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 Kleines Kiosk

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Veiled Man

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BeitragThema: Kleines Kiosk   So Apr 18, 2010 10:07 pm

das Eingangsposting lautete :

Jeder kennt die Situation, der kleine Hunger kommt oder der Drang nach ner Fluffe steigt ist das Kiosk genau richtig. Zeitungen können hier ebenfalls gekauft werden, so wie andere kleinere Dinge die das Herz erfreuen können xD
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Yuri Hyuga

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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Mi März 07, 2012 5:15 pm


Ich schüttelte den Kopf und grinste frech. "Ich helfe gerne, Ma'am. Lassen Sie es mich nur wissen, wenn sie Hilfe benötigen und ich werde sehen, was ich tun kann" Obwohl ich nicht viel über diesen Virusausbruch wusste, rechnete sie fest damit, dass ich ihr aushelfen könnte. Na wenn sie am Ende dann nicht mal enttäuscht ist und sich einen anderen Informanten sucht, was sie wohl ohnehin tun wird. Egal, sie würde ihre Story schon hinbekommen, ob mit oder ohne meiner Hilfe. Ich würde ihr diese zumindest nicht verweigern, solange sie keinen Unsinn anstellt oder irgendwelche Tatsachen verdreht. Denn an einer Verschwörung wollte ich nicht teilhaben. "Zumahl es, wie gesagt, hier wohl auch noch jede Menge anderer Informanten gibt. Man muss nur gründlich genug suchen und geschickt vorgehen" So ganz von alleine plaudern die sicherlich nicht alle aus dem Nähkästchen, da muss man entweder geschickt mit Worten sein oder andere, gewisse Methoden besitzen, um sie zum Reden zu bringen. Manchmal wollen sie sogar Bezahlungen für Infos, ist mir schon oft genug passiert. Nachdenklich spielte ich mit dem leeren Kaffeebecher, dachte wieder kurz an die seltsame Begegnung mit der komischen Frau aus der Gasse, die den Kerl umgelegt hatte und dann urplötzlich verschwunden war. Daraufhin hatte ich das Mädchen mit den langen, roten Haaren getroffen, die im Revier arbeitet, als Leutnant oder so. Aber schnell war ich wieder bei der Sache, als mir Eleanor diese Frage stellte, woraufhin ich fragwürdig eine Augenbraue nach oben zog und dann lachte. "Naja, vielleicht ist mir einfach nur furchtbar langweilig und ich brauche ein wenig Zeitvertreib, was Sie hoffentlich nicht persönlich nehmen" Und dann schüttelte ich den Kopf, um fort zu fahren. "Nein, ich...hab wohl einfach diesen Tick, anderen zu helfen obwohl ich das gar nicht muss. Außerdem kann man einer so geschickten Journalistin doch keinen Wunsch abschlagen" Oh, wie schleimig aber...egal, sie hatte ihre Antwort also würde sie hoffentlich nicht weiterhin so einen Humbuk von mir denken. War ich denn echt so ein übler Kerl? Musste ich immer einen Hintergedanken haben? Ausnahmsweise hatte ich ihn dieses Mal nämlich nicht. Ich wollte tatsächlich nur helfen.
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Eleanor Campbell

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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Fr März 09, 2012 4:57 pm


Eleanor lächelte daraufhin leicht und nickte. "Okay, gute Idee. Aber damit das klappt...müssen Sie mir erstmal irgendetwas geben, womit ich Kontakt zu Ihnen aufnehmen kann, sprich Handynummer, E-Mail oder sonstiges" Denn per Gedankenübertragung konnte sie sich leider nicht bei ihm melden, das war ihm doch sicherlich klar. Doch so einem Angebot würde sie sich sicherlich nicht gegen auflehnen sondern es mit Freuden genießen. Je mehr Informanten sie hier in der Stadt zusammentreiben könnte, desto besser. Und das sie hier schon gleich jemanden gefunden hat, ließ in ihr neuen Mut aufkommen. Dies konnte einfach nur der richtige Ort für sie sein.
Seine Aussage bestätigte sie ebenfalls mit einem Nicken, denn ihr war klar, dass es nicht einfach werden würde, aus jedem irgendwelche Infos raus zu bekommen und sie schon ein wenig mit den Wimpern klimpern müsste, um die Männer der Schöpfung weich zu kriegen, vor allem, wenn sie ihren Weg dann ins Revier bestreiten muss. Einfach so würde sie wohl keiner reinlassen. Natürlich könnte sie es versuchen, indem sie vielleicht auf die Tränendrüse drückt oder ihren Charme spielen lässt aber...sollte das nicht klappen, wovon sie irgendwie ausging, könnte sie sich auch sicherlich irgendwie reinschleichen. Doch dafür müsste sie widerrum jemanden finden, der die Baupläne des Reviers hatte. //Mein Gott, ich bin eine Journalistin und Reporterin...keine professionelle Verbrecherin// Wenn das mal nicht nach hinten losgehen würde. Eleanor würde alles mögliche versuchen, um sowas zu verhindern. "Ich werde schon irgendwie an meine Infos kommen. Aber danke", lächelte sie Yuri entgegen und bemerkte, wie spät es schon war und das der zweite Kaffeebecher nun ebenfalls geleert war. Seine Erklärung auf ihre Frage war sehr lustig gestaltet, weshalb sie sich ein Kichern nicht verkneifen konnte. Gut, warum sollte sie ihm auch nicht trauen? Er war nett und einem geschenktem Gaul schaut man bekanntlich ja nicht ins Maul. "Ich weiß das sehr zu schätzen. Natürlich bekommen Sie für ihre Hilfe auch eine gewisse Gegenleistung, so ist es ja nicht", sprach sie glücklich und schmiss den Pappbecher dann in den Mülleimer, welcher sich Links von ihr befand. "So, ich sollte nun wirklich, bevor es noch zu spät wird. Also...würden Sie mir den Weg zur Stadtbibliothek zeigen?", fragte sie und wartete gespannt ab. Wer weiß, wann die dicht machen würden. Vermutlich dauerte es nicht mehr lange und sie wollte das heute unbedingt noch erledigt haben.
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Yuri Hyuga

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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Sa März 17, 2012 8:10 pm


Ich überlegte kurz...und zückte dann mein Handy, suchte meine eigene Nummer, da ich sie selbst nicht auswendig wusste. Sehr peinlich, wenn man mal bedachte, dass ich das Teil nun schon länger als drei jahre besaß. Egal. Es gab sicherlich einige Menschen, die ihre Nummer selbst nach der Zeitspanne nicht auswendig kannten, also machte ich mir nicht weiter einen Kopf drüber. "Ich wäre soweit, Ihnen meine Nummer vor zu lesen, wenn sie es auch sind" Daraufhin grinste ich kurz und wartete gespannt ab, ob sie nun auch ihr Handy zücken und nachschauen würde oder ob sie sie auswendig wusste. Vielleicht hatte sie ihr Handy aber auch gar nicht dabei, denn selbst wenn man sowas besaß, muss man es nicht stets mit sich herumschleppen. Ich hatte es auch nur wegen Notfällen in meiner Hosentasche, schreibe allerdings kaum SMS oder telefoniere damit. Es ist eben einfach nur...da. "Außer, Sie wollen lieber die altmodische Variante, Zettel und Stift" Allerdings hatte ich keinen Stift bei mir und sie wohl auch nicht. Das heißt, im schlimmsten Falle, müsste ich ihr meine Nummer in den Pappbecher ritzen und das könnte ziemlich nervig werden. Also hoffte ich darauf, dass sie ihr Handy dabei hatte und wir diese Probleme umgehen konnten. Bezüglich der Infos nickte ich einfach nur noch und kratzte mich am Hinterkopf. "Klar werden Sie das...wie eigentlich so jeder Reporter und Journalist. Ihr werdet eure Tricks haben, davon bin ich überzeugt" Doch eigentlich interessierte es mich nicht weiter, weshalb ich auch nicht nachfragte. Als sie allerdings von einer Gegenleistung sprach, wurde ich ganz Ohr und schaute sie neugierig an. "Aha? ...und an was dachten Sie da genau?" Ein süffisantes Grinsen bildete sich auf meinen Lippen. Die Frau vor mir sah in der Tat nicht schlecht aus...aber, mein Gott, warum sollte sie sowas vorschlagen? Ich dachte schon wieder viel zu...abstrakt. Doch sie hatte Recht, es wurde allmählich spät und wir sollten nicht länger trödeln, sondern endlich nach der Stadtbibliothek suchen. Somit willigte ich mit einem Nicken ein, wunk dem Typen vom Kiosk nochmal zum Abschied und wartete darauf, dass Eleanor bereit zum Aufbruch sein würde. "Dann mal los, schöne Frau" Ich bot ihr meinen Arm zum einharken ein doch vermutlich würde sie das Angebot eher ignorieren. Bei meinem Glück mit Frauen...tsk. Dabei war ich doch so gutaussehend...

tbc : Raccoon Mitte = Stadtbibliothek
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Eleanor Campbell

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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Mi März 21, 2012 5:50 pm

