis mit Banane
+ Schokoladenwaffeln mit Vanilleis
+ Pfannkuchen mit heiße Kirschen
+ Mangoparfait auf Himbeerpüree
+ Apfelschaumkaltschale
+ Teramisu
+ Kirsch Quark
+ Erdbeertraum
+ Gebacknes Eis mit Schokoguss
+ Wienerkirschenscharm
+ Zitroneneis

Getränke:

+ Coca Cola
+ Coca Cola Light
+ Sprite
+ Wasser
+ Fanta
+ Zitroneneistee
+ Pfisisheistee
+ Apfelschorle

Alkoholische Getränke werden hier nicht vekauft!!!
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Lucy Kuo

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mo Aug 12, 2013 9:40 pm

Langsam beruhigte ich mich zum Glück wieder nach meinem Lachanfall und mein Bauch schmerzte deswegen auch nicht mehr so sehr, außer meine Hand, die noch etwas weh tat, als ich mit der Faust auf der Tischplatte hämmerte vorhin. Ich lehnte mich wieder zurück und rieb mir kurz die rechte Hand. „Jawohl. Und wenn ich auf Verbrecherjagd gehe, da ergreifen die Täter schnell die Flucht oder lassen sich freiwillig festnehmen, wenn die es mit einer Profi-Boxerin aufhmenen müssten. Aber blühende Fantasien hast du ja.“ Das Grinsen konnte ich erneut nicht verkneifen.
Dass der Tag so werden konnte, hätte ich nicht denken können und auch noch nach dem Vorfall von gestern Abend. Da kam die Ablenkung davon nur zu gut und dazu noch super Gesellschaft von Yuri. Da konnte der Tag nur noch gut laufen, als wenn ich heute zu Hause geblieben wäre. Etwas Abwechslung im Alltag schadet ja nie. „Das stimmt. Aber wenn man das Gefühl hat, dass man am nächsten Tag nicht mehr leben könnte, deprimiert ja einen.“, gab ich von mir und blickte ihn in die Augen. Man musste zwar jeden Tag damit rechnen, dass etwas passieren könnte. Vor allem auch, wenn man einen gefährlichen Beruf hat wie ich. Selbst normale Bürger haben es nicht sicher in dieser Stadt bei den vielen Verbrechen. Die Stille, die kurz an unserem Tisch einbrach, riss mich aus den Gedanken und blickte zu den leicht traurig drein blickenden Yuri. Vorerst blieb ich still. Ihn schien irgendwas zu belasten und ich fragte ihn erst einmal nicht deswegen. Ich wollte nicht neugierig auf ihn wirken.
Da sagte er was, dass man es falsch auffassen könnte, wenn er Haarklammern in den Haaren hat. Und komisch würde das an ihm auch aussehen, also wäre das eh besser, die Klammern weg zu lassen. „Nee, bleib mal besser so wie du bist. So siehst du am besten aus, als wenn du dich zu einer Frau machst.“, gab ich ehrlich von mir, lächelte aber dann. Da wäre es auf jeden Fall besser so, dass man bei seinem eigenen Geschlecht bleibt und man so lebt, wie man auch selber möchte und sich vor allem auch am besten wohl fühlt.
Er war meiner Meinung, dass das Restaurant eine gute Wahl war. „Ich hab nur gehört, dass das Esse hier gut sein soll und ich war vorher noch nie hier. Da hatte sich die Gelegenheit jetzt ganz gut ergeben.“, meinte ich und grinste erneut.
Auf meinen Satz, dass er statt dem Fenster durch die Wand könnte, wusste er auch sofort den passenden Spruch darauf. „Oha, wenn ich mal einen Knall irgendwo höre, dann weiß ich woher das kam. Da bist du gerade durch eine Wand gerannt oder bist dabei, ein Haus einzureißen.“ Grinsend griff ich zum Glas und trank den Rest mit einmal leer.
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Yuri Hyuga

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Sa Aug 24, 2013 10:05 pm


Blühende Fantasien? Glaubte sie denn nicht daran, eine professionelle Boxerin werden zu können? Die Chancen, über sich selbst hinauszuwachsen, standen doch jedem gleichermaßen offen, oder etwa nicht? Zudem machte sie nicht gerade so den Anschein auf mich, als wäre sie fürchterlich unprofessionell oder gar unsportlich - andernfalls hätte sie es wohl auch kaum zur Polizistin geschafft, wenn sie nicht durch anderes...naja, sagen wir mal 'Können' glänzte. Aber nääh, die Frau schien ein ordentliches, als auch aufrichtiges Bild abzugeben, zumindest soweit ich das bislang beurteilen konnte, also passte diese Mutmaßung gar nicht zu ihren Charakterzügen. 'Wäre allerdings auch nicht das erste Mal, dass ich mich in jemandem täusche.' Doch behielt ich die Gedanken einfach für mich selbst und nickte stumm, starrte auf die Reste, die meinen Teller noch füllten, jedoch nicht wirklich essenswert waren. Zum Tellerschlecker und Restefresse wollte ich hier wirklich nicht mutieren, auch wenn ich, zugegebenermaßen, irgendwie noch immer leichten Hunger hatte. "Hm? ...du musst ja nicht unbedingt an das Schlimmste denken, also, dass du irgendwann demnächst einfach mal so krepierst. Das ist vielmehr, na wie soll ich sagen...rein hypothetisch gemeint. Man weiß schließlich nie, was der Morgen bringt. Statt Gevatter Tod könnte natürlich auch ein Korb voll Geld vor der Haustüre warten, hehe", erwiderte ich dann auf ihre Aussage und lehnte mit dem Arm leicht über die Tischplatte, ihr einen Grinser schenkend. Wo wären wir denn, wenn wir alle stets in Angst und Erfurcht davor, was Morgen passieren könnte, leben würden? Gefallen würde man sicherlich nicht mehr am Leben finden, das steht fest. Wo Angst steckt, kann keine Freude sein, weil negative Gefühle einen gerne mal vollkommen einnehmen. Erst, wenn sämtliche Ängste aus dem Weg geräumt ist, kann man sich selbst auch wieder freier fühlen. So war es mir zumindest schon oft genug ergangen. Wie Lucy damit allerdings umging, konnte ich selbstverständlich nicht beurteilen. Aber das war von Mensch zu Mensch eben einfach so ein grundlegend verschiedenes Ding. Wir lebten ja nicht alle auf die gleiche Art und Weise.

Naja, genug von dem Geseich, schließlich waren wir ja hier, um Spaß zu haben, was ordentliches zu futtern und vielleicht auch was zu trinken? Eigentlich war ich kein Trinker, sondern mehr so der 'Gelegenheitstyp' aber im Moment hatte ich einfach tierrisch Bock auf einen Schnaps oder sowas in der Art. Bislang war ohnehin so gut wie alles vernichtet - sowohl Speise als auch Trinken und so schnell wollten wir doch noch nicht gehen, oder doch? Vielleicht hatte sie ja Schicht Morgen und da so ein Rausch gerne mal länger anhält als zwölf Stunden, wäre es für sie eventuell ungünstig, sich die Birne wegzuknallen. Aber andererseits hatte sie ja davon gesprochen, beim Arzt gewesen zu sein, aufgrund der Verletzungen, die man ihr zugefügt hatte. Innerlich konnte ich nur immer wieder den Kopf darüber schütteln und musste mich zusammenreißen, meine Wut nicht aufkommen zu lassen. Wie konnten Menschen nur so widerlich feige sein? ...aber gut. Das Thema war ja, ob sie in der Lage wäre, mit mir einen zu bechern, oder nicht. Fragen könnte ja nicht schaden. "Genau. Keine Spangen und kein Make-Up, oder was auch immer. An die Fransen gewöhnt man sich ohnehin. Aber sag mal, du hast Morgen nicht zufällig irgendwie Schicht oder stehst unter Zeitdruck, oder?", begonn ich schonmal, formte meine Lippen wieder zu einem neckischem Grinsen und griff nach der kleinen, weißen Karte, die an dem Gewürzständchen befestigt war. Hier stand wohl nur Getränke und Nachspeisen drauf, denn schließlich war es nicht die Hauptkarte, sondern lediglich ein Aufklappkärtchen, mit beschriebener Vorder-und Rückseite, mehr nicht. Aber, das reichte in dem Falle ja auch vollkommen aus. "Ich hätte nämlich Lust, ein paar Spirituosen auszuprobieren, wenn du verstehst, was ich meine" Daraufhin dingelte ich ein wenig mit der Augenbraue und wedelte mit der Karte. Geld hatte ich zwar keines dabei aber, wenn ich sage, dass sie das Geld auf jeden Fall zurückbekommt, dann könnte sie sich auch darauf verlassen. Ob sie mir das abkauft, jedoch, war die andere Frage... Wirklich vertrauenserweckend hatte ich bislang wohl nicht gewirkt. Sah man mir auch leider nicht an. Oder zumindest glaubte ich das. "Also, bist du dabei?"
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Lucy Kuo

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Fr Sep 06, 2013 10:15 pm

Das Glas abstellend und ins Polster der Eckbank wieder zurücklehnend musste ich über die Worte von Yuri von vorhin nachdenken über die Sache mit der Boxerin. Der Gedanke war zwar witzig, aber er meinte es ernst, was mir sein Blick vorhin verriet. Die Idee war zwar nicht schlecht, aber ob ich das packen würde, war fraglich. Als Profi-Boxer musste man schon was aushalten körperlich als jeder normaler Mensch. Aber als Besitzer seines Kampsportclubs müsste er ein paar Tipps und Tricks wissen, dass man nicht gleich zusammen klappt beim Training. Es gab ja Frauen, die Boxerinnen waren und in meinem Beruf musste ich ja schließlich einiges leisten. Da ist man andererseits froh, dass man nach der Schicht einen ruhigen machen kann. Aber zu Hause hatte ich ja nicht viel zu machen und wohne ja auch alleine. Da würde eine Freizeitbeschäftigung nicht schaden und bisher hatte ich auch keine, seit ich hier wohne. „Ich würde sagen, ich schnupper da mal rein und dann schauen wir mal weiter, würde ich sagen. Ist eine gute Ablenkung vom Arbeitstag und Alltag.“ Erneut lächelte ich wieder und blickte mein Gegenüber an.
„Da hast du Recht. Man sollte nicht immer an das Schlimmste denken. Aber über positive Sachen und Überraschungen freut man sich immer. Über ein Korb voller Geld freut sich jeder.“ Ich grinste ihn zurück. Wer würde nicht gerne viel Geld haben. Darüber freut sich jeder. Aber man bekommt nichts geschenkt und wenn man an Geld kommen will, muss man sich eine Arbeit suchen. Oder man hat viel Glück und gewinnt Geld.
Ich blickte ihn zuerst fragend an, als er sich erkundigte, ob ich morgen etwas vor hätte. Ich hatte keine Ahnung, was er vor hätte, aber dagegen hätte ich nichts, mit ihm etwas zu unternehmen, Ist besser als den ganzen Tag zu Hause herum zu sitzen und Zeit tot zu schlagen. Aber erst mal schauen, was er mich fragen möchte. „Ich habe morgen nichts weiter vor und muss nicht arbeiten. Bin ja krank geschrieben.“ Ich gab ein Seufzen von mir bei dem Gedanken, dass es die nächsten Tage langweilig werden könnte. Da wird sicher auf mich ein Stapel Akten warten, die bearbeitet werden wollen. Bevor ich weiter darüber nachdachte, schlug Yuri vor, ein paar alkoholische Getränke auszuprobieren. „Ich hab nichts dagegen, aber ich fahre dann betrunken nicht nach Hause. Viel vertrage ich ja nicht. Nicht, dass du dich dann wunderst. Ist schon her, dass ich etwas getrunken habe.“ Ich grinste ihn an. Ich konnte nur hoffen, dass mein Geld reicht für das alles. Aber was machte man alles für einen gemütlichen Abend mit netter Gesellschaft?
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Yuri Hyuga

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Di Sep 24, 2013 8:15 pm

Man war ich voll. Bis zum Rande des Randes der Mageninnenwand. Naja, zugegeben, ich könnte sicherlich noch viel mehr essen, denn irgendwo ließ sich schließlich immer ein Stellchen finden, welches noch nicht vollgestopft war. Aber ich würde der guten Frau nun sicherlich nicht alle Moneten aus der Tasche ziehen wollen und genau deshalb hielt ich mich auch folglich zurück, rieb einfach nur meinen Wanst und machte ein Gesicht, als wäre ich einen Marathon gerannt - und das ganze fünf Stunden lang. Allerdings wirkte ich, im Gegensatz zu den Sportlern, die nach ihren Acts vollkommen fix und fertig waren, wesentlich zufriedener. Mit einem leichten Gähner blickte ich an die Decke, merkte, wie müde ich mittlerweile eigentlich geworden war. Vermutlich gehört das aber zum üblichen Prozess des Körpers - man haut sich die Wampe voll, ist im Nachhinein vollgefressen und möchte dann nur noch ins Bett. Was Lucy dann urplötzlich zu sagen schien, kam dann doch sehr überraschend und unerwartet. Meinte sie das wirklich ernst? Sie wollte in meinen Kampfsportkurs reinschnuppern? Ich hatte ihr ja versprochen, dass die erste Stunde eine Freistunde sein würde. Als Wiedergutmachung für das Essen hier und so aber...das sie wirklich mitziehen würde, hätte ich nicht geglaubt. "Ja....ernsthaft?", meinte ich dann doch sehr verblüfft, blinzelte mit den Augen und starrte sie mit offenem Mund an. Zwar meinte sie, sie würde nur einmal reinschnuppern und dann weitersehen wollen aber hey, mal ganz ehrlich, das war definitiv besser als gar nichts. Vielleicht könnte ich sie als potentielle Anwerberin gewinnen und hätte somit endlich wieder Kundschaft. Und wenn sie's cool dort findet, wirbt sie vielleicht noch ein paar Freunde von ihrer Seite aus und und... 'Ich sollte jetzt keine Höhenflüge starten. Echt nicht. ...das letzte Mal, ging's nämlich auch mega mäßig in die Hose.' Harsche Erkenntnis aber vermutlich sollte ich mich daran halten. Ach mensch. Dennoch freute ich mich irgendwie darüber. "Du bist natürlich jederzeit herzlichst in meinem Kampfsportclub willkommen. Kann dir sicherlich das ein oder andere beibringen, das recht praktisch im Beruf werden könnte. Vor allem, wenn jemand vorhat, dich wieder anzugreifen und zu bedrohen", meinte ich dann noch und nickte, als würde ich mir selbst zustimmen. Zwar war ich ein ziemlicher Chaot, konnte aber auch sinnvolles leisten. Und dies wäre eben immerhin eine sinnvolle Tat. Als sie von einem Korb voll Geld sprach und der Sache, dass man sich immer über Überraschungen freut, konnte ich nur mit einem Nicken beipflichten, geriet kurz ins träumen. Also, so ein Korb voll Asche wäre natürlich der schönste Glückssegen überhaupt. Vermutlich würde der dann mal wieder jemand anderes gehören aber, wie hieß es noch gleich so schön? Wer's findet, dem gehört's. Ob sich das letzten Endes allerdings auch mit meinem Gewissen vereinbaren lassen würde, wäre die andere Frage. "Überraschungen schön und gut aber ich glaube für so einen Korb voll Asche müsste ich schon haufenweise guter Dinge auf Gottes schöner Erde vollbringen. Wer Gutes tut, bekommt Gutes zurück, heißt es ja immer... ich selbst halte das allerdings für den größten Schwachsinn überhaupt." Ich glaubte ja nicht einmal an Gott also warum dann an diese schwachsinnige Redewendung? Wie es mit Lucy aussah, konnte ich nicht sagen aber ich hoffte, ich war ihr damit nicht irgendwie auf den Schlips getreten. Jeder hatte nun einmal seine Glaubensrichtungen und ich...besaß keine einzige davon. Was sollte man auch schon von einem Teufel erwarten? Zumindest mal keine Glaubensbekenntnisse, so viel steht fest.