Kurz war Eleanor verwirrt, bis sie wieder raffte, worum es eigentlich ging. "Ah...ja, genau, die Nummer. Moment..." Verzweifelt wühlte sie in ihrer Tasche herum, in der Hoffnung, sie würde ihr Handy finden oder es dabei zu haben, doch die Hoffnung schwand, je länger sie danach suchen musste. "Das kann doch nicht sein...ich bin mir eigentlich sicher, dass ich es mitgenommen habe", murmelte sie dann vielmehr zu sich selbst als zu Yuri und suchte weiterhin, räumte den gesamten Inhalt ihrer weißen Tragetasche aus, woraufhin ein paar Kosmetikartikel, Taschentücher und Schlüssel auf dem Tisch rumlagen, zwischen noch einigen anderen Dingen. Doch vom Handy war keine Spur. Sonst hatte sie das Mobiltelefon doch immer dabei, denn schließlich musste sie in ihrem Beruf stets erreichbar sein, für gewisse Infoquellen, die sich urplötzlich bei ihr melden. //Denk scharf nach Eleanor...es muss irgendwo sein. Ich kann es nicht zu Hause liegen gelassen haben//, dachte sie dann angestrengt und legte die Stirn in Falten. Und dann kam ihr der Geistesblitz, weshalb sie in ihre Hosentasche griff und...tatsächlich, dort hatte sich das schlüpfrige iPhone befunden. "Na also, es geht doch. Mein Gedächtnis täuscht mich eben doch nicht...naja, zumindest halbwegs" Mit einem schiefen Grinser suchte sie ihre Nummer raus und las sie dann laut vor. Ja auch sie kannte ihre Nummer nicht auswendig, sie war aber auch verdammt kompliziert. "So, das wäre alles. Nun können Sie mich jederzeit kontaktieren", lächelte sie abermals, ehe sie das Handy wegsteckte und sich vom Tisch wegbegab, die Tasche wieder einräumte und um die Schulter hing. Nun waren sie endlich bereit, die Stadtbibliothek aufzusuchen, worauf sie eigentlich schon die ganze Zeit gewartet hatte. Hoffentlich würden sie sich nicht permanent verlaufen, denn Eleanor kannte sich hier noch kein Stück in der Stadt aus. Wegen der Revanchierung musste sie allerdings leicht kichern. Das Männer aber auch immer nur an das eine dachten. Es war ganz klar aus seiner Stimme heraus zu hören. Einfach nur typisch. "Das werden Sie dann schon sehen, Mr. Hyuga", sprach sie ohne ihm dabei auch nur den kleinsten Tipp zu geben und schlenderte gemütlich die Straße entlang, ihm mehr oder weniger folgend. Na das konnte ja noch was geben...

tbc : Stadtbibliothek
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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Mo Aug 13, 2012 9:31 pm

cf: Seitengasse/Straße 'Woodstep

Das Gemurmel von Leon hörte sie nur ganz schlecht. Irgendwas mit "Wes". Ob sie mal nach diesem Wes fragen sollte? Erstmal würde Leons Arm versorgt werden. Amputieren war zwar übertrieben aber in Japan versorgte man eben immer schnell die Wunden bevor eben was schlimmes passieren kann.
Besonders weil man eben nicht wusste wie sauber das Messer war.
Doch amüsant zu wissen wie der Polizist sie einschätze. Nicht wählerisch? Reika war schon sehr wählerisch. Zumindest wie das Zimmer auszusehen hat und dann was da alles rein gehört.
Es wird es ja schon bald mal erleben können wie sie sein kann.
Fürs erste betrachtete sie doch die sehr große Auswahl vom Alkohol des Kioksbesitzers.
Der Besitzer wollte Reika schon nach einem Ausweis sehen, bemerkte doch schnell den Polizisten und blieb fürs erste ruhig.
Den Arm des Mannes lies sie fürs erste los, besah sich die Etiketten der Flaschen um dann aus so einer großen Vielzahl dann die richtige Flasche zu finden. Wer ist eigentlich dieser Wes? So schlimm wird er doch wohl nicht sein? Zumindest klang der Name nicht so höllisch schlimm. Ihre Wahl fiel dann auf eine kleine Flasche wo was von 70% drauf stand und ohne irgendwelche Zusätze. Ein rotes Dreieck kennzeichnete die Flasche für de Erwachsenen. Mit dieser ging sie dann zur Theke, wo der Verkäufer wieder einen Blick zu den Polizisten warf und dann wieder zu Reika, die ihre Geldbörse heraus kramte um das Geld raus zusuchen. Dieses legte sie dann in, der Mann zählte dieses und legte es in die Kasse und überreichte auch schnell das Wechselgeld.
Unruhig verließ dieser dann den Kassenbereich um sich dem nächstbesten Regel zu widmen.
Ihr nächster Griff ging wieder zu Leons Arm, packte den Blonden wieder und zog ihn aus dem Laden, sah auf dem Weg um und zehrte den armen wieder mit sich mit. Die nächste Bank kam ja auch schon, wo zwar wer saß doch noch genug Platz für eine weitere Person war.
Sobald ich deinen Arm verarztet hab, muss ich nochmal zurück und mir was Süßes mitnehmen. Aber setz dich erstmal.
Die Tasche stellte sie ab und das Verbandszeugs heraus zu suchen. Normalerweise benutzte sie es fürs Training damit die Hände nicht so viel abbekamen und Geschützer waren. Doch jetzt wurde dies für was anderes benötigt.
Dieses legte Reika sorgfälltig zurecht, nahm ein Wattepatt um dieses gleich mit etwas Alkohol zu durchnässen.
Nun wurde aber auch der Mann auf der Bank aufmerksam und betrachtete das Tun der Braunhaarigen.
So eine nette Freundin. Sowas sieht man nicht oft., sagte er dann und schaute weiter zu was Reika tat.
Reika musste ein wenig lächeln. Hier scheint es nicht viele Nette Leute zu geben. Zumindest durfte sie nicht so viele kennen lernen. Vielen Dank. Aber ich bin nicht seine Freundin, sondern Geliebte., scherzte sie und zwinkerte den älteren Herrn zu. Dieser erhob sich und lief dann lachend weiter. Mit den älteren Leuten konnte man wohl im jeden Land scherzen., zumindest in den Länden, wo man über sowas auch mal offen sprechen konnte.
Es wird immer später...Meinst du ich kann überhaupt noch irgendwo einchecken? Ein wenig besorgt war sie ja schon, immerhin waren es ja Hotels und diese hatten ja auch ihre Zeiten.
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Leon S. Kennedy

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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Fr Aug 17, 2012 6:02 pm


cf : Seitengasse/Straße 'Woodstep'

Vor dem Kiosk stehend, seufzte ich erstmal tief und schaute mich ein wenig um. Der Besitzer war ein ältere aber doch freundlicher Herr, der wohl den Ausweis meiner jungen Begleiterin sehen wollte. Jedoch hob ich die Hand und gab ihm somit zu verstehen, dass es in Ordnung war. Konnte er schnuppern, dass ich ein Cop war? Dabei trug ich nichtmal meine Diensuniform. Nicht, wenn ich auf Patrouille war, sonst wusste ja jeder sofort, wer hier stand. Ich wollte undercover bleiben. Aber wohlmöglich hatte er mein Abzeichen bemerkt, welches ich an der Vorderseite meiner Jacke trug und schnell abzippte. 'Ich vergessliches Dummerchen...'. Nun war es eigentlich auch schon egal. Ich müsste bald zurück zum Revier und Bericht erstatten...udn daraufhin endlich in eine gemütlichen Feierabend spatzieren. Harch, das Leben konnte doch schön sein. Ein sarkastisches Lächeln schlich sich auf meine Lippen, ehe ich den Kopf schräg legte, nachdem Reika begonn zu reden und diese Frage zu stellen. " ...'Wes'? ...wer soll das sein?" Ich kannte selbst keinen Typen namens 'Wes'. Tsk. Klang auch mehr wie eine Art Passwort oder sowas. Doch dann, als ich mich versuchte an meine vorherigen Worte zu erinnern, fiel der Groschen und ich legte die Hand an die Stirn, mit einem erleuchtetem Grinser auf den Lippen. "Ach...nun weiß ich, wen du meinst. Die Rede war von 'Wesker'. Er ist...einer meiner Vorgesetzten auf dem Revier. Ein ziemlicher Schmierlappen und Kotzbrocken. Niemand kann ihn wirklich leiden aber er hat nunmal das sagen, gemeinsam mit dem Chief." Wenigstens hatte ich ihn nicht so oft vor Augen wie die vom S.T.A.R.S.-Team. Mein Mitleid für die Gruppe. Wirklich. Wesker konnte einfach nur schrecklich sein und kam immer dann, wenn es gerade richtig gut funktionierte. Als würde er die gute Laune riechen und sie prompt verderben wollen.

Nach einer Weile hatte sie sich dann für eine Flasche entschieden und diese aus dem Regal gezogen, spatzierte damit zu dem älteren Herrn udn bezahlte sie. Hm. Sollte was davon übrig bleiben, kann sie den Rest ja trinken. Und wenn sie ihn nicht wollen würde, würde ich ihn nehmen. Ich war zwar wirklich kein Trinker aber hin und wieder mal ein Gläschen zum Runterkommen war schon was feines. Bezahlt und mit Alkoholflasche in der Hand, zerrte Reika dann wieder an meinem Arm und zog mich mit sich, nach draußen, irgendwo in Richtung einer Bank. So schnell, wie sie lief konnte ich gar nicht gucken. Außerdem blendete mich das grelle Licht der Straßenlaterne zu Beginn ein wenig. Auf der Bank saß bereits jemand doch das war ihr vollkommen egal. Schulterzuckend setzte ich mich auf die Bank und hob kurz die Hand, um den Mann zu grüßen, welcher nur kurz nickte. 'Ich komme mir gerade wirklich sehr komisch vor...', war mein erster Gedanke. Gespannt schaute ich der braunhaarigen dabei zu, wie sie sämtliche Utensilien aus ihrer Tasche kramte. Hatte sie sowas immer dabei? Normalerweise lag mein Erste-Hilfe koffer immer im Auto. Sie war wohl ein sehr vorsichtiger Mensch. Oder prügelte sich sehr oft und gerne mit anderen. "Süßigkeiten klingen erstaunlich gut. Ich bräuchte ohnehin neuen Kaugummi..." Das kam also ganz gelegen und vor lauter lauter hatte ich das vorhin natürlich vollkommen im Kiosk verschwitzt. Alles fein zurechtlegend, wartete sie wohl darauf, dass es nun losgehen könnte. Ich war der Sache immernoch ein wenig kritisch gegenüber, zog den Fetzen meines noch übrig geblieben Ärmels aber dann ein wenig über die Schulter, damit es sie währen der 'Behandlung' nicht stören würde. Den improvisierten 'Verband' müsste sie eben erstmal abmachen um an die Wunde zu kommen. Der Mann nebendran bekam davon Wind und konnte es sich wohl nicht nehmen lassen, einen Kommentar zu liefern. Ich schüttelte nur leicht den Kopf und wollte gerade antworten, als Reika das Zepter übernahm und auf scherzende Art und Weise antwortete, beziehungsweise log. Überrascht schaute ich sie an und hob beide Augenbrauen. Der Mann erhob sich und lief lachend weg. "Geliebte also... Warum weiß ich davon nichts?", kommentierte ich ihre Aussage dann und verzog leicht das Gesicht, als sie begonn die Wunde zu verarzten. Alkohol brannte auf offenen Wunden wie Höllenfeuer. Das war nichts neues.

"Hm, ich denke schon. Normalerweise haben diese Betriebe immer 24 Stunden am Tag geöffnet und bieten auch Notunterkünfte. Und falls nicht...dann werde ich dafür sorgen, dass du irgendwo anders unterkommst, zumindest vorerst. Schließlich bin ich wohl größtenteils daran Schuld, dass wir noch immer hier herumdümpeln und nicht schon längst vor einem der Hotels stehen", daraufhin lächelte ich leicht und deutete auf meinen Arm, welchen sie gerade verarztete und weswegen wir ja erst hierhergekommen waren. Andererseits...hatte ich ihr ja ausdrücklich gesagt, dass ich diese besondere Art der Behandlung nicht bräuchte aber man soll Frauen ja nicht widersprechen. Um Himmels Willen.
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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Di Aug 21, 2012 1:51 am

Wie genial es doch war, wenn man einen Kerl so herum ziehen konnte ohne, dass dieser sich beschwert. Immerhin, er ist ja ein Polizist und sie nur eine Schülerin, die allerdings wunderbar austeilen kann. Naja sie wollte ihm ja nur helfen damit seine Wunde sich nicht entzündet. Nur wusste er wohl selbst nicht mehr wer dieser Wes war. Leon war wohl verwirrt oder einfach schlicht weg überarbeitet und wusste nicht mehr was er da sagt. Doch kurze Zeit später, da kam die Erinnerung wohl wieder. Koztzbrocken? Na super, dass sind eh die besten von allen. Begeistert klang Reika ja nicht darüber. Solche Trottel verdrosch sie liebendgern. Doch da dieser der Vorgesetzter von Leon war, käme dies wohl nicht sehr gut an und Leon Probleme bereiten wollte sie auch nicht. Die Stadtluft schien überall gleich zu sein. Unterschiede bemerkte Reika mal so gar nicht. Außer in Tokyo, da war die Luft ein wenig stickiger aber sonst… Nachdem Leon sich auf die Bank gesetzt hat, davor die Zustimmung gab, nochmal in den Kiosk zu gehen um Süßigkeiten zu kaufen, konnte sie ja auch schon bald anfangen. Ruhig sah sie zu, wie Leon den Arm frei machte, damit sie besser ran kam. So schon würde ein Verband legen hoffentlich nicht werden. Bei sich selbst am Arm einen zu machen war es zwar schon aber bei einer anderen Person sollte das wohl kein Problem darstellen. Reika überlegte schon, was er wohl denken könnte, würde der Verband seltsam aussehen. Äh… eine typische Aussage von Japanern wenn sie in Verlegenheit gerieten oder etwas nicht verstanden. Bei ihr war es erstere. Nicht böse sein. Die älteren Herrschaften freuen sich doch immer etwas über Smalltalk. Wäre der ältere Herr Japaner gewesen, hätte sie japanisch sprechen können und Leon anschließend irgendwas sagen können, was nicht ganz so stimmte. Erst tränkte sie ein kleines Tuch mit Alkohol um dann über die Wunde zu tupfen. Es sah nach einem graden Schnitt aus, tief auch nicht also würde die Reinigung ausreichen. Nachdem Reika der Meinung war, dass sie den armen genug gequält hatte, zog sie die Salbe hervor(die sie oft benutzte), trug etwas auf die Wunde auf und nahm dann das Verband und fing mit der eigentlichen Arbeit an. Den Verband legte sie vorsichtig um, darauf bedacht, dass er später nicht zu abgefahren aussah und Leon den sich später nicht von wem anderen nochmals machen lassen muss. Ach was. Ich hab ja meine Hilfe regelrecht aufgezwungen., sagte sie und wirkte zufrieden mit ihrer Arbeit. Es sah sogar gut aus für ihr erstes Mal und den Knoten hat sie auch gut hinbekommen. Sollte er sich lockern, nur Bescheid sagen. Ich muss es eh üben. Leon, ihr neues Testobjekt für Verbände. Das restliche Zeug packte sie zurück in die Tasche, schloss diese wieder und erhob sich um die Tasche dann zu Schultern. Ihre Hand wanderte zum Mund um diesen z verdecken, da die Japanerin gähnen musste. Ich bin Hundemüde. Bring mich zu einer Dusche und dann zu einem Bett oder Sofa. Reika war wirklich Müde geworden. Im Flugzeug konnte sie zwar schlafen aber wirklich gut auch nicht. Im sitzen zu schlafen konnte nicht gemütlich sein. Wäre er kein Cop hätte sie glatt vorgeschlagen, irgendeinen Trottel die Fahrmöglichkeit abzunehmen und so weiter zu reisen. Hey! Wollen wir deinen Vorgesetzen mal einen Streich spielen? Zwar nicht grade sehr Erwachsenen doch so was wird er sicherlich verdient haben. Dies könnte man am nächsten Tag machen. Nun hatte Reika zumindest eine Person hier, mit der sie sich unterhalten konnte und auch ein wenig eine Bezugsperson war.
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Leon S. Kennedy

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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Sa Aug 25, 2012 7:33 pm


Ich nickte leicht, während sie sich weiterhin um den Verband kümmerte und wieder auf Wesker, den super netten, Vorgesetzten zu sprechen kam. Als wirklichen Liebling des NRPD's konnte man ihn wirklich nicht bezeichnen. Nein, ganz im Gegenteil. Die meisten Leute dort konnten ihn nicht ausstehen, weil er auch wirklich an allem etwas zum Nörgeln hatte, selbst wenn die Arbeit perfekt abgeschlossen wurde. Aber vermutlich war gerade das der Grund, warum er stenkerte. Niemand durfte die Arbeit besser verrichten als er selbst. Ich versuchte ihm zumindest stets aus dem Weg zu gehen, auch wenn das am Arbeitsplatz hin und wieder ziemlich schwierig sein dürfte. "Und was für einer. Er ist der Typ von Vorgesetzter, der nach der noch so kleinsten Kleinigkeit sucht, um dir eins auswischen zu können, damit dein Tag so richtig ruiniert ist. Der absolute Traumchef. Ganz gut zu vergleichen mit einem Parasit, welches sich mehr und mehr an deine Fersen heftet und dir die Kraft aussaugt" Der Sarkasmus in meiner Stimme war ganz deutlich zu hören, weshalb ich auch kurz die Augen verdrehte, sie dann aber wieder zusammenkniff, als ich den brennenden Schmerz ihrer Behandlung an meiner Schnittwunde spürte. 'Reiß dich zusammen, Leon. Hast schon schlimmeres erlebt als das hier. Ist schließlich nur ein kleiner Schnitt...' Okay. So genau hatte ich mir die Wunde gar nicht angeschaut. Vielleicht war sie ja doch nicht so mickrig? Aber Reika wusste sicherlich, was sie da tat also hielt ich meinen Mund und ließ sie machen, vertraute ihr einfach mal trotz der kurzen und doch recht knappen Bekanntschaft, die wir noch pflegten. "Ouch... Machst du sowas eigentlich öfter? Also, Fremde vermöbeln und Polizisten verarzten?" Ich schaute sie kurz an und konnte mir einen kurzen Schmunzler nicht verkneifen. So war ich halt. Hatte immer einen blöden Spruch parat aber die Situation war auch wirklich sehr...bizarr. 'Aber nur halb so bizarr wie der Rest meiner Vergangenheit, ganz zu Schweigen von meinem ersten Arbeitstag damals, beim RPD' Daran wollte ich gar nicht denken.