Auf meine Frage hin antwortete sie, dass sie nichts vorhätte, weshalb sich mein Grinsen nur mehr in die Breite zog, wohl schon fast unheimlich erschien. Aber selbstverständlich war dies nur die wachsende Vorfreude auf das, was ich innerlich bereits zu planen begonn : Nämlich ein Saufgelage. Ich weiß nicht, wie es mit ihr aussah, ob sie eine Trinkerin war, in sportlicher Richtung gesehen natürlich und nicht im suchtvollem Maße aber sie könne ja mitziehen, wenn sie Lust hätte. Und das sie Morgen nichts vorhatte, diente alleine nur der Tatsache, dass sie aufgrund meines Vorschlages nicht vollkommen verkatert in die Arbeit marschieren müsste. Wäre ja auch doof. "Gut, gut ~ Dann brauchen wir uns darüber ja mal keine Sorgen zu machen. So ein gemütlicher Saufabend hat doch auch was, oder? Muss ja auch nicht viel sein. Nur ein paar Gläschen", grinste ich abermals und hielt bereits Ausschau nach der hübschen Kellnerin von vorhin. Doch bislang konnte ich nur irgendwelche schmierigen Typen umherhuschen sehen. Menno. "Mach dir darüber mal gar keine Sorgen. Ich vertrag einiges, bin auch schon öfter mit Rausch im Blut gefahren also...kann ich den Lenker dann ja übernehmen." Zwar hatte ich nicht einmal einen Führerschein aber das musste sie ja auch nicht unbedingt wissen. Fahren konnte ich trotzdem. Bringt man sich halt gerne mal selbst bei. Vor allem in Russland, weil einem gar nichts anderes übrig bleibt. Die Lappen dort kriegt man andererseits aber auch regelrecht hinterhergeschmissen. Ob sie mir ihren Wagen anvertrauen würde, war allerdings die andere Frage.
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Lucy Kuo

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Fr Sep 27, 2013 8:20 pm

Ich ließ meinen Blick wieder durch den Raum schweifen. Es waren nicht mehr viele Leute hier und es war auch deutlich ruhiger geworden. Wie spät es mittlerweile geworden ist, hatte ich keine Ahnung. Eine Armbanduhr trug ich so gut wie nie und mein Handy lag irgendwo im Auto. Wozu sollte ich es auch mitnehmen, wenn sich niemand melden würde. Ein Gähnen ertönte von Yuri, worauf ich ihn anblickte und grinste. „Da ist aber jemand müde.“
Er starrte mich zuerst an mit offenem Mund verwundert an, dass ich in seinen Kampfsportclub reinschnuppern würde. Sein Gesicht sprach Bände, dass er es kaum glauben konnte, dass ich zusagte. „Ja, das meine ich ernsthaft.“, antwortete ich auf seiner Frage und schaute ihn ernst an. „Freut mich, dass ich dort willkommen bin. Das klingt ja auch ganz gut, dass du etwas passend zu meinem Beruf beibringen würdest. Das kann mir nur zu gute kommen.“, sprach ich meine Gedanken aus und grinste. Das würde auch Abwechslung in den Alltag bringen und ich könnte mich dadurch fit halten. Und vor allem wäre das auch besser, falls mich jemand wieder angreifen sollte wie der verrückte Typ von gestern Abend.
„Ach, wenn es Gott geben würde, wäre auf der Welt alles viel anders.“, meinte ich und wunk ab. „An so einen Kram glaube ich zum Glück nicht und das wird sich auch nicht ändern.“ Ich konnte einfach nicht verstehen, wie manche Leute jeden Sonntag in die Kirche gehen und sich das Gerede über einen angeblichen Gott anhören konnten. Das wäre nichts für mich und an Gott glaubte ich sowieso nicht. Den Rest Cola im Glas trank ich leer und stellte diese zu meinem Teller, der ebenfalls leer war bis auf ein paar Pommes. Das Grinsen von Yuri zog sich immer mehr in die Breite, als ich zusagte, mit ihm ein paar alkoholische Getränke zu trinken. Im ersten Moment sah das ein wenig unheimlich aus und ungewohnt, aber er freute ich ja darüber. Wann ich das letzte Mal Alkohol getrunken hatte, wusste ich nicht mehr. Es war schon zu lange her. Und wenn ich mal etwas trank, dann war es selten. „Kommt drauf an, was man trinkt und wieviel. Wenn es viel hochprozentiges ist, da vertrage ich nicht viel. Dass du schon mal bescheid weißt.“ Ich grinste erneut und horchte auf, als er erzählte, dass er schon öfters mit Alkohol im Blut gefahren war. „Soso, solange du nicht dabei erwischt wirst. Die Hauptsache ist, dass mein Auto heil bleibt.“ Ich lachte kurz und schaute zu der Karte in Yuri´s Hand. „Was suchst du dir aus? Oder hast du schon eine Idee, was du nimmst?“
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Yuri Hyuga

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Do Okt 10, 2013 6:53 pm


Ich reckte und streckte mich wie ein Tier, hielt mir während des gähnens die Handfläche vor den Mund, um nicht allzu viel meiner Lungen, Mandeln und anderem, inneren Gedöhns des Mund-Rachenraumes preiszugeben. War ja schließlich nicht hier, um mich untersuchen zu lassen. Durch das Gegähne allerdings stießen mir ein paar kleinere Tränchen in die Äuglein, was ziemlich typisch für mich war, die ich sogleich mit dem Handrücken wegwischte und mich dann wieder geschmeidig nach vorne beugte, die Arme verschrenkt auf dem Tisch abstützend. Müde? ...nein, eigentlich nicht. Erschöpft war ich allerdings irgendwo ziemlich. Und ich fragte mich ehrlich gesagt warum. Hatte doch den ganzen Tag nichts anderes gemacht, als mich auf den Lorbeeren auszuruhen, bis jetzt eben. Man, ich war echt nichts mehr gewohnt. 'Wird wohl wirklich Zeit, dass ich meinen Club wieder auf Vordermann bringe und Kundschaft anlocke. Eleanor wird mir mit der Werbung helfen, mit Lucy hab ich eine potentielle Kundin, vielleicht... und dann wird sich alles schon irgendwie regeln, einen gewohnten Lauf nehmen.' So erhoffte ich mir das zumindest. "Naah, keine Sorge. Ich brauch lediglich nen flotten Drink und dann geht's mir wieder blendend, so als würde es das Wort 'Müdigkeit' in meinem Wortschatz gar nicht geben", erwiderte ich dann auf die werte Dame in Blau und grinste ebenfalls. Ich schien es gar nicht so wirklich zu bemerken aber heute kam wieder allerlei Unsinn aus meinem Munde gekrochen. Was hatte ich nur wieder zum Frühstück gegessen? 'Soweit ich mich erinnere ein halbwegs verschimmeltes Brot mit Wurst, die gar nicht mehr so wurstig ausgesehen hat.' Tja, das könnte vermutlich einiges erklären, nur statt reiern, wie es Menschen üblicherweise so taten, seierte ich den Mist einfach in Worten hinaus. Ob das nun wirklich angenehmer war, konnte ich nicht sagen. Lucy war schließlich diejenige, die meinen Unsinn ertragen musste. Würde mich halt nicht wundern, wenn sie mich nach diesem Essen nicht mehr wiedersehen wollen würde. "Ob du dort willkommen bist? Aber selbstverständlich! Sonst wär es ja kein richtiger Club sondern mehr son privates Ding. Aber das ist es nicht. Jeder ist willkommen. Und den ein oder anderen Move werde ich dir schon beibringen, verlass dich drauf. Danach haben deine Gegner und Verfolger nichts mehr zu lachen, hah!" Am Ende kann sie mich gleich noch obendrauf verprügeln. Der Gedanke wäre weniger charmant und anmutig aber hey, dann hat sie wenigstens vom besten gelernt und das könnte ich aus voller Überzeugung sagen.

Ihre Worte klangen fast so, als hätten sie von mir höchst persönlich stammen können. Gottesgläubiger und ihre Religionen waren in meinen Augen die größten Lachnummern, die es auf dieser Erde gab. An falsche Hoffnungen und subtile Illusionen klammerten sie sich, hofften, dass alles besser werden würde, nur weil sie die Hände zusammenfalten, sich hinknien und zu jemandem beten, den sie noch nie zuvor persönlich gesehen haben. Glaube konnte in gewisser Hinsicht vielleicht doch etwas schönes sein, doch war nur für die Menschen bestimmt, die sich auch darauf einließen. ... und ich gehörte eindeutig nicht dazu. 'Tja, deswegen werde ich wohl auch 'Godslayer' genannt.' Gut, deswegen nicht unbedingt aber ich fand, dass es gerade richtig gut in den Raum passte, hehe. "Dem stimme ich zu. Glaube allein reicht nicht, um die Dinge des Leben zu vereinfachen. Man gestaltet sie sich glaube ich einfach nur durch viel Fantasie ein klein wenig schöner." Aber das sollte nicht mein Problem sein. Ich würde die Dinge lieber beim Schopfe erpacken und irgendwie auf eigene Weise versuchen zu lösen oder zu verbessern. Nichts kommt von alleine, man bekam in dieser Welt auch nichts geschenkt. Bezüglich des Alkohols begonn ich dann abermals zu grinsen und nickte leicht, schnappte mir die Karte, die sie mir zuschob. Im Grunde genommen vertrug ich selbst nicht viel, ließ mich durch hochprozentiges auch recht schnell 'erheitern' aber das musste sie nun wirklich nicht wissen. "Na dann wollen wir doch mal sehen... Ich glaube so ein Wodka wäre ganz gut für den Anfang. Zumindest für mich. ...und die Madame möchte...?" Somit reichte ich ihr gleich wieder die Karte und pustete mir ein paar Strähnen aus dem Gesicht. Ich war ja nicht umsonst Russe also musste traditionell auch das richtige Getränk für den Anfang her, hrhr!
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Lucy Kuo

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mo Okt 21, 2013 6:45 pm

Yuri´s Gähnen wurde lauter und es war mehr als deutlich zu erkennen, wie müde er gerade war. Ich grinste ihn nur breit an, sagte aber zuerst nichts. Womöglich hatte er nicht lange geschlafen die letzte Nacht oder hatte einen anstrengenden Tag hinter sich gehabt. Oder es lag einfach nur an der warmen stickigen Luft hier drin. „Da brauch ich mir keine Gedanken zu machen, dass du mir nicht am Tisch einschläfst. Ansonsten muss ich dich ins Bett bringen.“, scherzte ich wieder und grinste. Somit hakte ich das Thema ab und war auch erledigt für mich und wir sprachen über seinen Kampfsportclub weiter. Bisher dachte ich, dass es ein öffentlicher Club wäre, aber es ein privater Club, wie er mir gerade erzählte. „Das ist auch nicht schlecht. So kannst du dir die Leute für deinen Club aussuchen und hast den Überblick über die Leute.“ Auf seinem nächsten Satz musste ich wieder lächeln und schmunzeln. Aber Recht hatte er damit. Da würde ich eher eine Chance haben, wenn mich wieder ein Mann angreifen sollte und würde nicht mehr so enden wie gestern Abend. Das musste nicht wieder sein und scharf war ich auch nicht darauf. „Da haben die Leute keine Chance mehr, wenn ich komme.“ Das Grinsen schlich sich wieder auf meine Lippen, auch wenn es schon etwas übertrieben klang, aber einen Spaß konnte man ja machen. War ja nicht verboten.
Ich kam noch immer nicht darüber weg, wie die Leute nur an diesen Kram über Gott glauben konnten. Das hatte nichts mit der Realität zu tun und war nur eine reine Einbildung und die Kirchen würden ihre Kohle dafür auch noch bekommen. „Das ist nur Fantasie und dass die Leute das noch glauben, geht nicht in meinen Kopf rein. Und für so einen Mist machen sie die Kirchen noch reich..“ Ich griff mir den Kopf und blickte wieder auf, als Yuri mir die Karte reichte und sich für einen Wodka entschied. „Hmm..Mal schauen, was es so gibt..“, meinte ich und öffnete die Karte und schaute diese an. „Also ich nehme einen Sekt.“ Die Karte klappte ich wieder zu und legte diese wieder auf den Tisch. Ich rief wieder einen Kellner und es dauerte nicht lange, dass jemand kam. Und wie es der Zufall gut meinte, kam die junge Kellnerin, die unsere Bestellung aufnahm. //Da wird sich aber jemand freuen..//
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Yuri Hyuga