Bezüglich ihrer Aussage schüttelte ich nur leicht den Kopf und kniff wieder ein Auge zu, als sie mir dann auch noch irgend eine komische Salbe draufschmierte. Sie roch nach Kräutern...also konnte es ja nicht allzu verkehrt sein. Mit Kräutern konnte man nichts falsch machen. Das hoffte ich zumindest. "Kein Ding. Ich fühle mich geschmeichelt...auch wenn man als Single ein besseres Leben führt" Das war teils-teils gelogen. Als Single fühlte man sich oft ziemlich alleine, auch wenn ich natürlich genügend Freunde hier in der Umgebung hatte, so wie meine Kollegen aber das war einfach nicht dasselbe. Andererseits...war es ein freies und gutes Gefühl, einfach das machen zu können, was man wollte, ohne irgendjemandem etwas erklären zu müssen. Ich konnte die Mädels daten, die ich nunmal daten wollte und musste mir keine Gedanken drüber machen. Einfach etwas unverbindliches...aber für immer konnte das natürlich nicht so bleiben. Deswegen genoss ich meine momentane Freiheit. Der Verband war nun angelegt und ich bewegte meinen Arm ein bisschen, um zu testen, wie fest der Stoff nun saß. "Das dürfte erstmal für ein paar Stunden halten, schätze ich. Danke" Und sollte es schlimmer werden und ich bis dahin wieder im Revier sein, könnte ich ja jederzeit die Schwester um HIlfe bitten. Aber so weit würde es sicherlich nicht kommen. Die Sachen räumte sie wieder in ihre Tasche und ich krempelte das Stoffetzchen an meiner Schulter wieder etwas runter. Man, ich sah aus...als hätte ich mich mit einer Horde von Affen geprügelt, die meine Klamotten haben wollten. Wie gut, dass es bereits dunkel war und die meisten Leute kaum etwas sahen auf der Straße. "Dann lass uns keine Sekunde länger zögern und eines der Hotels aufsuchen. Hier dürfte auch irgendwo gleich eins in der Nähe sein. Recht passabel und nicht das nobelste aber dafür komfortabel und zu günstigen Preisen. Ich weiß, wovon ich spreche...war selbst schonmal dort gewesen", erklärte ich kurz, ehe ich mich wieder von der Bank erhob und runter zu der Straße blickte. Moment....sie wollte meinem Vorgesetzten einen Streich spielen? Ich war eigentlich für so ziemlich jeden Mist zu haben aber...was genau hatte sie da im Sinne? "Darf ich fragen, was genau dir da im Kopf herumschwebt? Ich hänge nämlich irgendwie an meinem Job" Daraufhin musste ich kurz lachen und zuckte mit den Schultern. Irgendwie hatte ich ein sehr ungutes Gefühl bei der Sache...

(out : Soll ich beim nächsten Post dann das tbc setzen? )
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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   So Aug 26, 2012 6:51 pm

Okay. Nach Leons Aussage zu deuten, ist Wesker ein Unmensch wie es im Buche steht. Einer, der gerne Kritik übt obwohl die Unangebracht ist. Sicher hat er immer nur ein und dieselbe Laune und zwar: Schlecht gelaunt sein. Die armen Leute die mit ihm arbeiten müssen. Sicherlich wird dieser Tag zum Trauertag der Person, die mit ihm arbeiten muss und bei Wetten wäre dies die härteste Aufgabe die man erfüllen muss. Leon tat ihr schon sehr Leid wenn Wesker wirklich so sein sollte, wie man diesen Beschrieb. Wie er wohl aussah? Sicherlich eine Narbe im Gesicht, ein Schnurrbart und nur am meckern.

Polizisten verarzten eher selten aber dafür Möchtegern Gangster verhauen, dass tu ich wirklich gerne. Wenn die einen wiedersehen, wechseln die gerne die Straßenseite oder rennen weg. Meistens begrüßen die einen sehr höflich., antwortete Reika und grinste. Mit Angst konnte man vieles erreichen im Leben solange man dies nicht ausnutzt. Die Behandlung ließ Leon gut über sich ergehen. Also wohl doch ein ganzer Mann der nicht bei einer Kleinigkeit los flennt. Zwar sah sie aus dem Blickwinkel wie er leicht das Gesicht verzog aber sonst kam kein einziger Laut über seine Lippen.
Ich hab ja noch 2-3 Jahre aber dann muss ich mir jemanden suchen. Mit 25 Jahren sollte in Japan eine Frau zumindest Verheiratet sein. Immerhin kann ich kochen. Zwar keine großartigen Dinge wie die Damen im Fernsehen aber es reichte aus um zu überleben. Zumal sie später ja eh nicht unbedingt alleine Leben will. Ist ja schon schlimm wenn man 2 Tage allein ist und Niemanden hat zum Streiten oder zum reden. Nach getaner Arbeit und das Lob von Leon fragte sie sich wie spät es wohl sein könnte. Als sie zuletzt auf die Uhr gesehen haben war ja schon eine Weile her gewesen.
Wieso schläfst du in einem Hotel wenn du hier ein Haus hast? Männer und ihre Logik. Keiner verstand diese und die Kerle sicherlich nicht einmal selbst. Nickend lief sie auch schon los bis die Frage kam, die ein wenig Überraschend kam. Sie hatte ja eher vermutet, dass Leon nicht zu den Leuten gehört, die anderen Streiche spielten. Einen guten weiß ich noch nicht. Ich weiß ja nicht viel über Wesker daher ist es schwer einen zu finden. Vielleicht sein Essen scharfe Gewürze rein drücken? Sonst überlegen wir uns was schönes. Ohja der Streich saß letztens bei einem ihrer Mitschüler. Es war göttlich zu sehen wie er weinte und Wasser trank als würde er kurz vorm verdursten sein.

Tbc: dahin wo Leon will[kannst im nächsten Thread posten]
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Leon S. Kennedy

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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Di Aug 28, 2012 4:24 pm

Ich musste kurz schmunzeln und nickte leicht den Kopf. Das sie sich gerne kloppte dachte ich mir irgendwie schon. Sie hatte auch wirklich gute Kampftricks auf Lager, teilweise sogar besser als so mancher Cop bei uns auf dem Revier. //Würde mich nicht wundern, wenn sie sogar besser kämpfen kann, als ich// Wirklich herausfordern würde ich sie nicht wollen aber andererseits dürfte sie meine Ausbildung ebenfalls nicht unterschätzen. "Ja, das dachte ich mir schon. Wo hast du eigentlich gelernt so zu kämpfen? Sicherlich nicht von deinen Geschwistern, falls du welche hast, oder?" Das wäre auch sehr eigenartig. Nein. Sie hatte sicherlich eine Trainingsausbildung oder sowas in der Art genossen, da war ich mir schon fast sicher. In die Wiege gelegt wurden ihr diese Fähigkeiten bestimmt nicht. "Man muss in Japan also schnellstmöglich unter die Haube kommen? ...definitiv kein Platz für mich. Mit diversen Dingen, allem vorran einer Familienplanung, lass ich mir gerne so viel Zeit wie möglich" Der Verband war nun also fertig angelegt und saß noch immer recht gut. Mittlerweile musste ich eine Menge, improvisierter Verbände von Leuten tragen doch dieser hier saß bisher am besten. //Nicht nur prügeln kann sie gut...sondern auch verarzten// Kurz streckte ich mich, oder bessergesagt, versuchte es, bis der Schmerz zurückkehrte und ich prompt zusammenzuckte. Okay, das hieß eindeutig, dass ich meine Bewegungen vorerst etwas einschränken sollte. "Als ich nach dem Neuaufbau hierherkam, hatte ich absolut nichts in der Hand, konnte mir also vorerst keine eigene Wohnung leisten und verbrachte daher mehrere Nächte in Hotels. Das Leben ist eben nicht immer nur ein Zuckerschlecken, auch nicht als Cop" Klar, ich verdiente recht gut aber damals war ich kein Polizist gewesen, ich hatte für den Präsidenten gearbeitet und war als Geheimagent unterwegs. Was viele nicht wussten : Nebenbei tat ich das noch immer und war meist vollkommen überfordert mit meiner Arbeit. //Aber die Leute brauchen Hilfe...und ich kann sie ihnen schlecht verweigern// Das wollte ich auch gar nicht.

"Warte, bevor wir gehen...du wolltest noch einen Abstecher bei dem Kiosk machen" Sie hatte irgendetwas von einem Snack gesprochen, weshalb ich nochmals schnell reinging, ein paar Kaugummis kaufte so wie zwei Packungen mit Süßigkeiten und anschließend wieder rauskam. "Hier...bitte. Wohl das mindeste, das ich tun kann, nachdem du dich um meine Verletzung gekümmert hast" Es war schon ziemlich nett von ihr gewesen, das musste man ihr lassen. Nicht jeder hier in New Raccoon hätte so gehandelt. "Nun können wir gehen", daraufhin lief ich vor, denn sie wusste schließelich den Weg nicht, und steckte die Kaugummi's so ganz beiläufig in meine Hosentasche. Das nächstbeste Hotel war ungefähr zwei Kreuzungen von hier entfernt. Oder anders gesagt : Nicht weit. Wegen des Streiches zuckte ich nur mit den Schultern und wandte meinen Blick kurz an sie, mit einem neckischen Lächeln auf den Lippen. "Uns fällt bestimmt etwas ein. Das mit dem Getränk...ist allerdings eine gute Idee. Wesker kann nichts ohne seinen morgendlichen Kaffee am Arbeitsplatz" Ich hatte auch desöfteren mal drüber nachgedacht, ihm irgendwie eins auszuwischen aber eine wirklich gute Idee war mir nie gekommen. Zumahl ich wohl auch eher an den erwachseneren Moralien festhielt.

tbc : Ashfield Height's - Motel
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Monique Francoise

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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Di Mai 12, 2015 8:03 pm

cf --> Internat / Badezimmer & Duschraum

Die Sonne war gerade einmal nur am aufgehen doch die Hitze schien jetzt schon schier unerträgliche Ausmaße anzunehmen. Die Sorte Wetter, die Monique jetzt schon zweifeln ließ, dass sie den heutigen Tag einigermaßen gut und ohne Kreislaufprobleme überstehen würde. Viel trinken tat sie immerhin nicht, das hatte sie noch nie getan. Wohl nicht einmal während der Tage ihres sterblichen Daseins, weshalb die Angewohnheit, nur wenig Flüssigkeit über den Tag einzunehmen, sich wohl so schnell nicht mehr abschütteln lassen würde. Natürlich mochte sie sonnige Wetter und würde, wenn es ihr Tagesablauf denn so erlauben würde, auch sicherlich später noch einen Badesee oder soetwas in der Art aufsuchen, um die Natur zu genießen und sich derweil auch abkühlen zu können, doch wäre die Hitze ohne ein wenig Abkühlung und während der Schulzeit wohl schier unerträglich. Niemand mochte es, mit verschwitzten Klamotten und nassem Popo an einem Stuhl festzukleben und das über mehrere Stunden hinweg. Genau dieses Schicksal würde ihr nämlich heute wohl vom späten Morgen bis zum frühen Nachmittag blühen. //Außer, es gibt hier sowas wie 'Hitzefrei' oder Kurzstunden. Das dürfte eigentlich nicht zu viel verlangt sein, oder?// Ihre Hoffnungen waren zumindest groß und am ersten, beziehungsweise, zweiten Tag dürfte eigentlich nicht zu viel auf dem Programm stehen.

Mit einem recht fröhlichem und gut gelaunten Gesichtsausdruck, machte sich die Blondine dann auf den Weg in die Innenstadt, nahm die Straßen, die extra für die Schüler gedacht waren und bewegte sich vorsichtig und genau über die Straßen, darauf achtend, dass die Ampeln weder Rot zeigten, noch sich ein Auto in der Nähe befand, welches unachtsam ihren Weg kreuzen könnte. Bei der Farbe Rot musste sie jedoch augenblicklich wieder an die Frau vom gestrigen Abend denken, diese verrückte, die versucht hatte, sie erst zu beißen und anschließend zu töten, als wäre sie alleinig nur ihinter ihrem Blut hergewesen. Vampire, sowas sollte es auch geben, neben den Engeln. Kein Zweifel. Man hatte sie von übernatürlichen Wesen unterrichtet, noch bevor sie sich auf erdigen Boden begeben hatte. Die einen waren zu meiden, die anderen wohlmöglich kennenzulernen. Nicht jedes Wesen war gleich und nur, weil ein paar Angehörige für schlechte Vorreden gesorgt hatten, musste es nicht heißen, dass es auf jeden einzelnen so zutraf. Sie würde sich überraschen lassen, dieser Frau, sollte sie ihr (Gott bewahre!) jemals wieder begegnen, allerdings direkt aus dem Weg gehen, denn bei ihr käme sicherlich jede Hilfe zu spät. Egal wie viel Erbarmen, Gutmütigkeit und Verständnis sie auch vorgaugeln würde, nichts würde irgendetwas an dem Hass und der Liebe zur Gewalt ändern, die diese Frau in sich trug. Was wohl ihr Ziel war? Ihre Absichten? Wollte sie die Menschheit vernichten oder fraß sie sich einfach nur durch den Stamm des Apfels wie eine Made? Als Schutzengel war es nicht Monique's Aufgabe, sich um solcherlei Dinge zu kümmern, doch fragte sie sich, was wohl die richtige Verhaltensweise in solch einem Falle wäre. Dazwischengehen und den Menschen helfen, indem sie die Bedrohung an der Wurzel packt und bekämpft? Oder darauf warten, dass Gott und das Himmelsvolk von selbst ein Zeichen senden und sich um die Gefahrenbewältigung kümmern? //Ich werde abwarten. Und auch, wenn ich hoffe, ihr nie wieder begegnen zu müssen, so wird mich das Schicksal entweder wieder auf ihre Wege treiben oder eben nicht.// Bis dahin hätte sie wohl noch genügend Zeit zu überlegen. Außerdem käme es auch ganz auf die Umstände an. Wäre die bösartige Kreatur nämlich dabei, einen Menschen auszusaugen und zu töten, so würde Monique sich wohl nicht lange lumpen lassen und sofort eingreifen, mit allen Mitteln kämpfen, die ihr zur Verfügung standen, obwohl sie doch nur Heil- und Schutzzauber beherrschte. //Doch kann ich noch immer normal kämpfen. Mit Beinen, Händen und Fäusten. Geht alles.// Vermutlich würde sie aber wie ein Tropf auf Drogen durch die Gegend hüpfen und die Luft boxen, während die Kreatur des Bösen zum finalen Schlag ausholen und sie auslöschen würde. Der Gedanke zu versagen und den Körper, so wie die Seele zu verlieren, war äußerst beängstigend, doch hätte sie es immerhin versucht. Und der Glaube daran, dass man ihrer Seele gnädig sein würde, da sie mittels eines selbstlosen Gedanken in den Himmel gestiegen war, ließ sie neuen Mut schöpfen.

Trotz aller Gedanken und Probleme, die sich heimlich in ihrem Köpfchen abspielten und sie sich immer wieder nur im kreise zu drehen schien, konzentrierte sich die blonde Engelsdame nun wieder auf das Präsent, denn das würde nun unmittelbar bei einem kleinen Kiosk seinen Lauf nehmen. Sie hatte Hunger, großen Hunger, so wie Durst und würde nicht zaudern sich einen ordentlichen Happen als Frühstück zu gönnen. Viel Geld hatte sie nicht auf der Seite aber zwischendurch musste man sich schon mal das ein oder andere gönnen. Das war einfach Balsam für die Seele. Bei den elektrischen Türen stehen bleibend, musste Monique allerdings feststellen, dass sie ein klein wenig zu früh vor dem Geschäft stand und sich somit noch zehn bis zwanzig Minuten gedulden müsste, bis sie endlich aufschließen würden. Zwar war der ältere Herr im Inneren schon am herumkruscheln und räumen, war mit seinen Vorbereitungen aber wohl noch nicht ganz fertig. Die Zeit würde sie ihm geben, auch wenn sie nicht recht wusste, was sie so lange noch tun sollte. Durch die Straßen wandern, die Stadt in Augenschein nehmen oder andere Läden besuchen? Die schienen aber ebenfalls allesamt erst in einer halben Stunde aufzuschließen. Schon komisch. Dabei hatte Monique geglaubt, viel zu lange geschlafen und nun keine Zeit mehr für ein ruhiges Frühstück zu haben. Stattdessen aber war sie, zur Abwechslung mal, viel zu füh dran. //Das passiert mir auch nur sehr, sehr selten.// Tja, da half alles meckern und grübeln nichts, die Zeit müsse so oder so überbrückt werden. Mit einem Seufzer lehnte sie sich dann gegen die Hauswand, betrachtete den klaren, blaune Himmel und dessen von der Sonne durchflochtenen, roten Schimmer des Morgengrauens. Ja, heute wäre wohl wiedermal schwitzen angesagt und das nicht zu knapp. Es wäre wohl besser, wenn sie sich auch gleich zwei oder drei kleine Trinkflaschen für den Unterricht später mitnehmen würde.
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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Mo Jun 08, 2015 10:53 pm

pp : Wohnungen & Apartments / Henry's Apartment

Die Stunde hatte nicht einmal Sieben geschlagen und die Sonne war nur sperrlich aus der Deckung hervorgekrochen, um die Stadt in einem sanften Orange zu ummanteln - und doch befand sich der Brünette bereits wieder auf den Beinen und das, obwohl der gestrige Tag und Abend doch ziemlich rasant für ihn gewesen war. Sowohl Gutes, als auch Schlechtes hatte er erlebt, ganz wider der Erwartungen, bezüglich seines neuen Lebens hier in New Raccoon. Neue Stadt inkludierte eben auch neue Lebenseinstellungen, so wie neuer Arbeitsplatz und insbesondere neue Menschen und Gesichter. Im groben aber konnte sich der Fotograf kaum beschweren. Die Menschen, die er in letzter Zeit hatte kennenlernen dürfen, waren recht umgänglich und nett gewesen. Ja selbst das Mädchen, welches ihm eine halbe Wasserschadenkatastrophe, einen integrierten 'Swimming Pool' hinterlassen hatte, nachdem sie nur kurz das Badezimmer hatte aufsuchen wollen. Der Schaden war mittlerweile wieder einigermaßen repariert und das Wasser sorgfältig aufgewischt. Das Waschbecken schien zwar weiterhin außer Betrieb zu sein, zumindest für die nächsten paar Tage aber immerhin funktionierte die Wanne mit integrierte Dusche noch sachgemäß. Somit dürfte sich Henry wenigstens waschen und sauber halten können. Mehr verlangte er auch gar nicht. Trotz der eigentlich guten Sachlage und Stimmung, war die Nacht leider nicht so sehr von Erfolg gekrönt gewesen, geschweigedenn, annähernd erholsam. Die typischen Alpträume hatten ihn heimgesucht, rastlose Stunden beschert, in welchen er sich hauptsächlich nur von einer Seite zur nächsten geschmissen hatte, vor Furcht erwacht war oder für einen längeren Zeitraum einfach nicht mehr einschlafen wollte. Eine Nacht wie jede andere auch und so schnell, wie er fürchtete, würde sich das wohl auch kaum mehr ändern. Die Ereignisse von damals waren zu tief verankert, ein Teil seines Daseins geworden, den er so einfach nicht mehr von sich abschütteln konnte. Nach einer solch 'ereignissreichen' Nacht sah man natürlich auch dementsprechen unausgeruht und fertig aus - oder einfach, wie in Henry's Falle, wie immer. Schlapp, unausgeruht, durcheinander und seine Augen waren umzäunt von schweren, dicken Augenringen.