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mo Okt 28, 2013 8:32 pm

Ich lachte leicht auf, als sie meinte, sie müsse mich notfalls ins Bett bringen, sollte ich hier und jetzt auf der Tischplatte einschlafen. Das war ein ziemlich guter Witz. Sie wusste ja schließlich nicht einmal, wo ich eigentlich wohnte. Oder hatte sie etwa vor, mich mit zu ihr nach Hause zu nehmen? Das klang irgendwie ziemlich...verkehrt. Ja fast so, als wäre ich ein einsamer und verlorener Welpe, den sie unbedingt mit nach Hause nehmen und dort gesund pflegen wollte. Man könnte es natürlich auch in einem etwas anderen Licht betrachten aber so weit vom eigentlichen Standpunkt entfernt wollte ich eigentlich gar nicht abschweifen, verkniff mir daher ein leicht neckisches Grinsen und konzentrierte mich wieder auf das Hier und Jetzt. Ich war ja schließlich nicht einmal ansatzweise so müde wie in den letzten paar Tagen und das hieß eigentlich was. Zudem würde ich wohl keinen guten 'Haushund' abgeben - ich war faul, sorgte stets für Unordnung und da ich nicht ganz so normal war, wie sie vermutlich zu glauben schien, könnte das gewaltig nach hinten losgehen. 'Einmal Teufel, immer Teufel... Ich versuche zwar, so normal wie möglich zu wirken aber immer klappen, tut das eben nicht. Der Wahrheit muss ich wohl einfach ins Auge blicken.' So schwer mir das auch fiel. Aber nun ging es erst einmal wieder um die wesentlichen Dinge, nämlich die, die sich hier vor meinen Augen abspielten. Ich wollte nicht länger über mein deprimierendes Dasein nachdenken sondern einfach nur Spaß haben, mir am besten noch ordentlich die Birne wegknallen, oh yeah. "Haha, das möcht ich sehen. Wo willst du mich denn dann hinverfrachten? Du kennst doch nichtmal meine Adresse. Aber, an deiner Stelle würde ich mich wohl einfach irgendwo auf einer alten, vergammelten Matratze irgendwo in den Gossen liegen lassen. Das nüchtert ganz schön aus und nach ner Zeit, würde ich wohl blitzschnell wieder wach werden", scherzte ich dann mit einem breiten Grinser und schüttelte den Kopf, wollte eigentlich keine Scherze über ein Leben auf der Straße machen. Es war hart, härter als mancher zu glauben meinte, denn ich sprach aus Erfahrung. Und zurück wollte ich auf gar keinen Fall. 'Deswegen muss das mit meinem Club unbedingt klappen, sonst stehe ich bald wieder ohne Einnahmen und Bleibe da.' Und das wäre, naja, 'dezent' beschissen. Und passenderweise kamen wir dann wieder auf meine Arbeit zu sprechen, weshalb ich kurz nickte und mich leicht über den Tisch lehnte, um sie besser zu verstehen und auch selbst nicht so laut rumbrüllen zu müssen. Im Moment schien der Pub hier nämlich voller zu werden und die Gäste sich lauthals zu unterhalten. Erinnerte irgendwie an die Lautstärke eines vollgestopften Clubs. "Ja, klar. Das ist zwar hin und wieder ganz praktisch aber andererseits dachte ich mir, dass ich vielleicht auch öffentliche Stunden anbieten sollte, die nicht nur privat stattfinden, sondern für Jedermann geeignet sind. Das würde mehr Kohle einbringen. Aber...bevor ich anfangen zu planen, sollte ich besser auf das OK einer 'Partnerin' warten, ich konnte mir nämlich, gewitzt wie ich bin, eine Journalistin auf die Seite ziehen, die mir ein wenig unter die Arme greifen möchte, Zwecks Werbung und so weiter", brabbelte ich sie dann mit geschäftlichem zu und pustete mir abermals die störrischen Fransen aus dem Sichtfeld, welche mal wieder wirr und unverwüstlich am Kopf herunterbaumelten, wie immer eigentlich. Mein typischer look und auch, wenn ich sie manchmal verfluchte, so mochte ich meine Haare. Wie weit Eleanor mittlerweile wohl schon war? Ein paar Notizen hatte sie sich ja gemacht, den Club wollte sie sich zwar noch einmal anschauen, bevor sie sich an den Artikel setzt aber dennoch...dürfte sie schon ein klein wenig vorgearbeitet haben. Das hoffte ich zumindest. Und ich hoffte auch, dass sie meinen Club in den siebten Himmel loben würde, höhö. Das wäre natürlich das Feinste vom Feinsten. Das sie überzeugt war, jeden anderen in die Flucht schlagen zu können, sobald sie nur einen Fuß in meinem Club gesetzt hat und von mir folglich unterrichtet wurde, entgegnete ich mit einem weiteren, selbstgefälligen Grinsen und wurde sogleich auch mit einem Nicken besätigt. Zwar lobte ich mich wohl gerade selbst in den höchsten Tönen aber hey, ein wenig Selbstvertrauen kann ja nicht schaden, oder? "Na aber klaro. Du wirst der neue Hulk der Marvel Geschichte! ...nur eben nicht grün, sondern mehr blau, wegen deiner Haare. (ich gehe einfach mal davon aus, dass sie blau sind, wegen Ava und so. xD) Das klingt doch nach einem interessanten Ruf, oder?" Natürlich wäre sie ein wenig attraktiver als diese riesige, wandelnde Seegurke mit Musekln und einem zu kurz geratenem, lilanem Schlüpfer aber...das war eine andere Sache, ahem. Es war zumindest schon einmal gut zu hören, dass es ihr nicht am Willen mangelte und sie auf jeden Fall mitmachen wollte, um sich selbst ein paar neue Taktiken anzueignen. Würde sicherlich eine Menge Spaß geben.

Das leidige Dasein der Kirche fand nun also Platz in unserem Gespräch, was ich einerseits zwar recht unterhaltsam fand, vor allem, weil ich gemeinsam mit ihr darüber stenkern und lästern konnte, was nicht mit allen Menschen möglich war, aber andererseits auch glaubte, weitaus bessere und interessantere Themen mit ihr bequatschen zu können, als diesen Schund. Nunja, ich war aber ein ehrenvoller Knabe und schloss mit der Thematik einfach an, nickte einverständlich und pfefferte dann dazu : "Wenn Gott alles vergeben und besser lassen werden würde, dann würde es auf dieser Welt keinerlei Probleme mehr geben. Und trotzdem leben die Menschen in Armut, werden krank und sterben. Die, die Reichtümer am wenigstens verdient haben, bekommen sie und die, die das Geld dringend benötigen und im Leben Gutes getan haben, werden in den Arsch getreten. So läuft's doch immer. Der Glaube ist eine Utopie - eine falsche Hoffnung, an die sich Menschen gerne klammern, wenn ihnen die Düse geht." Und mal ehrlich, welcher Teufel dachte denn schon an Gott? Wie oft hatte ich den altern Herrn schon darum gebeten, mich an den Tag zurückbefördern zu könenn, an welchem ich SIE zum ersten Mal getroffen habe? Ja, wie oft habe ich den alten Sack für das verflucht, was er mir angetan hat? Das er mir...mein Herz, meine Seele und mein Leben aus den Händen riss? Die einzigste Person, die mir jemals etwas bedeutete, sterben ließ? Boah, das klang nun wirklich...verdammt melodramatisch, um nicht zu sagen fast so, als hätte ich zu viele Kitschfilme geschaut aber meine Güte, das waren nunmal meine Gefühle. Und ich sprach sie ja nicht laut aus, sondern ließ sie ein stummer Schrei und Gedanke bleiben. Die Vergangenheit ließ mich immer ein wenig Sentimental werden, wie ich feststellen musste. Leider. Doch bevor mich dei Erinnerungen wieder gänzlichst einholen würden, konzentrierte ich mich lieber wieder darauf, den Wodka zu genießen, den man mir hoffentlich bald bringen würde. Das brauchte ich nun wirklich, einen ordentlich kräftigen Drink. Lucy hingegen entschied sich lediglich für einen Sekt, weshalb ich die Stirn ein wenig runzelte, dann aber leicht zu lachen begonn. "Das habe ich mir irgendwie schon gedacht. Du siehst nicht gerade wie der Typ Frau aus, der harte Sachen trinkt." Damit konnte ich zwar immernoch falsch liegen, denn vielleicht wollte sie sich erst einmal aufwärmen aber irgendwie...wagte ich das zu bezweifeln. Das im Anschluss meine kleine, süße Kellnerin wieder an den Tisch gestackselt kam, ließ mich schmunzeln und sofort eine lässige Pose einnehmen, ihr neckisch und kasanovamäßig entgegenblickend. "Na, auch wieder da? Ich hätte gerne ein Glas Wodka und für die Dame hier...einen Sekt. Alles klaro?" Würde ich mich per Band aufnehmen und im Anschluss selber reden hören, würde ich mich vermutlich selbst mehrfach verprügeln und mit den Mund zutackern. Meine Fresse, das konnte ich doch unmöglich bringen. Welche Frau mochte es denn schon, auf so lächerlichste Art und Weise angebaggert zu werden, hm? ...das schien ich im Moment aber irgendwie nicht so ganz realisieren zu wollen.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Sa Nov 09, 2013 10:31 pm

„Hmm..Das fallen mir schon ein paar Möglichkeiten ein, wohin ich dich bringe zum schlafen. Aber auf einer alten vergammelten Matratze lass ich dich nicht schlafen. Bääh. Da schnappen dich ja die Leute weg. Oder bekommst nachts Besuch von merkwürdigen Leuten. Da schauert mich es bei dem Gedanken.“, meinte ich und schüttelte mich etwas, als ich daran denken musste, auch wenn er es aus Spaß meinte. Aber darüber machte man keinen Spaß, denn so witzig war es nicht für die Leute, die kein Dach über dem Kopf haben. Aber bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, wechselten wir zum Glück das Thema und sprachen weiter über seinen Club. „Ja, da hast du auch wieder Recht. So würde dein Club nicht unbekannt bleiben und würdest auch immer mal neue Leute rein bekommen. Dein Club scheint es ja noch nicht so lange zu geben,wenn du dir Hilfe holst wegen Werbung?“ Ich war schon gespannt, wie es dort sein wird und wie sein Club aussieht und wie es überhaupt werden würde, wenn es los geht dort. Der nächste Satz von ihm ließ mich wieder auflachen und versuchte nicht so laut zu sein wie vorhin schon einmal. „Die Hauptsache ist, ich lauf nicht in den selben Klamotten herum. Das würde auf alle Fälle Aufsehen erregen. Da würde mich keiner mehr wieder erkennen, aber eine witzige Vorstellung. Da bekommen ja die Leute Angst.“ Schon das Bild wie das wohl aussehen könnte, kam in meinem Kopf und war ein witziger Gedanke. Darauf musste ich wieder grinsen. Es war auf jeden Fall keine schlechte Idee gewesen, ihn auf ein Essen einzuladen. Ich musste den Worten von Yuri über Gott wieder zustimmen, denn die könnten glatt von mir stammen. „Ja, da wäre die Welt viel besser, wenn es Gott geben würde und es würde keine Kriege und ähnliches geben. Das ist nur eine Einbildung und dass darauf auch Leute anspringen, verstehe ich nicht.“ Daran konnten wir nichts ändern, auch wenn man es nicht verstehen konnte, wie man nur an sowas glauben konnte, was nicht real ist.
Dass ich mir erst einmal nur einen Sekt bestellte, musste Yuri darüber lachen und ich musste auf seine Aussage darüber schmunzeln und lächeln. „Ich bin weniger der Typ, der Alkohol in Massen kippt. Ich trinke eher mit Verstand.“ Was ich danach trinken würde, wusste ich jetzt noch nicht. Das würde ich spontan entscheiden, wenn es soweit ist.
Die Krönung kam erst, als die Kellnerin kam, auf der Yuri ein Blick geworfen hatte diesen Abend. Meine Aufmerksamkeit wurde auf ihn gelenkt, als er unsere Bestellung aufgab und vor allem wie er die Kellnerin ansprach und auch dasaß. Mir fiel schwer, nicht zu grinsen, damit sie nicht auf den Gedanken kam, ich würde sie auslachen. Diese schrieb die Bestellung auf und verließ stumm nickend unseren Tisch. „Junge, Junge. Ich glaube, im Flirten warst du auch sicher schon besser.“ Ich grinste ihn frech an. Mir ging das Bild nicht aus dem Kopf, wie er dasaß und die Frau anschaute.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Do Nov 21, 2013 7:10 pm


Nachdem sie ihre Ansicht äußerte, runzelte ich ein wenig die Stirn und blickte sie etwas irritiert an. Hm, was könnte sie bloß meinen? "Andere Möglichkeiten, ja? ...die da wären?" Fragen konnte ja nicht schaden, auch, wenn ich meine Neugierde bislang in diversen Hinsichten schon öfter verflucht hatte aber ich meine, was könnte sie schon großartiges sagen, außer, mich bei den Ratten schlafen zu lassen? Und das war ja wohl weitaus schlimmer, als eine alte, modrig ranzige Matratze irgendwo im Nirgendwo. Das schien sie mir partu nicht zumuten zu wollen. Irgendwie schon echt nett, dass sie sich um mich sorgte, oder, es zumindest tun würde, hee hee. Vielleicht würde sie mir ein Hotel bezahlen, für eine Nacht oder so. Oder aber sie würde mich wegen meiner Adresse ausquetschen und regelrecht darauf beharren, mich nach Hause zu bringen. Mann. Dann würde ich mir schon ein klein wenig wie ein Teenager-Schulmädchen vorkommen, dass betrunken nicht mehr alleine nach Hause findet und von ihrem Macker geführt werden muss. Ganz schlechte und überaus falsche Vorstellung, zumindest, was die Rollenverteilung anging. Aber, sie hatte ja Recht. Es wäre zwar nicht das erste Mal, dass ich unter solchen Umständen unter freiem Himmel pennen würde aber bäh. Ekelhaft. Wer weiß, wer auf diesen ollen Modermatratzen schon alles sein 'königliches Gesäß' platziert hatte. Not macht zwar wirklich erfinderisch aber in dem Falle wollte ich nichts mit der Wissenschaft am Hut haben. 'War mir ohnehin schon immer viel zu hoch der ganze Quatsch.' Der Themawechsel setzte aber wieder rasant ein, wie eh und je, war auch wesentlich angenehmer als über ranzige und abgelegene Matratzen und Unterkünfte in versifften Gassen zu sprechen, also ließ ich mich gerne darauf ein. Auf ihre Frage hin nickte ich einstimmig und reagierte offen und ehrlich. War zwar schon irgendwo peinlich, auf solch einer mickrigen Basis zu beginnen aber was nicht ist, kann ja noch immer werden. Es war zumindest nicht das erste Mal, dass ich hier in Raccoon lebte... Das hatte ich schon vor dem Virusausbruch damals getan. "Ja, das könnte man so sagen. Mein Club durchlebt gerade einen 'Neustart' und die Leute zeigen, ganz zu meinem Leidwesen, eher weniger Interesse daran, sich ein paar wirklich wirkungsvolle Kampfkünste, Kniffs und Tricks anzueignen. ...was ich nicht verstehen kann. In der Stadt geht es fast tagtäglich drunter und drüber, was du als Polizistin, FBI Agentin - was auch immer -, sicherlich am besten weißt, und dennoch will keiner was für Selbstverteidgung tun. Tch. ...dabei könnten sie keinen besseren Lehrer abkriegen", maulte ich dann ein wenig und verschrenkte die Arme vor meiner Brust, einen leichten Schmollmund aufsetzend. Hey, ich machte gewiss kein Geheimnis draus, ein richtig großes Ego zu besitzen und viel von mir selbst zu halten aber...manchmal glaubte ich auch, dass ich das rein aus Selbstschutz tat, um mich vor wieder aufkeimenden Vorwürfen und dem ewigen Selbstmitleid zu schützen. 'Ihr' Tod lag mir nämlich nach wie vor noch immer ziemlich in den Knochen. Einen Verlust, so wie den Schmerz und die Erinnerungen zu verdrängen, war schon immer eine gute Taktik gewesen. Zumindest meiner Ansicht nach. Es half, mit der Sache fertig zu werden -- vorübergehend. "Also, um es genauer zu sagen... seit ungefähr zwei Monaten bin ich schon hier, mit meinem Club, habe noch keine wirklich fetten Einnahmen genommen und hoffe von daher auf die große Werbetrommel. Kann ja nicht schaden, es mal zu versuchen." Und wegen des bescheuerten Unternehmens, war ich sogar schon in den Minsubereich der Einnahmen gerasselt, bekam mehr Schulden als wirkliches Bares, dass ich auch für etwas verwenden konnte. Von Minuszahlen konnte ich mir schlecht was kaufen, pff. 'Und dennoch häng ich an dem scheiß Ding wie eh und je. Ich hab's ihr wohl versprochen... das Ding auf Vordermann zu bringen und bekannt zu werden.' Darin wollte ich echt nicht versagen. Als sie dann aber wegen der Hulk Sache aufzulachen begonn, zuckte ich kurz ein wenig zusammen und blickte sie verdutzt an, musste erst einmal realisieren, was überhaupt los war und mich von meinen tiefgreifenden Gedanken losreißen. "Oh, eh... ja, ha ha. Anziehen musst du nichts. Die grüne, oder blaue, Haut kommt von ganz alleine, glaub's mir. Wenn ich mit dir fertig bin, kannst du einen hundert Kilo Typen auf dem kleinen Finger balancieren! - Ach, was red ich, machen wir zwei draus!", brabbelte ich dann wieder voller Euphorie und grinste schelmisch, die gute Laune einfach wieder aufkeimen lassend. Zu sehr hatte ich mich gerade von meinen Gefühlen hin und herreißen lassen. Das sollte eigentlich nicht passieren.