Die grellen Lichter der Sonne, die sich am hinteren Teil des Horizontes hervorwagte, brannte in seinen trockenen Augen und ließ ihn betröppelt blinzeln, als würde er krampfhaft versuchen, deren Verspannung abzupellen. Im Nachhinein schienen sie aber nur trockener zu werden, statt feuchter und das geradeausblicken war angestrengter als zuvor. Dennoch bahnte sich der Brünette seinen Weg durch die Innenstadt New Raccoon's und hielt die Augen nach einem geeigneten Lokal offen, wo er entweder gleich etwas zum Frühstück zu sich nehmen, oder aber etwas kaufen und anschließend mit in sein Apartment nehmen könne. In dem Motel, in welchem er untergekommen war, gab es schließlich kein Catering oder irgendetwas anderes das einer Kantine gleichen könnte. Deshalb blieb ihm keine andere Wahl als nach Lebensmitteln inmitten der Polis des Lebens zu suchen. Viele Menschen waren zwar zu solchen Uhrzeiten noch nicht unterwegs, dennoch fühlte sich Henry mal wieder so, als würde jeder einzelne Blick nur auf seinem Leibe brennen, den Mittelpunkt wiederspiegeln und alles andere vollkommen egal sein. Dem war selbstverständlich nicht so. Die Leute könnten sich kaum weniger um einen unauffälligen Mann wie ihn kümmern - doch war es ein Schein, eine Einbildung, die sich so waschecht anfühlte, dass er sie mit Leichtigkeit abkaufte. In sich gekehrt und eher anti-sozial, wie er nun einmal war, versuchte er den Blick gesenkt zu halten, den Leuten nicht offensichtlich entgegenzublicken sondern fern jeglichen Kontaktes zu bleiben. Ganz unerwartet stolperte der Mann dann regelrecht und absolut unbeabsichtigt auf ein blondes, junges Mädchen zu, welches sich vor einem noch verschlossenem Laden neben eines der ausgeschriebenen Schildchen gestellt hatte und ebenso gedankenlos wirkte, wie er. Nur grenzwertig fand Henry rechtzeitig genug ins Hier und Jetzt zurück, konnte gerade noch so inne halten, bevor er sie tatsächlich noch umgehauen hätte. Dennoch war der Kontakt mehr als nur unangenehmen und er wich prompt einige Schritte vor Schreck zurück, riss die Augen leicht auf und hielt die Hände nach oben, eine entschuldigende Geste formend. Trotz aller Schüchternheit sollte man die Etikette wahren und immer höflich bleiben, sich für unangemessenes Verhalten entschuldigen, egal gegenüber welcher Person. Sie war jung, vermutlich nicht einmal volljährig aber das hieß noch lange nicht, dass er hier weniger Wert auf Höflichkeit legen sollte. Sie hatte den notwendig entgegenbringenden Anstand genauso verdient, wie jeder andere auch. "E-entschuldigung. Ich war... abgelenkt. Nicht ganz bei mir", begonn er dann mit fahler Stimme zu stammeln, blickte sie flüchtig an, dann jedoch prompt zur Straßenseite und kratzte sich verlegen im Nacken. "Ich... ich hoffe, ich habe Sie dennoch nicht angerempelt oder bin Ihnen sonstwie zu nahe getreten?" Er glaubte sich nicht daran zu erinnern, dennoch könne ein zögerliches Nachfragen sicherlich nicht schaden. Im grunde könnten nun auch nur zwei Dinge passieren : Entweder, sie würde locker reagieren und es ihm verzeihen, oder aber sie würde ihn anschreien, hysterisch werden und weglaufen. Vielleicht auch die Polizei rufen. Solch ein überzogenes Verhalten wollte er niemandem vorab ankreiden aber es war dennoch durchaus möglich. Als Fotograf lernt man allerlei Arten und Typen von Menschen kennen. Er hatte seine Erfahrungen bereits gesammelt - sogar mehr schlechte als tatsächlich gute. Traurig aber wahr.
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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Di Jul 14, 2015 8:47 pm

Sie Sonne hatte sich kaum aus ihrer Deckung gewagt, gerade einmal nur die erste Hälfte ihrer Kuppel entblößt, die wie ein halbes Eigelb hinter den Bergen hervorblitzte, und doch brannte sie bereits erbarmungslos auf die Welt nieder. Monique wollte gar nicht wissen, wie heiß es erst am Nachmittag werden würde, wenn die frühen Morgenstunden sich schon so anfühlten, als würde der Asphalt in Flammen aufgehen und ihre Klamotten sogleich mit dem Gestein. Vermutlich sollte sie erst gar nicht die Wohnung verlassen, sprich, das Internatzimmer, welches sie bekommen hatte. Doch da sie eine Schülerin war und somit schulpflichtig, könnte sie wohl nicht aufgrund der Hitzewelle einfach schwänzen. Das käme ganz und gar nicht in Frage. //Kann wohl nur hoffen, dass wir hitzefrei bekommen oder wenigstens Kurzstunden. Bei der Sauhitze will doch echt niemand unterrichten, geschweigedenn, Hausarbeiten machen oder für irgendetwas büffeln.// Es wäre ihr erster Schultag überhaupt als Engel auf Erden und obwohl sie sich irgendwie schon ziemlich drauf gefreut hatte, konnte sie diesen speziellen Ehrgeiz nun irgendwie doch nicht mehr teilen. Die Ambitionen und die unerschöpfliche Motivation schien wie weggeblasen. Sie war eben einfach kein Sommertyp. Zumindest nicht, wenn es fast vierzig Grad hatte -- und das im Schatten! //Ganz ruhig, Monique. Wird schon gut gehen. Vielleicht sind die Klassenzimmer ja ordentlich mit Klimaanlagen ausgestattet, oder Ventialtoren. Egal ob Stand oder Decke. Ich gebe mich mit allem zufrieden.// Irgendwie wagte sie diese glückliche Begebenheit aber stark anzuzweifen. Als würde sich eine Schule nur wegen ein paar schwitzender Schüler in Unkosten stürzen. Nein, bestimmt nicht.

Ahnungslos und in ihren Gedanken vertieft stand Monique da, wartete darauf, dass die Uhr endlich die volle Stunde schlagen und der Mann sein Kiosk eröffnen würde. Darin herumräumen und alles vorbereiten, schien er ja bereits also konnte es nicht mehr allzu lange andauern. Schon komisch. Er hatte sie bestimmt hier draußen herumstehen sehen, hätte aber keine Ausnahme machen und sie bereits hereinbitten können. Unverschämt. Oder bessergesagt, unnötig. Sie war ja ein wohlerzogenes Mädchen und würde schon nichts durcheinanderbringen. Doch statt sich darüber weiterhin Gedanken machen zu können, riss es den blonden Engel urplötzlich von den Beinen und von einer Sekunde zur nächsten auf den harten Boden. Ihre Hände reagierten glücklicherweise schnell genug und stützten sie ab, bevor sie sich tatsächlich noch ordentlich auf's Gesicht legen würde, hatte aber nichtsdestotrotz eine eher ungünstige Haltung. Ihr Bein schmerzte, die Knie fühlten sich irgendwie Wund an, als hätte man ein Reibeisen drüberschliddern lassen, und ihr Armgelenk stach höllisch. >> "Auauaua!" <<, wimmerte Monique nur wenige Momente darauf und kniff die Augen vor Schmerzen zusammen, versuchte sich aber in eine sitzende Position zu begeben und die Stellen zu begutachten, die so offensichtlich schmerzten. Ein wenig wund war sie am Knie und anderen Stellen aber Blut war glücklicherweise nicht zu erkennen. Nun aber ging es erst einmal darum, denjenigen ausfindig zu machen, der dafür verantwortlich war. Hatten die Leute denn keine Augen im Kopf? An was dachten sie denn bitteschön, wenn sie hier entlangliefen? Wohl alles aber nicht den Weg. //Ich hoffe, der ist noch hier und hat sich während meines Leidens nicht aus dem Staub gemacht. Dann Gnade ihm Gott!// Das konnte sie zwar, nicht einmal als Helferlein des Herrn, beeinflussen aber die Chancen standen immerhin fünfzig zu fünfzig, dass er seinen Zorn zu spüren bekommen würde, da er einen Abgesandten des Himmels in seiner Mission behindert hatte. Überraschenderweise aber sah die Engelsdame den Anrempler, genauso wie sich selbst, ebenfalls am Boden, sich entschuldigend und mehr als nur bestürzt und zutiefst betroffen von dem seiend, was gerade geschehen war. Sicher konnte man sich zwar nie sein aber er ... schien es doch ehrlich zu meinen. Zumindest in den Augen ihres engelsgleichen Wesens. Im nächsten stand er auch schon wieder und blickte beschämt zur anderen Straßenseite, wirkte irgendwie ziemlich verklemmt; oder nein, bessergesagt... schüchtern, in sich gekehrt. Das kannte sie nur zu gut. Aber, fein. Das war eine andere Sache. >> "Kann passieren, denke ich. Beim nächsten Mal aber besser aufpassen, ja?" <<, antwortete sie dann so gelassen wie möglich, obwohl ein kleiner Anteil von Gereiztheit noch immer in ihrer Stimme mitschwang. Unwissentlich. Er hatte sich ja entschuldigt also warum länger drauf herumreiten? Um die Sache noch zu komplettieren und die Entschuldigung aufrichtiger wirken zu lassen, könnte er sie ja noch vom Boden aufheben und wieder auf die Beine bringen, ihr eine Hilfe sein. Das wäre zumindest die feine Art, nicht? Sie wartete einfach mal, müsste notfalls eben alleine auf die wackeligen Schenkel kommen.
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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Mi Aug 12, 2015 10:06 pm