Bezüglich des Themas 'Gott und die Welt' nickte ich dann allerdings wieder stumm und dieses Mal ein wenig verhalten, was ziemlich...ungewöhnlich für meine Verhältnisse war, nicht? Aber, was könnte ich schon großartiges Hinzufügen? Mittlerweile hatten wir doch schon alles Wichtige dazu geäußert, wie wir dazu standen und was wir davon hielten. Würde es einen Gott geben, wäre die Welt ein besserer Platz, die armen würden nicht arm sein und die Reichen wären keine Arschlöcher. Würde es einen Gott geben, würde Gerechtigkeit und Ordnung herrschen, ein Paradies auf Erden eben, so wie der große Motz im Himmel es doch eigentlich beabsichtigt hatte. Und - vor allem - ... würde es ihn wirklich geben, dann wäre 'sie' nun noch hier, bei mir. Demnach gab es wohl nichts mehr dagegen zu debattieren. Ich glaubte nicht an den bärtigen, alten Sack, der die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben soll, und sie auch nicht. Ende der Geschichte. "Lassen wir den Menschen einfach ihre Illusionen und falschen Hoffnungen, wenn sie sie unbedingt brauchen.", meinte ich dann nur trocken und zuckte mit den Achseln, mein Arm auf der Tischplatte ruhend. Ich wollte den Menschen nicht einmal den Glauben nehmen, es war vermutlich ganz gut, dass es ihn gab, aber ich würde mich nicht dazugesellen, sondern weiterhin in meiner anti-Partei herumschwelgen. Wie ein Auto stierte ich sie dann allerdings an, als sie meinte, mit 'Verstand' zu trinken. Hä? ...wofür brauchte sie den denn? "Mit Verstand einen kippen? Also, ich weiß ja nicht, wie's mit dir aussieht, aber wenn ich einen saufen gehe, dann kippe ich meinen Verstand mitsamt dem Alkohol weg - unszwar restlos" Ein erneutes, frivoles Grinsen huschte über meine Lippen, nachdem ich ihr offenkundig mitgeteilt hatte, wie ein Saufgelage bei mir meist ablief und vor allem, wie es endete. Sie konnte sich vermutlich schon denken, dass ich mich gerne restlos betrank, um im Endeffekt nichts mehr von einem klarem Verstand übrig zu haben. Das war auch gut so, dann würde ich nicht länger über die hässlichen Dinge dieser Welt nachdenken, sondern vielmehr..über die weitaus schöneren, hö hö. 'Das Leben einfach mal schön saufen. Ist doch auch was.' Das sollte sie auf jeden Fall mal probieren. Und meine kleine 'Freundin', die Kellnerin, schien unbeeindruckt von meinen flach geklopften Sprüchen zu sein, lächelte einfach nur geniert und schrieb stumm die Bestellung auf, ehe sie wieder von Dannen wackelte und sich um die Drinks kümmerte. Pff. Dann eben nicht. Auch egal. Ich hatte ja dann meinen Wodka. Den Spruch meiner Gegenüber nahm ich mit einem Grunzen entgegen, lehnte mich entspannt zurück und wartete auf das Bestellte, lechzte schon regelrecht nach dem Geschmack des frischen Alkohols, der mich schon bald in süße Besoffenheit stürzen würde, olé! "Jaja, spar dir das. Ich hab mir...halt nicht so Mühe gegeben. Klappt beim nächsten Mal sicherlich besser." Harch. Ich war aber auch unverbesserlich, nicht?
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Do Nov 28, 2013 10:07 pm

„Hmm...Kannst du dir sicher schon denken. Entweder bring ich dich zu dir nach Hause vor die Haustür oder meinetwegen auch ins Bett. Und wenn es überhaupt nicht geht, musst du auf meiner Couch schlafen, solange du meine Wohnung nicht auf den Kopf stellst. Hab ja nicht mein ganzes Vermögen dabei, dass ich dich in ein Hotelzimmer stecken könnte. Aber auf alle Fälle besser als eine vergammelte Matratze in den Gossen.“ Ich grinste leicht. Aber wer weiß, was wäre, wenn ich ihn auf meiner Couch schlafen würde. Ich kannte ihn ja zwar erst ein paar Stündchen, aber man weiß ja nicht, was er anstellen würde in meiner Wohnung. Nicht, dass er mein Geld nehmen würde oder andere Wertsachen. Aber womöglich irrte ich mich auch gewaltig. Nicht jeder ist so, um anderen Leuten zu schaden. Den Gedanken schlug ich mir wieder aus den Kopf hinaus und blickte auf, als wir auf seinen Club zurück kamen. „Hmm...Das ist aber nicht so schön, wenn die Leute sich nicht dafür interessieren, zu lernen, sich zu wehren. Schon wenn man sich das draußen anschaut, was los ist, da ist man froh, wenn man weiß sich zu wehren. Also noch einmal möchte ich nicht verprügelt werden und im schlimmsten Fall im Krankenhaus landen.“ Ich schaute den schmollenden Yuri an, denn ich konnte ihn auch verstehen. Wer möchte schon freiwillig verprügelt werden und konnte sich nicht wehren. „Schaden kann es auf keinen Fall, dass du Werbung für deinen Club machst. Da kannst du nur noch hoffen, dass Leute kommen und es aufwärts geht.“ Vor allem dass es am Anfang schon nicht gut lief bisher, war es nicht verkehrt, dass er sich jemanden zur Hilfe für die Werbung gesucht hat.
Yuri schrak zusammen, als ich auflachen musste. „Naja, etwas muss ich schon anziehen. Das würde auf jeden Fall für Aufsehen sorgen, wenn du verstehst, was ich meine. Okay, da kann ich ja auch sicher hinterher die Leute mit dem kleinen Finger verkloppen.“, scherzte ich und grinste breit. Was das Thema Gott betraf sprach Yuri die letzten Worte darüber aus und hakte somit das Thema ab. Ich nickte nur darauf stumm, denn auch für mich war das abgeschlossen. Wir hatten alles darüber ausgesprochen.
Yrui schaute mich an wie ein Auto, als wir auf Alkohol trinken zurück kamen. Auch dieser Blick war wieder einmalig. „Na da kann ich mich auf was einstellen, wenn du so trinkst.“
Auf meinen Satz, dass er im Flirten wahrscheinlich besser war, reagierte er auch dementsprechend und wie ich schon erwartet hatte. „Hmm..Damit musst du rechnen bei mir. Aber es kann ja nicht immer alles klappen.“
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Di Dez 17, 2013 9:34 pm


Nach ihrer Aussage bildete sich ein recht süffisantes Grinsen auf meinen Lippen. Mensch, was für ein Service. Das hieße also im Grunde, ich könnte mir nun so richtig die Kante geben, ohne wirklich drüber nachdenken zu müssen, wie ich dann am besten nach Hause komme, da sie sich um mich kümmern würde. Kein Taxi, kein Verlaufen, nichts. Das klang echt gut, um nicht zu sagen, verlockend. Aber ich würde immerhin versuchen, mich zusammen zu reißen und dem Alkoholdurst zu widerstehen, soweit es mir irgend möglich war. "Aaah, verstehe. Naja, gut. Ich kann allerdings nicht garantieren, dass deine Teppiche sauber bleiben, wenn wir zu dir gehen sollten. Manchmal drückt der Alkohol nämlich nicht nur auf die Blase, sondern auch ziemlich auf die Magenwand, was widerum zum Ausschütten von 'ner Menge Magensäure und Verspeistem führen kann. ...oder auch einfach übersetzt : Ich könnte dir alles vollkotzen", erwiderte ich dann und kam nicht drum herum, ein wenig zu lachen. Oh mann. Da blieb ja echt nur noch zu hoffen, dass uns niemand zuhörte. Als eine Art Date konnte man diesen Abend wohl auch nicht bezeichnen, denn schließlich sprachen wir viel zu ungezwungen miteinander, ja sogar über Kotze und andere recht 'delikate' Dinge, die man bei einer ersten Verabredung wohl niemals in den Mund nehmen würde. Andererseits war ich da wohl auch einfach super leicht und unverbindlich gestrickt. Was mir in den Sinn kam, das sprach ich auch aus ohne mir drei Mal Gedanken drüber zu machen. Warum auch verstellen? Ich war nun einmal ich und das würde sich auch in der nächsten Zeit nicht ändern. "Aber danke, dass du mich nicht einfach irgendwo liegen lassen würdest. Wirklich. Das rechne ich dir hoch an", fügte ich dann noch hinzu und nickte, einen nun ernsteren Blick aufsetzend. Das musste man einfach dazusagen, sie hatte Anstand und ein wohl großes Herz. Zumindest erschloss sich mir diese Einsicht anhand diverser Aussagen, die sie am heutigen Abend so von sich gegeben hat. Wirklich gut im einschätzen war ich allerdings noch nie gewesen. Ihrer Aussage stimmte ich allerdings mit einem weiteren Nicken zu, eine meiner braunen Strähnen aus dem Gesicht pustend, die mal wieder in mein Sichtfeld flatterten. Warum die meisten sich weigerten, neue Kampftechniken und ein wenig Selbstverteidigung zu erlernen, war mir selbst ein ziemlich großes Rätsel aber naja, wer nicht will, der hat schon. "Tja, eben. Aber genau deswegen will ich dir ja helfen und einen Gratis Schnupperkurs anbieten, damit sowas nicht noch einmal passiert. Das nächste Mal haust du sie alle zu brei." Ein wenig aufmuntern konnte ja nicht schaden und auch, wenn ich so so gut wie kaum Einnehmen ergattern konnte, so tat ich immerhin etwas Gutes, konnte mein Wissen ein wenig an andere bringen. Vielleicht würde sie ja sogar ein gutes Wort für mich bei Freunden oder Verwandten einlegen, höhö.

Ich zuckte abrupt auf, das Grinsen weiterhin meine Lippen zierend. Es war schon angenehm so über den Kampfsport zu reden, denn sie schien nicht sonderlich abgeneigt gegen diese Thematik zu sein, sondern sogar gewillt, etwas zu lernen. Die meisten anderen Frauen hätte ich damit vermutlich in Grund und Boden gelangweilt, eben so wie mit anderen 'Männerthemen', wie beispielsweise Autos, Gartenarbeit und so weiter. Mann, mit Lucy konnte man schon echt gechillt und gut umgehen. Das war cool. "Haha, mit dem kleinen Finger Leute zu verprügeln, ist doch nichts. Wenn ich mit dir fertig bin, dann kannst du Liegestütze vollbringen, ohne eine einzige Hand dabei zu verwenden, so als würdest du schweben!", übertrieb ich dann maßlos und grunzte. Hey die Vorstellung war echt lustig, wenn auch total unrealistisch aber meine Güte, sie wusste sicherlich worauf ich hinauswollte. Sie würde danach einfach wesentlich besser auf sich achten können. Als FBI Agentin hatte sie sicherlich so schon einiges auf dem Kasten aber man lernt ja bekanntlich nie aus, richtig? Und meine Kampftechniken unterschieden sich nun einmal gewaltig von den Standardmaßstäben, die in Kreisen der Regierung rumgezeigt wurden. Und was man nicht schon kennt, kommt umso überraschender. Wegen des misslungene Flirtversuches zog ich zwar noch ein ganzes Weilchen eine Schnute, glänzte dann aber sogleich wieder froh und munter, als die Bestellung endlich zu Tisch und vor meine Schnute getragen wurde. Ah, ja, guter alter, purer Wodka. Das Zeug haut zwar rein wie nichts aber dafür wäre das auch mein einzigstes Glas - nunja, zumindest an Hochprozentigem. Danach vielleicht noch ein Bierchen oder sowas und dann wäre wohl auch schon Feierabend im Oberstübchen. "Hehe. Dann würde ich sagen...auf einen schönen Abend und Prösterchen!" Mit meiner Hand umschlung ich das runde und breite Glas, hob es an und hielt es vor meiner Gegenüber in der Luft. Anstoßen gehörte schon dazu, nicht? Einen geeigneten Trinkspruch hatte ich gerade allerdings nicht parat, leider.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Fr Dez 27, 2013 12:46 am

Yuri´s Grinsen zog sich in die Breite und ließ mich ebenfalls lächeln. Also war es doch nicht verkehrt, ihn entweder zu ihn nach Hause zu bringen oder auf meine Couch zu verfrachten. War doch immerhin viel besser und vor allem auch sicherer als in den Gossen zu liegen. Als er dann zu erklären begann, hörte ich ihn aufmerksam zu. Meine Augen weiteten sich auf seine Worte. „Oha. Da sollte ich dir als erstes das Bad zeigen oder ist stell dir einen Eimer hin. Ansonsten musst du die Fußbodenpizza aufwischen. Oder du bleibst gleich die ganze Nacht im Bad.“ Ich lachte leicht. Konnte nur hoffen, dass es nicht soweit kommen würde. Zur Not würde ich auch einen Eimer hinstellen, falls er sich übergeben sollte. Wäre immerhin besser als dass er den ganzen Boden voll speien würde. „Danke. Ich kenn dich zwar noch nicht so lange, aber ich kann dich ja schlecht sonst wo liegen lassen. Da hätte ich kein ruhiges Gewissen.“ Ich zuckte kurz mit den Schultern und blickte Yuri an. Ich beugte mich vor und legte meine Arme auf den Tisch ab und begann mit der Kunstblume zu spielen, die in der Mitte des Tisches stand. Es sind zwar viele Leute hier, aber ich hoffte, dass es nicht zu lange dauern würde, dass wir unsere Getränke bekommen würden.
„Da muss ich zugeben, dass es mich freut, dass du mir hilfst. Würde nicht jeder machen.“ Ich blickte den jungen Mann gegenüber ernst an. Die Hoffnung hatte ich ja nicht aufgegeben, dass es hilfsbereite Leute gab. Vor allem mich in sein Club trainierte. Das musste ich ihn lassen und er schien bisher auch kein schlechter Mensch zu sein, vor allem Humor hatte er. Über meine neue Bekanntschaft konnte ich also nicht klagen.
Vor lauter Fummelei mit der Kunstblume in der Vase und dann Yuri seinen Satz abließ, musste ich lachen und die Vase mitsamt Blume kippte um, blieb aber zum Glück noch auf dem Tisch liegen. Zum Glück war es eine unechte Blume und in der Vase kein Wasser war. Wir hatten schon genug Aufmerksamkeit auf uns gelenkt und es musste nicht sein, dass die Vase zu Bruch gehen würde. Ich mochte mir gar nicht vorstellen, was das werden würde, wenn wir unsere Getränke bekommen. Ich selber vertrug schon immer nicht viel und so wie Yuri Alkohol trank, schien nach etwas Alkohol schluss in seinem Verstand zu sein. „Da fällt es ja bestimmt nicht auf, wenn ich auf einmal die Akte nicht mehr anfassen muss und die stattdessen vor meiner Nase schwebt, wenn ich schon schwebend Liegestütze machen kann.“ Während ich meine Gedanken aussprach und grinste, packte ich die Blume wieder in die Vase hinein. Und gerade als ich die Vase in die Mitte des Tisches stellen wollte, kam ein Kellner mit unseren Getränken, der diese abstellte auf den Tisch und mich kurz anschaute. „Hehe, hab ich mir nur mal kurz angeschaut..“ Ich grinste verlegen und der Kellner, meinte,dass wir es uns schmecken lassen sollen und lief wieder davon. „Hast du ja selber gesehen, wie ich die Blume angeschaut habe, oder?“, scherzte ich und lehnte mich zurück und seufzte auf. Die Vase stellte ich wieder in die Mitte des Tisches.
Endlich konnten wir was trinken und ich schaute schon sehnsüchtig mein Glas Sekt an. Ich wusste nicht, wann ich das letzte Mal etwas trank.“Also dann Prost und lass es dir schmecken.“ Ich nahm mein Glas in die Hand und stieß es an das von Yuri an.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Sa Jan 18, 2014 7:43 pm


Tja, mit meiner kleinen Vorwarnung hatte ich den Vogel wohl so ziemlich abgeschossen - wollte nicht wissen, was sie nun von mir dachte, was für ein Ekelpaket ich war. Aber hey, reiern gehörte halt nun einmal zum Saufen dazu! Naja, zumindest meistens und vor allem, wenn man sich so richtig die Birne zuknallt. Das hatte ich eigentlich am heutigen Abend vor, aus mir unerfindlichen Gründen, denn mal ernsthaft, das taten doch nur Leute, die irgendwelche Probleme zu bewältigen hatten, unter Stress litten oder kurz vor der Vereinsamung standen. Traf irgendetwas davon auf mich zu? Ich würde nun mit 'Nein' antworten, allerdings auch nur, um mich vor der eigentlichen Wahrheit zu schützen. Mir ging es gut, ich hatte Freunde, einen Job und ein recht passables Leben - Ja, das wäre meine Antwort gewesen. Eigentlich bin ich aber einsam, kenne hier so gut wie niemanden außer ein paar flüchtig getroffene Gesichter, mit denen man ein bis zwei Sätzchen ausgetauscht hat, mein Club läuft scheiße und ich larbe mich in Depressionen und Selbstzweifel. Das war im Grunde mein wahres Ich, seit dem Dahinscheiden meiner großen Liebe. Aber, ich jammerte ja gar nicht. Ich schluckte es einfach, versuchte meinen inneren Seelenpein einfach mit positiven Gedanken zu unterbinden. Das gelang mir manchmal natürlich mehr schlecht als recht aber andere würden mich stets von meiner aufbrausend natürlichen Seite kennenlernen, die einfach...normal ist. Und nicht deprimiert. Das könnte ich vermutlich nicht einmal, Depressionen offensichtlich Platz schaffen und mich wie ein Trauerkloß benehmen. Den Frust und die Aggressionen ließ ich lieber auf andere Art und Weise raus. 'Solange sich mein 'Malice' dadurch nicht wieder steigert, denke ich, ist das ohnehin die beste Lösung.' Aber, da ich nun wirklich nicht in Hinsicht dieser Dinge abschweifen wollte, konzentrierte ich mich wieder auf das Gespräch mit meiner Gegenüber und das Gesaufe, auf welches ich mich mental einstellen. Persönlich tat ich es wohl...einfach rein aus Jux. Was besseres hatte ich eh nicht zutun. Das Geld würde sie zurückbekommen, denn ich wollte selbstverständlich bei niemandem Schulden haben. "Ein Eimer klingt vermutlich ganz gut. Außer, dein Bad ist nicht allzu weit von der Couch entfernt denn dann könnte ich es unter gewissen Umständen noch schaffen - und dein Laminat, oder was auch immer für eine Art Boden du nun hast, bleibt unbeschadet", grinste ich ihr dann entgegen und nickte. Ja, das dürfte schon klappen. Es war zwar komisch, das Angebot anzunehmen, da ich sie ja gerade mal seit ein paar Stunden kannte aber bei Eleanor war es letzten Endes ja nicht anders gewesen. Auch sie hatte mir ihren Platz zum Übernachten angeboten, einfach so, was ich letzten Endes aber abgelehnt hatte aufgrund von Arbeit, die ich am folgenden Abend nicht einmal erledigt hatte. Ha. Die Leute schienen wohl irgendetwas vertrauenserweckendes in mir zu sehen. Ich fragte mich, seit wann das wohl so war. Früher hatten sie mich viel lieber gemieden und mit skeptischen Blicken gemustert. "Nunja, wir sind ja gerade dabei uns kennenzulernen, also denke ich geht das schon in Ordnung. Aber wie gesagt, dafür werde ich mich auf jeden Fall revanchieren, sowohl für das Gesaufe als auch für die Unterkunft, damit ich nicht in der Mülltonne lande."

Hm, würde nicht jeder machen? In einem Kampfsportclub schon, denn schließlich arbeitete man dort für Geld und wenn sie nur mit dem richtigen Betrag an Scheinchen wedelt, dann hat sie auch schneller einen personal trainer, als sie 'huchala' sagen kann. Bei mir war das eigentlich nicht anders. Ich bekam Knete und trainierte die Leute dann, weil das mein Job war. Für sie würde ich allerdings ein paar Gratisstunden einbauen. Eben halt so rein aus Dank. Das tat man nun einmal so, wenn man ein Gewissen besaß. 'Ich merke schon, ich werde weich.' Früher hätte ich das vermutlich knallhart ausgenutzt. Harch ja. Die guten alten Tage. Ich war schon ein ziemlicher Bastard gewesen. "Warum das denn? Bist du so schlecht zu trainieren und unsportlich?", witzelte ich dann kurz, schüttelte aber prompt den Kopf und hob die Hand zur beschwichtigung. "Nein, Spaß. Ich schätze, das kriegen wir schon irgendwie hin. Wenn ich jemandem die Kunst von waschechtem Martial Art beibringen möchte, dann gelingt mir das auch. Ja sogar Schildkröten hab' ich unterrichtet." Okay. Das war vermutlich mehr als nur übertrieben aber, das ich hin und wieder zu gewissen Extremen neigte, dürfte sie ja mittlerweile bemerkt haben. Beispielsweise Dings bezüglich der Liegestütze und ihrem plötzlichen Gelache deswegen. Ich konnte nicht anders und musste ebenfalls grinsen, half ihr dabei, die kleine Kusntblume mitsamt Vase wieder aufrecht zu stellen, die nach ihrem Gelächter umgefallen war. Hm. Warum eigentlich keine echten Pflanzen? Waren die werten Herrschaften hier etwa zu faul, sich um's Gießen und Pflegen zu kümmern? Aye aye. "Hee hee. Das würde sicherlich den Neid in mancher Kollegen so richtig schüren. Glaub's mir. Ich mach dich zu ner echten Boxerlady!" Und das gesamte NRPD würde sie fürchten. Nun, ich ging einfach mal davon aus, dass sie dort arbeitete. War schließlich das größte Revier in ganz New Raccoon, nicht? Als der Kellner dann kam und Lucy etwas schräg von der Seite her musterte, wohl aufgrund der Blumensache, grinste ich etwas schäbig in mich hinein und kratzte meinen Nacken. Na immerhin war ich hier nicht der einzigste Verplante am Tisch. Meine werte, neue Bekanntschaft schien nämlich auch ein wenig crazy zu sein - aber natürlich in positivem Sinne. Mit Spießern und aalglatten Schlipsträgern konnte ich ohnehin noch nie etwas anfangen. Sie war eben natürlich und scheute sich nicht, das zu zeigen und sich so zu geben, wie sie nun einmal war. Das fand ich gut. Es war angenehm auch normale Menschen anzutreffen, die sich nicht verstellten. "Kann passieren. Die Blume wirkt ja auch überaus interessant und riecht...super. Nach Plastik. So wie die Natur eben auch." Ich grinste abermals und ergriff das Glas, welches sich nun vor meiner Nase befand. Meine in Leder gewickelten Finger schlossen sich um die breite Fassung, woraufhin der ledrige Stoff der Handschuhe leicht zu knistern begonn. Ich hätte sie rein theoretisch auch abziehen können aber das war irgendwie einfach so eine Macke. Handschuhe an - ich fühlte mich gut. Handschuhe aus - irgendetwas fehlte. So als würde man ohne Hosen aus dem Haus gehen. "Na dann, Prösterchen!", gab ich zum Besten und stieß mit der werten Dame an, umschloss den Rand des Glases dann mit meinen Lippen und nahm einen kurzen Schluck des Wodkas, der sich prickelnd seinen Weg meines Rachens entlangbahnte und mich kurz schaudern ließ. Brr, oh ja, sehr guter und vor allem STARKER Wodka. Das konnte ja heiter werden.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   So Feb 16, 2014 6:04 pm

Ich konnte nur hoffen, dass es ihm nicht schlecht werden würde und im schlimmsten Fall den ganzen Boden voll reiern würde. Da würde ein Eimer zusätzlich neben ihn besser sein, falls er es nicht ins Bad schaffen sollte. Ich hatte keine Lust, mich morgen hinzustellen und die Suppe aufzuwischen und er sicher auch nicht. Und stinken würde das auch. „Sag ich ja. Da bekommst du noch zusätzlich einen Eimer hingestellt, falls du es nicht ins Bad schaffen solltest. Ist ja gar nicht so weit weg vom Wohnzimmer. Ich muss dir eh zeigen, wo du was findest.“ Zum Glück hatte ich ja keinen Teppichboden in meiner Wohnung, sodass doch etwas auf dem Boden landen sollte. „Das bekommen wir schon hin, auch wenn wir uns erst ein paar Stunden kennen, wie du schon sagst.“ Dass er sich dafür revanchieren, nickte ich stumm und lächelte.
Auf seinen nächsten Witz wusste ich auch schon sofort den passenden Satz darauf:„Klar bin ich total unsportlich. Es ist schon anstrengend, von einem Stuhl aufzustehen. Es ist auch schwer, eine Akte in der Hand zu halten, so schwer sind die.“ Bei manchen Leuten war es wirklich so, dass die Akte immer dicker wurde. Es würde mich nicht wundern, wenn dafür irgendwann ein Ordner benötigt werden würde. „Na das will ich mit eigenen Augen sehen, wenn du Schildkröten unterrichtest.“, meinte ich grinsend. Dass er diesen Satz nicht ernst meinte, konnte ich mir schon denken, denn wie sollte er Schildkröten Kampfsport beibringen? Ein komischer Gedanke und vor allem zum kaputt lachen, wenn man sich das bildlich vorstellen würde. Ich wusste schließlich nicht erst seit einer Minute, dass er Humor hatte.
Die Kunstblume, die ich vorhin ungewollt umgestoßen hatte, stand zum Glück wieder so, wie sie vorhin auch stand. Zum Glück war der Kellner wieder gegangen, der das mitbekommen hatte, als ich sie umgestoßen hatte. Das war mir doch schon etwas peinlich, aber Spaß musste mal sein. „Da stimme ich dir voll zu. Eine Plastikblume hat schon was einzigartiges. Die hat immer eine Größe. Nur mit gießen wird es nichts.“ Ich grinste breit, aber auch so sehr, dass es schmerzte und wurde sofort an den gestrigen Abend erinnert, worauf ich still wurde und mir an die Wange fasste. Morgen würde ich auf jeden Fall zur Apotheke gehen und mir die Salbe holen.
Unsere bestellten Getränke hatte der Kellner endlich gebracht und wir konnten es endlich trinken. Yuri konnte ich ansehen, dass er es kaum erwarten konnte, endlich sein Getränk zu trinken und nahm auch schon gleich einen Schluck davon. „Prost und lass es dir schmecken.“, antwortete ich und nahm ebenfalls mein Glas in die Hand. Ich war gespannt, wie der Sekt schmeckt, also nahm ich einen Schluck davon. „Hmm..schmeckt..“, sprach ich leise und nahm einen weiteren Schluck.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mi März 05, 2014 7:52 pm