Tja, so prompt wie Henry in das blonde, junge Ding reinmarschiert war, so schnell fand er sich auch am Boden wieder, obwohl er krampfhaft versucht hatte, den Halt zu wahren und sich von dem Aufprall nicht aus der Balance reißen zu lassen. Somit saßen sie nun also beide auf dem dreckigen, jedoch für diese frühe Uhrzeit bereits erstaunlich warmen Asphalt, die Gesichter schmerzlich verzogen. Sowas musste ja auch ausgerechnet ihm mal wieder passieren. Wo war er heute nur mit seinen Gedanken? Etwa noch immer bei den gestrigen Ereignissen und den Menschen, die er hatte kennenlernen dürfen? Zwar hatte er wohl keine Freundschaften geschlossen, zumindest keine festen, aber immerhin außerhalb seiner vier Wände neue, wenn auch nur relativ flüchtige, Bekanntschaften schließen dürfen. Wobei die erste Bekanntschaft mehr als nur ein wenig Trubel mit sich gebracht hatte, um nicht zu sagen, ein vollkommen zerstörtes und von Wasser durchdränktes Badezimmer. Der Schaden schien zwar, wie bereits erwähnt, wieder weitestgehend behoben worden zu sein, (der Dank allein gebürt dem fleißigen Hausmeister, der auch Nachts arbeitet, wenn es sich um Notfälle handelt) doch fragte sich Henry natürlich dennoch insgeheim, wie es überhaupt erst so weit hatte kommen können. Wie konnte ein so zierliches und kleines Ding einen ganzen Wasserhahn abreißen und für einen Komplettschaden sorgen? Wie war es nur möglich? Diese Frage schien ihn weitaus mehr zu beschäftigen als der Zwischenfall selbst - aber sich den Kopf deswegen zu zermatern würde wohl nichts an der Tatsache ändern, dass er so schnell wohl keinen frischen Besuch mehr in sein Apartment bringen sollte. Zumindest keinen, dem er nicht vollkommen vertrauen konnte. Er war zwar gewiss niemand, der voreilig urteilte oder Menschen in ein und denselben Sack schmiss, doch könnte ein wenig mehr Vorsicht wohl wirklich nicht schaden. Das würde er sich für noch folgende Bekanntschaften vermerken. Doch nun ging es aber noch immer um den Zwischenfall mit dem blonden Mädchen, weshalb er ausversehen und vollkommen Gedankenvertieft von den Fußen und zu Boden gerissen hatte. Langsam und stöhnend erhob sich Henry wieder, gewann relativ schnell den festen Halt und rieb sich die schmerzlichen Glieder, die wie ein Blitzableiter für Stromstöße fungierten. Der jungen Frau ging es wohl sicherlich nicht anders, denn auch sie war sehr unsanft gelandet. 'Beim nächsten Mal sollte ich wirklich besser aufpassen. Hätte wohl nicht damit gerechnet, dass die Straßen bereits so vielzählig bewandert sind.' Überraschung, überraschung. Für Reue längst zu spät aber immerhin... konnte er zeigen, wie Leid es ihm tat und das er es gerne wieder gutmachen würde, wie auch immer das möglich sei. Sichtlich verletzt schien sie ja nicht zu sein, zumindest war außer ein paar Kratzern und einer dezenten Dreckspur am Bein nichts weiter zu erkennen. Auch sie selbst befürwortete ihr Wohlbefinden und wunk den Vorfall einfach ab, stellte ihn als 'Alltäglichkeit' dar. Natürlich wurden weltweit am Tag bestimmt mehr als nur tausende Menschen irgendwo mal angestumpt oder umgeschmissen aber dennoch hätte es vermieden werden können, wäre Henry nur bei der Sache geblieben, nämlich wo seine Füße hinsteuerten und in welche Richtung er sich genau begab.

Einmal tief Luft geholt, setzte der semi-schüchterne Mann dann erneut zur Sprache an, die Hände sich merklich unruhig in Höhe seiner Brust befindend, als würden sie dort nach einem Platz suchen, um sich verkriechen zu können. Ein wenig weiter unten würden ihm die Hosentaschen der Jeans zur Verfügung stehen doch an die dachte er in diesem Moment wohl nicht, stattdessen zwirbelte und drehte er an einem der weißen Knöpfe seines Hemdes herum, mehr an dem Mädchen vor- als sie tatsächlich anblickend. Manchmal war es schon äußerst anstrengend so antisozial gegenüber anderen eingestellt zu sein. Hoffentlich glaubte sie nicht, er hätte irgend ein gravierendes Defizit oder empfand sie als abscheulich und unattraktiv. Dies würde nämlich keinesfalls der Wahrheit entsprechen. "Das ist... erleichternd zu hören. Abermals möchte ich mich... für die Unachtsamkeit entschuldigen. Ich war für eine Sekunde nicht mehr Herr meines Körpers", begonn er dann seine Gedanken frei in Worte zu packen und blickte zu der geschlossenen Bäckerstube, vor welcher sie beide nun standen. Hatte wohl noch nicht geöffnet, dürfte aber nicht länger als zehn bis maximal fünfzehn Minuten dauern, bis sich die gläsernen Pforten ins Schlemmer-Paradies weiten würden. So glaubte er zumindest es einzuschätzen. Unschlüssig, ob er noch etwas essentielles hinzufügen sollte, kratzte sich Henry nun am Kopf, tat so, als würde er das Schildchen lesen, welches ebenfalls schlaftrunken und schief am Eingang heurmhing und in schnörkeliger Kreideschrift verkündete, dass der Besitzer noch immer nicht daran interessiert war, jemanden vorzeitig hineinzulassen. Man nahm es hier also sehr genau mit den Öffnungszeiten. Klar. Niemand arbeitete gerne freiwillig länger, nur weil die Leute es so wollten. "S-sind Sie...zufällig hier wegen des Bäckers? Wenn ja dann möchte ich... Sie gerne einladen. Also, ein Gebäck für Sie kaufen, als Wiedergutmachung." Das wäre nun wirklich nichts besonderes, fernab der üblichen Spitzenklsse eines Gentlemans, sich bei einer Frau sachgemäß zu entschuldigen. Aber da sie weder eine erwachsene Frau zu sein schien, noch er dem Bilde ines waschechten Gentlemans entsprach, wiederrief sich dieses Schema wohl von selbst. Und obgleich er sich nach seiner Frage ein wenig dümmlich vorkam, so könnte sie wohl nicht mehr als 'Ja' oder 'Nein' antworten. War ja nicht so, als hätte er ihr angeboten, ihre Unterwäsche zu waschen. Es ging lediglich um eine Bäckersleckerei und dem Verschulden seiner Unachtsamkeit, welche es nun galt, wiedergutzumachen.
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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Mo Nov 02, 2015 9:14 pm

Ein Murren entronn ihrer Kehle, obwohl sie wirklich ihr bestes versuchte, um der Ärgerniss keinen Platz zu schaffen, schließlich konnte man wohl den Mann alleine deswegen keiner Schuld zuweisen. Sie hätte genauso gut auf ihre Schritte achten können, im Auge behalten, wer sich unmittelbar vor ihr befindet, um rechtzeitig abbremsen zu können. Stattdessen war sie geblendet von allerlei Gedankengängen und Erinnerungen an die letzten paar Stunden in Richtung Unglück marschiert, wobei hier wohl angemerkt werden sollte, dass es keine allzu tragischen Folgen mit sich gezogen hatte. Sie war hingefallen, der Mann ebenfalls, ihr Knie war etwas wund und leicht aufgeschürft aber das dürfte sich binnen der nächsten zwei Stunden wieder legen. Ein positiver Aspekt des engelhaften Daseins -- Wunden verheilten fast magisch und von ganz alleine und das ohne großer Mühe. Nun, solange sie sich in einem gesunden und einigermaßen fiten Zustand befand. Das tat sie im Moment auch, no need to worry. Wie es mit ihrem Gegenüber jedoch aussah, vermochte die Blondine nicht einzuschätzen. NOCH nicht. Er wirkte allerdings ziemlich überrascht und irgendwie überfahren, um nicht zu sagen verstört von der plötzlichen Situation. Verständlich aber kein Grund, eine Miesmuschel zu sein und den Tag gleich mit schlechter Launer zu starten. Genau deshalb versuchte nun auch Monique selbst wieder ein wenig mehr Sonnenschein auf ihre Gesichtszüge zu zaubern und dem Mann mit einem freundlichen Lächler entgegenzutreten. Ein Versuch wäre es ja wert und er schien nicht gerade so, als hätte er es mit voller Absicht getan. Nein viel eher wirkte er reumütig, vielleicht sogar ein wenig eingeschüchtert, wenn sie nicht alles täuschte. Es tat ihm jedenfalls sichtlich leid, nachdem er schon das Gefühl hatte, sich mehrmals bei ihr entschuldigen zu müssen also könnte es wohl nicht schaden, ein kurzes Gespräch mit ihm einzugehen, sich vielleicht selbst bei ihm zu entschuldigen, immerhin war unklar, wer nun der Unachtsame tatsächlich gewesen ist. Sie wollte zumindest nicht, dass er sich grundlos schlecht fühlte, was er ja offensichtlich tat. >> "Wie gesagt, ist schon okay. Nichts weiter passiert. Meine Knie schmerzen zwar ein wenig aber das vergeht wieder. Ich schätze wir waren beide nicht ganz bei der Sache, hm?" <<, begonn sie somit und lächelte abermals, klopfte sich den restlichen Staub von den Klamotten und wandte sich wieder dem Geschäft zu, welches noch immer geschlossen hatte. Nur ein paar mehr Minuten, so zehn bis fünfzehn, wie sie schätzte, dann könnte sie sich endlich Frühstück holen. Ob er aus demselben Grund hier war? Nun, das würde zumindest am naheliegendsten sein, denn umsonst stand er sicherlich nicht auf dem Brügersteig herum. //Vielleicht aber wartet er auch auf jemanden, seine Freundin, seine Schwester, den Bruder -- irgendwen halt!// Aber das waren nur reine Spekulationen. Erst, als er sie fragte, weshalb sie hier war und ob sie zufällig auf die Eröffnung der Bäckerei wartete, schien sich die Sache einigermaßen zu klären. Dieses Angebot, welches er machte, war jedoch äußerst verlockend, um nicht zu sagen, absolut praktisch. Monique hatte beim besten Willen nicht viel Startkapital zum Überleben hier in der Stadt mitbekommen, das meiste sogar in diesem Lokal vor nur wenigen Tagen ausgegeben, also würde die Einladung nur gelegen kommen. Sie würde sich das Geld sparen, dafür aber ein ordentliches Frühstück erhaschen. Solch eine Gelegenheit dürfe man sich eigentlich nicht durch die Lappen gehen lassen aber wäre es denn... mit dem Gewissen zu vereinbaren? Also, im Grunde ja eigentlich schon, immerhin bestand ER ja darauf. Sie hatte mit keinem Tone erwähnt, eine Entschuldigung von ihm spendiert bekommen zu wollen und das auch noch in Form einer Leckerei, eines Hab und Gutes, welches auf seine Kosten gehen könnte. Sie müsse sich also nicht schlecht fühlen. //Wäre auch unhöflich nein zu sagen, oder? So oder so, ich würde es irgendwie falsch machen also, was soll's~// Die Entscheidung wird man ihr sicherlich nicht übel nehmen und, auch wenn es manche glaubten, der Herr konnte Erbarmen zeigen.