Auf ihre Erklärung hin nickte ich einverständlich und musste prompt einsehen, dass die Idee eines Eimers wohl gar nicht einmal so verkehrt klang. Würde sicherlich einiges an unnötiger Sauerei verhindern, so wie übelriechenden Gestankes, auch wenn das Essen, welches mein verdautes Innenleben dann formen würde, selbstverständlich überaus lecker und deliziös gewesen war. Aber gut. Vielleicht würde es aber auch gar nicht erst soweit kommen, was ich mir selbstverständlich vom heutigen Abend erhoffte. Ich wollte mir lediglich ein wenig die Birne matschig saufen und die harte Realität ausblenden, die wohl bald wie ein Block aus Zement auf mich niederpreschen würde und nicht verkatert irgendwo herumliegen und mir die Seele aus dem Leibe reiern. Aber, die Realität würde mich dann wohl aber so oder so einholen, egal ob auf die eine oder andere Art. 'Ach, einfach nicht weiter drüber nachdenken sondern machen. Wäre ja noch schöner, wenn ich mich vorm Trinken verrückt mache und es dann nichtmal richtig genießen kann.' Nö, nö. Ich wusste schließlich, wie man richtig feierte und da ich zur Hälfte Russe war, war das wohl auch kein allzu großes Können sondern floss vielmehr in dem Blute meiner Adern. Es kam in natürlicher Form, sozusagen. "Eh, ja klar. Einfach nicht ans kotzen denken, dann passiert auch nichts, schätze ich. Ist mir schließlich schon seit Jahren nicht mehr passiert", meinte ich dann nur und kratzte mich am Hinterkopf, mein Blick gen Glas gerichtet, welches nun seelenruhig vor mir auf dem Tisch ruhte und darauf wartete, ausgetrunken zu werden. Hm, sollte ich es exen? Oder doch eher genießen und wie ein zivilisierter Mensch trinken? Aber zivilisiert konnte ich doch jeden Tag sein - naja, zumindest ansatzweise. 'Andererseits könnte ich mit dem exen den Vogel abschießen.' Für's Erste würde ich es also erst einmal langsam angehen, einen Schluck nach dem anderen nehmen, bis mir der Sinn komplett danach stand, das Ding einfach nur noch runterzukippen und Polka zu tanzen. ...obwohl, das mit dem Polka sollte besser nicht passieren. Das wäre einfach nur arschaffenpeinlich.

Ihre Aussage nahm ich als Scherz entgegen und musste prompt grinsen, ein Kopfschüttler meiner Geste folgend. Denn mal ehrlich, wäre das kein Scherz gewesen, müsste man sich heutzutage wohl wirklich um die Moralien und Arbeitsverhältnisse der Cops sorgen. Ich hatte zwar keinen Peil, wie es hinter den verschlossenen Mauern und Türen des N.R.P.D.'s so abging aber viel schienen sie den ganzen Tag ja nicht zutun, außer Akten zu sortieren und sich mühevoll vom Stuhl hochzukämpfen. Die Muskeln kamen wohl tatsächlich hauptsächlich nur vom stemmen schwerer Akten - und das war's. 'Ich sollte nicht so stenkern sondern einfach weiterhin glauben, dass die Cops ihre Sache gut machen.' Ich gab ja auch nicht indirekt an, dass Lucy eine schlechte Polizistin, FBI-Agentin -was auch immer- nun war, ich wunderte mich einfach nur über das allgemeine System, welches mit der Zeit immer schlechter und schlechter geworden war. Vermutlich hatte ich aber auch einfach nur zu wenig Ahnung davon. Ich blieb einfach bei meinem Kampfsportclub und damit hatte es sich auch schon. Das konnte ich ohnehin am besten : Leute verprügeln, höhö. "Tja dann würde ich sagen, haben wir einiges an Arbeit vor uns, was? Ich werd' das Schiff schon irgendwie schaukeln", erwiderte ich dann auf ihre Aussage und behielt das schelmische Grinsen auf meinen Lippen. Könnte sicherlich interessant werden, sie zu trainieren, keine Frage. Wegen der Schildkröte nickte ich nur und lachte dumpf, meine Finger sich um das kalte Glas windend, nachdem ich die ledrigen Handschuhe abgezogen hatte. Die bräuchte ich im Moment schließlich nicht, würden also nur unnötig stören. Der beißende Geruch der alkoholischen Substanz stieg mir bereits in die Nase, ließ mich wohlig seufzen. Mannomann, wie lange hatte ich das Gesöff schon nicht mehr zwischen den Backen gehabt? Es wäre die reinste Nostalgie, endlich mal wieder Wodka zu trinken. Ich würde es genießen, so als wäre es mein letzter -um es mal ganz dramatisch auszudrücken-. Und da die Plastikblume nun auch wieder stand, war doch alles paletti. "Plastikblumen wären wohl die Sorte an Pflanzen, die ich bei mir einfügen würde. Die sterben nicht, brauchen kein Licht und man muss sie nicht ständig gießen. Ich bin nämlich sehr vergesslich musst du wissen" Langsam zuckte ich mit den Achseln, an den plastischen Blättern der 'Blüte' zupfen, die wieder in der Mitte des Tisches stand. Ich machte keinen Hehl draus, grauenvoll im Umgang mit Pflanzen zu sein. Hatte ja mittlerweile auch schon einige auf dem Gewissen, ahem. Gießen könnte man sie aber wohl dennoch - würde nur eben nicht mehr so schön im Nachhinein aussehen.
Und ein weiterer Schluck der beißend-vernebelnden Flüssigkeit glitt meinen Rachen hinunter, um mich mit einem schaudrig brennendem gefühl zurück zu lassen, welches ich schon seit meinem ersten Wodka Glas damals genossen hatte. Sehr geil. Manche würden mich wohl für pervers erklären, denn der starke Brand war eben nicht Jedermann's Sache aber ich stand nunmal voll drauf. Nach dem dritten, kurzen Schluck, stellte ich das Glas wieder ab und gab ein "Aaah" von mir, zufrieden meiner Gegenüber entgegenlächelnd. "Ja, dem kann ich mich nur anschließen", meinte ich auf ihre Aussage hin und grinste schelmisch. Oh oh, war das etwa ein Vorbote dafür, dass der Alkohol zu wirken begonn? Mir wurde nämlich einmal irrsinnig...naja, heiß eben. Oder hatte hier irgendwer die Heizung hochgedreht?
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Do Apr 10, 2014 7:18 pm

Nach dem nächsten Schluck von meinem Sekt stellte ich erst einmal das Glas ab und seufzte zufrieden auf. Ich ließ mich in die Lehne fallen und spürte schon, wie es mir wärmer wurde. Das lag eindeutig am Sekt. Vielleicht auch, dass so viele Leute mittlerweile im Lokal waren, sodass es wärmer wurde hier drin. „Ob das klappt, wenn du nicht ans kotzen denkst, damit das auch nicht passiert, weiß ich nicht. Das wird sich erst dann heraus stellen, wenn es soweit ist. Am Ende kotzen wir beide um die Wette und am nächsten Tag können wir uns vergessen vor lauter Rausch..“ Kurz kicherte ich, auch wenn es nicht zum lachen war, aber es über kam mich. Langsam begonn er Alkohol zu wirken, das war mir klar.
Zum Glück wechselten wir das unangenehme Thema und sprachen weiter über seinen Club. War immerhin als über das Thema brechen zu reden. „Das bekommen wir schon hin. Schließlich bin ich ja nicht die Erste, die du trainierst. Du weißt ja, wie du das machst und so schwierig werde ich dir hoffentlich nicht sein...“ Die letzten Worte des Satzes sprach ich etwas leiser aus als sonst, grinste aber mein Gegenüber an. Ich war auf jeden Fall gespannt, wie das werden würde und konnte es schon kaum erwarten. Aber mit Schmerzen im Gesicht und im Bauch würde erst einmal nichts passieren, bis die Schmerzen verschwunden sind. Diese versuchte ich zu ignorieren, auch wenn es nicht einfach war, deshalb war ich nur verdammt froh, dass ich morgen die Salbe holen konnte. Ich schaute auf, als ich ein seufzen hörte von Yuri. Er saß da und schaute schon sehnsüchtig sein Glas Wodka an, worauf ich erneut grinsen musste. Der Mann war auf jeden Fall einzigartig.
„Genau. Die gehen nicht ein und musst du auch nicht gießen, wenn du das immer vergisst. Und blühen auch dauerhaft.“ Währenddessen beobachtete ich, wie er an der Kunstblume an den Blättern zupfte. Da fiel mir schon der nächste scherzhafte Satz ein. „Hey, mach das nicht. Das tut der weh. Hörst du sie nicht schreien?“ Ich musste wieder lachen. Der Alkohol wirkte auf jeden Fall schon, den bei jeder Bewegung drehte es sich etwa um mich. Ich vertrug auf jeden Fall nicht viel Alkohol. Der Abend würde auf jeden Fall lustig enden mit Yuri.
Auch er trank ordentlich von seinem Wodka und konnte ihn deutlich ansehen, dass sein Gesicht etwas rot war als sonst die ganze Zeit. Ich musste ebenfalls zugeben, dass mir warm war und auch mein Gesicht glühte. Wer weiß, wie viel Prozente der Sekt hatte. Mein Glas war nur auch noch halb voll. Oder war es schon etwas leerer? Ich war mir nicht mehr sicher.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mi Apr 23, 2014 8:28 pm


Auch Lucy, wie ich beobachten konnte, nahm immer mehr und mehr Schlückchen ihres frisch prickelnden Sektes zu sich, der vermutlich der herben und nicht süßlichen Sorte angehörte. Oder doch? Man, ich hatte eigentlich absolut keine Ahnung wenn es um die Gattung Sekt und Weine ging, war mehr der Wodka und hart gesottene Kenner, aber damals, als ich noch in Domremy unterwegs war, hatte ich diesen süßlich schmeckenden getrunken. Wie hatte er noch gleich gehießen? Asti? Ich hatte keine Ahnung. Es war aber wohl auch egal denn er schien ihr zu schmecken, egal welche Sorte, und das war doch die Hauptsache, nicht? 'Ist ja auch nicht mein Geld, dass dür die Katz wäre, würde dem nicht so sein' Ich schmunzelte auf diesen Gedanken hin ein klein wenig schadenfreudig in mich hinein, denn auch, wenn ich die Gesellschaft mit ihr irgendwie zu genießen schien und es mir nicht nur um das gratis Essen und Saufen hierbei ging, so kam ich nicht drum herum meinen Profit insgeheim zu zelebrieren. Ich meine, man wird ja nicht jeden Tag einfach mal so auf der Straße angequatscht und anschließend zum Essen, als auch zum Trinken eingeladen, nicht? Nun zumindest war ich nicht zielstrebig auf Frauenfang sondern vielmehr unwissend und fast ausgehungert in der Stadt unterwegs, weshalb die Situation hier natürlich gerade recht gekommen war. 'Nun aber genug davon. Ich bin ja kein Arsch und nutze die Menschen zu meinen eigenen Gunsten aus.' ... naja, bis auf ein paar Ausnahmen vielleicht. Manchmal musste man aber eben auch einfach mal egoistisch sein und die Dinge so in die Hand nehmen, wie es andere taten. Normalerweise war nämlich immer ich derjenige gewesen, der für seine Gutmütigkeit von anderen ausgenutzt wurde. Aber nun würde ich den Spieß einfach umdrehen. So rein des Könnens Willen. Mit einem Grinser reagierte ich dann auf Lucy's Aussage und erhob kurz das Glas drauf, einen weiteren Nippler des feinen, puren Wodkas nehmend, der regelrecht nach Heimat triefte. "Vermutlich wird's nicht helfen denn wenn der Magen sich einmal dazu entscheidet, sich entleeren zu müssen - und das nicht auf gewohnte Art und Weise - dann wird er es wohl einfach tun. Sich aber einzureden, dass es gar nicht so schlimm ist und wieder vorbeigeht, könnte aber die Symptome vermindern." Vermutlich sprach ich da aber gerade den größten Humbuck überhaupt. "Und ansonsten - her mit dem Wurstwasser. Das hilft immer bei 'nem richtigen Kater." Das Grinsen schien für den Moment gar nicht mehr von meinen Lippen abpellen zu wollen, als wäre es dort festgewachsen, was wohl schon irgendwie etwas arg gruseliges an sich haben musste. Aber das war wohl die Reaktion meines Körpers auf den Alkohol. Nichts weiter. Ganz natürliches Empfinden des immer hohler und benommener werdenden Verstandes.

Nachdem ich nun meinen wohl zehnten Sipper des bitterlich starken Getränkes zu mir genommen hatte, platzierte ich das halbvolle Glas wieder auf dem hölzernen Untergrund des Tische und lehnte mich zurück, gab ein zufriedenes Seufzen von mir. Vermutlich würde das Glas alleine ausreichen, um mich vollkommen betrunken zu machen. Das heißt, ich müsse Lucy folglich auch nicht mehr Geld aus der Tasche ziehen. Irgendwie fühlte ich mich ja schon schlecht deswegen - aber hey, sobald ich die Kohle zusammenhaben würde, würde ich ihr einen Teil davon zurückzahlen. Ganz bestimmt. 'Ist ja auch nicht allzu viel. Dürfte kein Problem sein' Und nun, wo ich so intensiv nachdachte, spürte ich erst, wie hackebreit ich bereits war. Ja sogar meine Kopfstimme, die ich insgeheim zum Denken benutzte und nicht wirklich zum Sprechen verwendete, klang total lallend und angeheitert. Das war irgendwie schon...höchst eigenartig. "Weißt du... da hast du eigentlich schon vollkommen recht. Du bist ja nicht die Erste. Das wäre ja verdammt grausig für's Geschäft. Aber vielleicht kommen die Leute deswegen nicht wieder - weil ich sie alle fertig mache.", plapperte ich drauf los und grinste abermals, nuckelte an dem Glas und seufzte freudig, ehe ich die Arme zum Gestikulieren benutzte und so meine Beschwippstheit nur mehr hervorbrachte. "Erst bekomm'n sie 'ne linke von mir. Wusch. - und dann 'ne rechte. Bumms. - ja und dann stehen die meisten auch schon gar nicht mehr auf. Verstehste?"
Um ehrlich zu sein hatte ich selbst keine Ahnung, was ich da eigentlich von mir gab. Mein Hirn war abgeschaltet und der Mund arbeitete nach Selbsterhaltungstrieben. So auf Not-Strom, wie man so schön sagen würde. Das könnte ja noch verdammt peinlich werden heute. "Und einmal...einmal wurde sogar einer vom Krankenwagen abgeholt. Oh ja. Ich sag dir, da hatt' ich ne Meenge Scheiße an der Backe. So viel Scheiße kannst du nichtmal im Kuhstall finden!" Vor allem das Wort 'Scheiße' begonn ich nun zu betonen und zu lallen als wäre es der Mittelpunkt und Kern der gesamten Erzählung und Aussagen. Ein paar der Gäste warfen uns bereits verächtliche Blicke zu, schüttelten anschließend den Kopf und konzentrierten sich wieder auf ihre eigenen Gespräche. Das war mir aber ziemlich egal, solange mich einer dieser Heinz Würstchen nicht dumm anlabern würde. Zumindest nicht in diesem Zustand. Wer weiß, zu was ich nun alles in der Lage wäre. Dämliche Geschichten erzählte ich ja bereits - wie ein Veteran der Nachkriegszeit, der seinen Enkeln irgendwas ganz unbedingt erzählen musste, nur um sich irgendwie mitteilen zu können.

Als sie von der Blume jedoch sprach und das sie schreien wurde, blickte ich sie etwas verdutzt an, zog die Finger sofort wieder zurück und weg von den künstlichen Blütenblättern, so als könnten ihren Worten tatsächlich Glauben geschenkt werden. Eh, das meinte sie nun nicht ernst... oder doch? Nach mehr als der Hälfte eines Glases gefüllt mit hochprozentigem Wodka war ich praktisch hirntot, also anders ausgedrückt, nicht mehr fähig, selbstständig und vor allem fachgemäß zu denken -wenn denn jemals überhaupt-. Sie könnte mir also was weiß ich für einen Bären aufbinden. Ich würde ihn ihr abkaufen. "Ja, echt jetz'? Ohne scheiß?", murmelte ich verblüfft, blinzelte ein wenig und beäugte das Pflänzchen vor mir mit prüfendem Blick, ehe ich mich leicht vorbeugte und mit dem Finger über die Blättchen zu kitzeln begonn, als würde meine Hand aus fünf dünnen und langen Federn bestehen. "Ob sie auch kitzlig ist? Na ist das kleine Blümchen kitzlig, hmmm?" Das wohl schönste an einem Kater war wohl, dass man sich, wenn man Glück hat, am nächsten Tag an nichts aber auch gar nichts mehr erinnern kann. Ganz besonders nicht an all die peinlichen Aktionen, die man abgeliefert hat. Das Erinnerungsbild wird meist von einem fetten Blackout und tiefen Schmerzen unterdrückt. In dem Falle wäre das auch wirklich angebracht, andernfalls müsste ich mich wohl erschießen, sollte ich mich an genau diese Erlebnisse hier am morgigen Tage erinnern. Ou Backe.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Di Mai 13, 2014 8:36 pm

Ich saß noch etwas da und starrte mein Glas an, wie als wäre etwas daran, was meinen Blick auf sich zog. Erst etwas später ertappte ich mich dabei, wie ich dort hin stierte. Ich wollte gar nicht wissen, wie das aussah. „Ja , wenn das Zeug raus muss, da muss es eben raus. Da kann man nichts mehr dagegen machen. Nur zusehen, dass man irgendein Gefäß dafür nimmt. Ansonsten musst du die Sauerei aufwischen. Zur Not auch auflecken...“ Sofort lachte ich auf. Der Alkohol wirkte auf jeden Fall, das musste ich feststellen. Hätte ich nicht erwartet, dass mich so ein Abend erwarten würde, dass ich jemanden zum essen einlud und am Ende des Abends dasaßen und Alkohol tranken. Ich hatte keine Ahnung, wie spät es mittlerweile war. Aber das war mir um ehrlich zu sein auch egal, denn ich hatte hier gerade meinen Spaß mit Yuri. Wann hatte ich den mal? “Wäähh...Wie kannst du nur Wurstwasser trinken? Das schmeckt doch nicht und habe sowas auch ich nicht.“ Mit einem leicht angewiderten Blick schaute ich Yuri an, auch wenn ich nur Spaß machte, wie schon die ganze Zeit. Er grinste stattdessen ununterbrochen. Bei ihm schien der Alkohol von seinem Wodka ebenfalls zu wirken, umsonst saß er nicht mit einem Dauergrinsen da. Auch sein Gesicht war die ganze Zeit rot, also war es doch schon der eindeutige Beweis, dass er etwas betrunken war. Er trank nicht gerade wenig davon, also brauchte ich mich ja nicht weiter zu wundern und nachzudenken darüber. Wir redeten weiter über seinen Kampfsportclub. „Das wäre allerdings nicht so gut für dich, wenn ich die Erste wäre nach einiger Zeit.“ Ich konnte mir schon denken, dass er vor mir andere Leute hatte, die er trainierte.
Beim nächsten Satz von Yuri verschluckte ich mich beinahe, als ich den nächsten Schluck von meinem Sekt nahm. Mein Blick war zuerst kurz ernst,grinste aber. Er sprach weiter. Ich blieb erst einmal still und hörte ihm zu. Er erzählte mir etwas von seinen Schandtaten, die er mal anstellte, fuchtelte mit seinen Armen herum. Ich konnte den Geruch von seinem Wodka riechen, während er betrunken mit mir sprach. //Ich sollte ihm das Glas wegnehmen, bevor er noch mehr aufdreht...// Ich grinste bei dem Gedanken uns sprach es aus:„Hmm..ich glaub, der Wodka bekommt dir nicht. Den sollte ich dir wegnehmen. Nicht, dass du auch hier Leute verkloppst wie in einem Club.“ Aber ob das auch so war, war fraglich. Yuri ist betrunken und in so einem Zustand plappert man einfach drauf los ohne vorher nachzudenken. Bevor ich ihm aber antworteten würde, nahm ich den letzten Schluck vom Sekt und stellte das Glas vor mir ab. Ich merkte, wie der Alkohol immer mehr wirkte und ich auch nicht mehr so klar denken konnte wie davor. „Na dann pass auf, mit wen du dich anlegst. Irgendwann bekommst du Handschellen angelegt und da kommst du eine Zelle, damit du runter kommst.“ Ich grinste breit. Der Satz war nur Spaß und ich glaubte auch kaum, dass er sich mit mir anlegen würde. „Okay. Lassen wir das mit der Zelle weg, aber die Handschellen müssen sein.“ Ich schaute ihn ernst an und haute mit der flachen Hand auf den Tisch, lachte dann lauthals auf. Mir war verdammt warm und würde mir am liebsten die Kleidung ausziehen, aber das konnte ich nicht machen mitten im Lokal und auch vor Yuri.
Dass die Kunstblume schreien würde, als er daran zog, glaubte er mir aufs Wort genau. „Klar spürt die Schmerzen. Wenn ich dir an den Haaren zieh, spürst du ja auch was.“, meinte ich zu Yuri und beobachtete ihn, wie er sich die Pflanze betrachtete. Dass er sogar versuchte, es zu kitzeln, muste ich lauthals auflachen, sodass ein paar Gäste erschraken und zu uns hinüber schauten. „Ich hau mich weg. Ich gehe kaputt vor lachen..“ Lachend fiel ich auf die weiche Sitzbank, auf der ich saß.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Mo Jun 02, 2014 1:13 am

So langsam aber sicher nahm das Thema 'Brecherei' und 'Morgenkater' eine ziemlich unangenehme Wandlung. Also, eigentlich war es ja schon von vornerein eine ekelhafte Angelegenheit, die nicht jedem Menschen gut bekam, weil sie entweder extreme Phobien gegenüber der Kotzerei entwickelt haben oder sich tagelang nach der Verkaterung noch schlecht fühlten aber die Aspekte, die nun aufgegriffen wurden, ließen selbst mich etwas komisch aus der Wäsche gucken, mein Magen sich in einer hundertachtziggrad Wende drehend. Und man, ich konnte vielleicht eklig sein, wenn ich denn wollte. Lucy schien im Moment aber unschlagbar zu sein und mit der Krone weit vorne zu liegen, vor allem, als sie das mit dem 'auflecken' erwähnte. Angewidert verzogen sich nun auch meine Mundwinkel leicht nach unten und das lag beim besten Willen nicht an der Bitterlichkeit des Wodka's, von welchem ich ganz beiläufig einen weiteren Schluck nahm und es mich anschließen klar spürbar in den Muskeln und Fasern schüttelte. Das Glas war nun nur mehr ungefähr bis zur Hälfte gefüllt, vermutlich sogar ein klein bisschen weniger aber da man solch hochprozentiges ohnehin nicht bis zum Rande füllt sondern immer ein wenig über die Hälfte, war es noch nicht allzu viel, dass ich zu mir genommen hatte. Aber es reichte immerhin, um mich ganz leicht anzuheitern und zu beschwippsen. Auch in Lucy's Gesicht schien die rötlich erheiterte Färbung nun aufzusteigen und sie ebenfalls erfrischt wirken zu lassen. Wegen der Bemerkung verzog ich allerdings weiterhin das Gesicht und schüttelte mich nun sichtbar, wie ein begossener Pudel, der gerade aus dem Wasser gekommen war und sein Fell versuchte, von dem lästigen Nass zu befreien. "Boah, das ist ja...wirklich ekelhaft. Und du sagst zu MIR, Wurstwasser trinken sei pervers? Ich würde lieber zehn Gläser davon nacheinander trinken als einmal an meiner ausgespeihten Brühe zu lecken. Brrr", gab ich nun offen und ehrlich preis denn der Grad der Beklemmung war nun schon laange überwunden, was grötenteils dem Alkohol zu verdanken war. Ein weiteres Mal schüttelte es mich bei dem Gedanken, jedoch grinste im Anschluss wieder und versuchte es weniger ernst und mit Ekel zu verbinden, sondern humoristisch zu betrachten. "Dann sollte ich das Zeug besser in mir behalten und gar nicht erst rauskommen lassen. Irgendwie wird's schon klappen." Und erneut überkam mich dieses eigenartige Gefühl, dass wann auch immer ich etwas sagte, es sich vollkommen abstrus und falsch anhörte, so als würde nichts aber auch gar nichts Sinn ergeben. Das könnte ebenfalls ein eher unschöner Nebeneffekt der Betrunkenheit sein, denn jeder kannte doch den besonders berüchtigten und bekannten Spruch : Alkohol macht Birne hohl - und ist die Birne erst einmal hohl, ist mehr Platz für Alkohol. Irgendetwas wahres musste ja dran sein, höhö. Mit ihrer Bemerkung behielt sie jedoch recht. Es war in der Tat kein Gutes, dass ich schon so lange keinen Kunden mehr in meinem Trainingsclub hatte begrüßen dürfen. Aber, nach harten Zeiten kommen ja auch irgendwann mal wieder bessere, nicht? So wie nach einem Wolkenbruch auch immer mal wieder die Sonne scheint. "Ich bin positiv. Vielleicht geht es schon sehr bald wieder bergauf. Und hey, wenn dir mein Unterricht gefällt und du was gelernt hast, kannst du mich gerne ein wenig promoten, hehe. Vielleicht lockt das ein paar neugierge Fische an" Und obgleich ich mich eigentlich nicht mit geschäftlichem abgeben wollte -zumindest nicht jetzt und am heutigen Abend- so kam ich nicht drum herum, ein paar Pläne zu schmieden. In besoffenem Zustand war man schließlich meist kreativer als sonst.

Meine Plauderei, die von meinem wilden Gefuchtel und Gestikulierungen begleitet wurde, schien kein Ende mehr finden zu wollen. Ich könnte es ihr in dem Sinne also eigentlich nicht einmal verübeln, dass sie beabsichtigte, mir den Drink wegzunehmen, denn wenn das jetzt schon so anfing, wollte ich nicht wissen, wie es weitergehen würde. Jedoch elektrisierte mich ihr Spruch und ich brach meine Fuchteleien abrupt an, wandte den Blick nun starr an sie und stierte sie an, wie ein Hund, dem man gerade den Kauknochen weggenommen hatte, auf den er sich schon seit Monaten freute. Das...meinte sie nicht ernst, oder? 'Im schlimmsten Falle muss ich ihr den Arm abbeißen. Dann kann sie mir gar nichts mehr wegnehmen.' Mein Blick wurde ein wenig giftig, die Augen sich zu kleinen, schmalen Schlitzen formend, woraufhin ich wohl einer Kobra nicht ganz unähnlich sah. "Das wirst du nicht wagen. Sonst muss ich dich leider mit dem kleinen, künstlichem Blümchen hier verkloppen", drohte ich, zunächst furchtbar ernst, jedoch schwang ein gewisser, schwarzer Humor in meiner Stimme mit. Daraufhin folgte auch sogleich wieder das arglose Grinsen, welches sich schon seit einige Stunden auf mein Gesicht vernetzt hatte und ich schüttelte rasch den Kopf. "Mach nur Spaß. Keine Sorge, ich hab' mich noch unter Kontrolle, schätze ich. Und ich verprügel nur die Leute, die mich dumm anlabern und es in meinen Augen verdient haben. Noch ist ja alles tutti", versuchte ich sie anschließend zu beruhigen und nahm einen weiteren, dieses Mal wesentlich kräftigeren Schluck meines Getränkes, wohl aus Angst, dass sie ihn mir tatsächlich wegschnappen würde. Das sie mir später im Verlaufe des Gespräches noch mit Handschellen und einer eigenen Zelle drohte, brachte mich fast lautstark zum Lachen. Nicht, dass ich sie unterschätzte, nur weil sie eine Frau war. Meine Güte, ich hatte schon Kampfweiber kennengelernt, die hätten eine ganze Miliz-Basis auf eigene Faust auseinandergerissen. Nein. Ich musste viel eher lachen, weil es für meine betrunkenen Sinne schon einen fast anreizenden Klang annahm. So als würde sie mich anbaggern. Was sie ja aber ganz und gar nicht tat sondern lediglich zu scherzen beliebte. "Ahaa. Handschellen und eine Zelle also, ja? Na das klingt doch überaus verlockend", lallte ich dann ein wenig und ließ meine Augenbrauen in Kasanova-mäßiger Manier auf und abtanzen, so als würden sie sich wie die Wellen des Meeres bewegen. Jap, der Alkohol bekam mir ganz und gar nicht. Ouh Backe.
Das Lucy das alles so überaus amüsant fand, war schon lustig zu beobachten und entrang auch mir ein paar weitere, laute Lacher, jedoch zog ich schnell den Finger zurück und hörte mit den Versuchen auf, die künstliche Pflanze zu kitzeln und beobachtete viel eher meine Gegenüber, wie sich den Bauch hielt und zur Seite plumpste. Für einen Moment hatte ich geglaubt, dass sie sich den Kopf an der Wand anschlagen würde aber glücklicherweise landete sie sanft auf dem Gepolsterten Untersitz der Bank und lachte sich dort weiter die Seele aus dem Leib. Ohne es wirklich bemerken grinste auch ich weiter wie ein Honigkuchenpferd und spürte lediglich, wie die Mundwinkel langsam begonnen, zu ziehen und zu stechen. War das sowas wie ein fetter Gesichtskrampf, weil ich nicht mehr aufhören konnte, schelmisch zu lächeln? Crazy. Sowas hatte ich bislang auch noch nicht erlebt. "Hey, alles in Ordnung da unten? Jetzt hast du gar nicht mitbekommen, wie die Pflanze vor lauter Gekitzel gelacht hat", meinte ich nur und beugte mich leicht über die hölzerne Tischplatte, um die Frau mit dem blauen Haar in Augenschein zu nehmen. Na solang sie nicht unter den Tisch rollen würde... denn dann würde ich schon fast annehmen, dass sie weitaus betrunkener war als ich. Und das hieß schon einiges, höhö. Die Blicke der anderen Gäste als auch Angestellten ignorierte ich einfach weiterhin, glaubte aber, das man uns höchstwahrscheinlich rausschmeißen würde, sollten wir so weitermachen.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Fr Jun 27, 2014 7:23 pm

Mein Grinsen wurde immer breiter. Ich wollte gar nicht wissen, wie das aussehen würde. Stattdessen betrachtete ich das Gesicht von Yuri, wie er es angewidert verzog. Das war ein sehr witziger Anblick, sodass ich auflachen musste. Aber mein eigener Lacher klang so schräg, dass ich plötzlich damit aufhörte. Stattdessen kam ein „Hick!“ aus meinem Mund und hielt meine Hand davor. Es war eindeutig offensichtlich, dass ich gerade betrunken war. „Na wenn du meinst, kannst du trinken was du willst. Meinetwegen auch Wurstwasser oder dein Wodka. Aber dein Erbrochenes musst du weg machen. Egal ob du es aufwischst oder sogar aufleckst.“ Ich grinste übertrieben als sonst normal im nüchternen Zustand. Das war ein echt ekelhaftes Thema und bei der Vorstellung war das noch ekelhafter und musste ebenfalls mein Gesicht angewidert verziehen. Da wäre ich sogar dafür, dass er Wurstwasser trinkt statt sein Erbrochenes aufzulecken.
„Dass du positiv bist, ist auf jeden Fall gut und besser, als immerzu ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter zu ziehen, wenn mal etwas nicht funktioniert. Ich schau mir erst einmal dein Club an und wenn es mir gefällt, da kann ich es weiter empfehlen. Aber darum brauche ich mir sicher keine Gedanken zu machen, dass es mir nicht gefallen würde, außer du verkloppst die Leute.“ Mein Blick wurde ernster beim letzten Satz, aber lange hielt es nicht an und musste wieder breit grinsen. Ein paar Kollegen hätten sicher Interesse an etwas Kampfsport und könnten auch etwas mehr Training als normal gebrauchen, wenn ich mir so einige anschaute manchmal.
Yuri fuchtelte schon seit ein paar Minuten wild ununterbrochen mit seinen Händen herum, wie als wären tausend Fliegen um ihn, die er alle verscheuchen möchte. Plötzlich hörte er auf damit und saß wie versteinert da und starrte mich an mit einem Blick an, der auf jeden Fall sehr böse war, aber ich grinste nur breit. Da hatte ich ihn erwischt, dass ich ihn den Wodka abnehmen würde. Aber er wusste auf natürlich etwas darauf zu sagen. Mit seiner Drohung, dass er mir mit der Blume etwas antun würde, schaute ich ihn geschockt an. „Waaas? Das kannst du doch nicht mit mir machen. Das kann tödlich enden, wenn du mich dich mit der Blume verkloppst.“ Das Grinsen konnte ich mir auch nicht lassen, vor allem, weil mein Gegenüber das tat und da fühlte ich mich auf einmal angesteckt.
Als ich ihm androhte, ihn eine Zelle mit Handschellen stecken würde, lachte er laut auf, worauf ich zusammen schrak. Wieder zuckte ich zusammen, weil er laut auflachen musste. Seine Reaktion darauf ließ mich sofort rot werden. Mit sowas hatte ich eindeutig nicht gerechnet. Eigentlich hatte ich mit einigen nicht gerechnet an diesen Tag, aber das was bisher passiert war heute, war nichts, was mir nicht gefiel. Also ein angenehmer und lustiger Abend mit Yuri. „Soso. An Fesselspielchen in einer Zelle denkst du? Das gehört aber nicht zu meinem Beruf dazu.“ Ich lachte erneut auf und schüttelte grinsend den Kopf.
Nach meinem Lachanfall richtete ich mich wieder auf mit der Hand an den Bauch haltend. Die Blume hatte gelacht wegen dem Gekitzel von ihm? „Das will ich sehen. Zeig mal her!“ Ich lehnte mich am Tisch mit den Armen abgestützt vor und wollte sehen, wie die Blume lachte.
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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   Di Jul 15, 2014 11:15 pm

Ich kam nicht drum herum, ein weiteres Mal recht offensichtlich das Gesicht zu verziehen um ihr auch deutlich zu zeigen, wie angewidert ich von der Erzählung und der Idee eigentlich war, was das Erbrochene und ihre Vorstellung der Entsorgung angingen. Bah, also, mal ehrlich, es gab bei weitem geilere Themen, über die man sich an einem gemütlichen Abend in Restaurant auslassen könnte - aber nicht das wegschlecken von Erbrochenem! Ich schüttelte mich ein weiteres Mal, nahm nun einen recht kräftigen Schluck des Gesöffs um die Gedanken irgendwie weitestgehend zu unterbinden und klopfte mit der Unterseite des Glases auf den Tisch, nachdem ich dieses wieder etwas kräftger auf der Platte abgestellt hatte. 'Dann doch lieber wegwischen. Oder erst gar nicht kotzen. Das ist immernoch am besten!' Für einen Moment wurde mir bei dem puren Gedanken etwas flau im Magen und vor meinen Augen drehten sich sämtliche Objekte - entweder nahm es mich doch krasser mit als erwartet oder aber der Alkohol schlug nun eine neue Ebene der Wirkung ein und ließ meinen Körper zunehmendst schläpplich wirken. Meine Wangen begonnen unweigerlich zu brennen und meine Sinne erhoben sich, so als würde mein Verstand arbeiten, aber hinter Milchglas und zwischen einem Meer von Wolken. Wer schon einmal betrunken war, wusste sicherlich, wie sich das anfühlte, wenn die Aktionen langsam den Verstand überholten und man einfach tut, was man eben tun möchte, ohne Hemmung und ohne Zweifel. So ging es auch mir im Moment. Der Wodka war echt gut und ich spürte, wie er immer stärker auf mich einwirkte. Genau so wollte ich den Abend ausklingen lassen, haha. "O-okay, okay. Genug jetzt von der ganzen ...Kotzeleier, sonst kommt's mir noch hier und jetzt an Ort und Stelle hoch. Das wollen wir beide nicht.", grinste ich ihr daraufhin entgegen, vernahm ihr kurzes 'Hicks' und musste unweigerlich lachen. Das war schon fast wieder süß, wenn man mal von der Thematik zuvor absah. Ein weiteres Zeichen dafür, dass auch Lucy immerzu und mehr den Alkohol zu verspüren schien, genauso wie er. Und das machte die Stimmung noch angenehmer, denn wer ist schon gerne alleine betrunken. Gemeinsam gute Laune zu vebreiten war doch viel lustiger! "Ich versuch's mir einfach zu verkneifen. Janz. Einfach", lallte ich dann noch hinzu, hob die Hand und hielt die Finger so, als würde ich mit ihnen eine Pistole formen und auf sie zielen. Dazu zwinkerte und grinste ich und, mal ehrlich, wäre ich nüchtern, würde ich mich für dieses sau peinliche Verhalten selbst verprügeln. Ou Backe. Die Sache mit der positiven Einstellung konnte ich nachvollziehen und nur allzu gut verstehen, denn wer will schon miesepetrige Leute kennenlernen und mit ihnen Zeit verbringen, wenn man nicht selbst total miesepetrig ist nd seinesgleichen sucht aber, ganz ehrlich, für dieserlei Gespräche hatte ich nun irgendwie auch absolut keinen Kopf mehr. Wo war dieser eigentlich? Auf meinem Hals befestigt? Ja, anatomisch ...dürfte das korrekt sein aber irgendwie fühlte es sich so an, als wäre er gerade weggeflogen. "Khehehe... jap" Mehr drang für den Moment nicht über meine Lippen, zu duselig war mir und meine Umgebung nahm ich zuhnemends anders war. Ich antwortete nicht etwa plump, weil ich keine Lust hatte, mich mit ihr zu unterhalten. Ganz im Gegenteil - ich fühlte mich geistig im Moment nur ein wenig auf der Strecke geblieben und nicht auf der Höhe. Aber vielleicht ging es ihr ja genauso.

Und so schien der Abend dann auch schon über mehrere Stunden seinen Lauf zu nehmen - nun, zumindest kam es mir so vor, als hätten wir Stunden über Stunden in diesem Restaurant verbracht, ohne wirklich zu bemerken, wie fix die Zeit vergangen war. Doch irgendwann fand natürlich auch einmal der größte Spaß mal wieder ein jähes Ende. Wir sprachen über Kampfkünste, diese dämliche, künstliche Blume auf dem Tisch und allen möglichen anderen Quark für den uns die Leute höchstwahrscheinlich für bekloppt erklären würden. Aber es störte uns nicht, wir machten einfach weiter und das so lange, bis das Lokal seine Pforten schloss und gar nicht anders konnte, als uns herauszuschmeißen. Bis zu diesem Zeitpunkt war bei mir selbstverständlich komplett alles weggebrannt, von Verstand bis hin zu Hemmungen und Intelligenz. Ich war ein wandelndes, alkoholisiertes Desaster und Lucy musste das nun ausbaden. Ich hatte meine letzte Betrunkenheit recht schlimm in Erinnerung, wenn auch nur verschwommen, aber es reichte auf jeden Fall um mir vor Augen zu führen, wie überaus anstrengend ich manchmal sein konnte, wenn ich exzessiv Alkohol konsumierte. Nun wusste ich auch natürlich nicht mehr, wo ich eigentlich wohnte, wer ich war und wie diese Stadt hieß. Totaler Blackout - und so setzten wir das in die Tat um, was wir bereits im Restaurant ausgemacht hatten, bevor der Konsum seinen Lauf genommen hatte : Ich würde notdürftigerweise für heute, diese eine Nacht, bei Lucy unterkommen und erst einmal den Rausch ausschlafen, bevor ich mich am nächsten Morgen irgendwo in einer Ecke und zusammengeprügelt wiederfinden würde. Damit war ich auch mehr als nur zufrieden, auch wenn es nichts gab, dass mich mehr in Komfort wickelte als mein eigenes, trautes Heim. Schlendernd und schwankend war ich mit ihr die Straßen entlanggetorkelt, hatte wirre Lieder geträllert und Ausstöße an Geräuschen von mir gegeben, die wohl dem Brunftschrei eines wilden Tieres ähneln würden. Aber bald schon hatten wir ja dann endlich ihre Wohnung erreicht, wo ich mich endlich auf's Ohr hauen und etwas für meine Gesundheit tun könnte. Falls es denn nicht schon zu spät ist.

tbc : Lucy's Wohnung

( Hoffe, das geht so in Ordnung für dich. Wenn nicht : Einfach PN an mich :D )
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Lucy Kuo

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BeitragThema: Re: Restaurant Diablo de Monteiro   So Aug 17, 2014 6:48 pm

//vor dem Zeitsprung//

Er hatte Recht. Wir sollten das Thema wechseln. Sonst würde er sogar wirklich hier sich auf den Tisch übergeben und das musste nicht sein, also sagte ich nichts mehr dazu. Die Sauerei auf den Tisch mochte ich mir gar nicht vorstellen, auch wenn mir das verdammt schwer fiel. „Okay. Da wechseln wir das Thema. Sonst müssen wir sogar hier die Sauerei wegwischen.“, lallte ich schon und lachte übertrieben. Der Alkohol wirkte einfach zu sehr schnell für mich. Ich vertrug einfach fast gar nichts und musste mich sogar schon am Tisch festhalten, um eventuell nicht umzukippen. Aber hinterher fiel mir auf, dass ich doch auf der Sitzbank saß. //Oh Mann, bin ich betrunken. Das letzte Mal ist schon Jahrzehnte oder sogar Jahrtausende her...//
Ich hatte keine Ahnung, wie lange wir in diesem Lokal saßen, aber es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Wir sprachen über sämtliche Themen, die uns in den Sinn kamen. Auch wirre Gespräche durften nicht fehlen. Die Kunstblume flog irgendwann im Laufe der Zeit vollends vom Tisch, aber zum Glück ist nichts kaputt gegangen. Die anderen Gäste schauten ab und zu zu uns, als es mal lauter wurde an unseren Tisch. Aber es war lustig und wir hatten viel gelacht. Irgendwann schloss das Lokal. Wir waren die letzten, die das Lokal verließen, aber die Besitzer mussten uns regelrecht herauswerfen, sonst wären wir die ganze Nacht hier gewesen und wir hätten es gar nicht bemerkt in unserem Rausch. Es dauerte etwas, bis wir uns überhaupt entschieden und dann in Bewegung gesetzt hatten, nach Hause zu gehen. Yuri hatte ein totales Blackout und wusste nicht einmal, wo er wohnte. Zum Glück wusste ich noch, wie der Weg zu mir nach Hause war, auch wenn ich auf dem Weg etwas überlegen musste, was normal im nüchternen Zustand nicht war. Wie versprochen, ließ ich Yuri diese Nacht auf meiner Couch schlafen. Also schwankten wir betrunken durch die Nacht zu mir nach Hause. Yuri sang Lieder, bei denen ich kein Wort verstand und auch Geräusche von sich gab. Ich lachte immerzu, weil es witzig war und sprach wirres Zeug, was keinen Sinn ergab. Ich war nur noch froh, dass wir bei mir zu Hause waren. Ich war vollkommen kaputt und brauchte unbedingt Schlaf.

tbc: Lucy Kuo´s Apartment


(out: geht in ordnung für mich:) )
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