Mit einem raschen Nicker willigte Monique dann ein, obgleich sie sich zuvor ziemlich geziert hatte. Es war jedoch beschlossen; sie würde die Einladung annehmen, denn wie sagt man hier so schön? Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul? >> "Ja, deswegen bin ich hier. Und das Angebot... klingt sehr verlockend. Gut. Dann lasse ich mich von dir ... ich eine, 'Ihnen', einladen. Könnte nur noch ein Weilchen dauern, bis die endlich aufschließen. Ich tippe so auf die zehn Minuten, wenn's hochkommt." << Aber das hatte er wohl bereits selbst bemerkt. Er stand schließlich nicht erst seit wenigen Minuten hier. Blieb nur abzuwarten, was man hier alles so im Angebot hatte. Hoffentlich schöne Leckereien, damit sie sich auch schön viel mitnehmen könne. Aber, natürlich nicht ZU viel, denn sie wollte den armen Kerl ja auch nicht ausnutzen oder schamlos ausnehmen. Ihr Auftrag war es ja, die Menschen zu schützen, ihnen Glück und Freude zu bescheren, nicht sie ihres Leides näher zu bringen und auszubeuten.
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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Mi Feb 03, 2016 3:29 pm

Wankelmütig war zwar keinesfalls sein Charakter, noch seine Stimmung am heutigen Tage, doch konnte man sagen, dass Henry schon einmal einen stabileren Gang und flüssigeren Bewegungsablauf besessen hatte als das, was er hier gerade demonstrierte. Vermutlich waren das noch die langsam abklingenden Nebeneffekte einer plötzlichen Kollision, denn immerhinw ar er nur wenige Minuten zuvor unaufhaltsam in die blonde, junge Schülerin gerannt, was sie beide gleichermaßen aus dem Stand gerissen hatte. Wirklich den Kopf oder die Glieder dabei verletzt hatte er sich allerdings nicht. Das er so leichtfüßig unterwegs war und seinen Kreislauf nicht ganz so unter Kontrolle hatte, wie sonst eigentlich immer könnte aber wohlmöglich auch an der gestrigen Nacht liegen, dem mangelnden Schlaf oder aber an der Tatsache, dass er bislang weder etwas zum Essen, noch zum Trinken zu sich genommen hatte. Wenn sein Körper schon nicht dadurch seine alltägliche Portion an Stärkung und Proteinen bekam, wie denn dann sonst? //Aber ich bin ja schon hier. Der Laden muss eben nur noch aufschließen, damit ich mir die Backwaren kaufen und mich dann in mein Apartment zurückziehen kann. Der Kaffee dürfte bis dahin auch schon fertig sein und mich für die nächsten paar Stunden wachhalten.// Das wäre zumindest erst einmal Henry's Plan für den Start der Woche. Gemütliches Frühstück mit frischen Sachen vom Bäcker, dazu eine Tasse frischgebrühter Kaffee und die Morgenzeitung, vielleicht auch einfach nur die Nachrichten aus dem Radio. Anschließend würde er sich noch ein wenig in der Stadt umsehen, um einen allerersten Auftrag als Fotograf bemühen, denn irgendwie müsste ja die Monatsmiete und sonstige Verpflegung im Apartment und außerhalb finanziert werden.

Trotz seines doch relativ angeschlagenen Wesens im Moment versuchte der Brünette das Gespräch mit einem freundlichen Ausdruck auf den Lippen entgegenzunehmen, die Erleichterung, dass ihr nichts weiter zugestoßen war, deutlich ins Gesicht geschrieben. Ein paar wenige, kaum spürbare Kratzer hatten sie wohl beide durch den Aufprall davongetragen, doch war es nichts, dass mit der Zeit nicht wieder schnell verheilen würde. Umso mehr beschämte es ihn jedoch, dass er nicht aufmerksam genug gewesen war, um ein solches Ereignis vor dem Eintreffen zu vereiteln. "Da bin ich aber erleichtert. Ich dachte schon, es wäre... schlimmer ausgegangen", kam seine doch relativ verspätete Erwiderung dann, die Tonlage aufrecht, doch von der bereits erwähnten Scham geziert, die er einfach nicht unterbinden konnte. Dazu bestand wohl auch gar kein Grund, denn er würde keinen Hehl draus machen, sich wegen der Sache überaus schlecht zu fühlen. Aber, um es wieder einigermaßen in Ordnung zu bringen, auch wenn man sich seine Entschuldigungen selbstverständlich nicht erkaufen konnte, schien das Angebot bei der jungen Blondine doch äußerst gut anzukomemn und sie deshalb ohne weiterem Zögerns einzuwilligen. Was auch immer sie sich beim Bäcker holen wollte, Henry würde dafür aufkommen, den vollen Preis bezahlen, sodass sie im Endeffekt keinen Cent ausgeben müsste. Nickend befürwortete er die Idee noch einmal, ehe sein Blick zu der Ladentür schwenkte, die sich nun mit einem Klingeln öffnete. Die kleinen Glöckchen an den Türen schienen wohl langsam wieder in Mode zu kommen. Interessant. Der Besitzer lächelte den beiden etwas verlegen entgegen, so als würde er die punktgenaue Öffnung entschuldigen wollen, bat sie aber sogleich herein. In dem Sinne wäre es wohl falsch Ausnahmen zu machen, denn auch der werte Herr, dem die Bäckerei gehörte, musste sich an bestimmte Arbeitszeiten halten und konnte nicht einfach aufgrund zu früh erscheinender Gäste stets eine Ausnahme machen. Mit einem freundlichen Ausdruck folgte Henry dem Mann ins Innere, begutachtete die Vielzahl der Auswahlen, die in kleinen Vitrinen angeboten wurden. Das Licht wirkte gedämpft, ließ ihn ein wenig schläfrig werden, doch riss er sich am Riemen und fokussierte sich auf das, weshalb er überhaupt erst hiergekommen war. Seine eigenen Besorgungen erleidgend, wandte er sich dann wieder an die Jüngere, ihr Treiben neugierig beobachtend und letztendlich fragend : "Und? Schon etwas gefunden, dass du mitnehmen möchtest? Wie... gesagt, ich würde es... für dich bezahlen, egal was du dir aussuchst." Selbst, wenn sie sich mehr mitnehmen würde, als anfangs geplant, nur weil er ihr nun das Angebot gemacht hatte, er würde es ihr keinesfalls krumm nehmen. Mal ehrlich : Wer würde diese Chance nicht beim Schopfe ergreifen und vollkommen auskosten, hm? "Halte dich nicht zurück. Nimm mit, was du... mitnehmen möchtest."
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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Mo Apr 11, 2016 5:00 pm


Nun, es hätte vermutlich schlimmer ausgehen können, keine Frage. Einer von ihnen hätte unsanft auf dem Asphalt aufklatschen können, am besten mit dem Kopf zuerst, auf den Bordsteig, was im schlimmsten Falle zu einer Platzwunde hätte führen können. Sie hätten auch beide einen Zahn verlieren können, oder einen eingerissenen Nagel davongetragen, auf die Straße gerollt -- und und und. Sie wollte das Ganze nun aber natürlich nicht überdramatisieren sondern es einfach bei dem glimpflichen Ausgang belassen. Sie waren unversehrt, vielleicht ein wenig verwirrt bezüglich der Umstände und wie es soweit überhaupt erst hatte kommen können aber das würde binnen der nächsten Minuten sicherlich wieder vergehen. Fakt war, dass keiner von beiden wirklich Schuld trug und wenn, dann waren sie beide gleichermaßen dafür verantwortlich. Doch schien der Mann sich im Moment das meiste an Schuldzuweisungen anzudichten und krampfhaft versuchen, sein schlechtes gewissen irgendwie bereinigen zu können. Um diesen Gedanken also umzusetzen, hatte er seine Idee geäußert, ihr etwas von dem Gebäck zu spendieren, welches in der Bäckerei in nur wenigen Sekunden zur Verfügung stehen würde. Irgend eine Leckerei ihrer Wahl. Zwar fühlte sich Monique einerseits ein klein wenig schlecht, solch ein Angebot anzunehmen, wo doch sie genauso viel Schuld tragen könnte, aber andererseits wäre es ein guter Weg um ein wenig Geld für sich selbst und die Schule sparen zu können. //Aber nutze ich ihn dann nicht zu meinen eigenen Gunsten aus? Verfehle ich dann nicht mein Ziel als Schutzengel und handle egoistisch und selbstgerecht? Das könnte dem Herrn da oben nicht gefallen...// Aber sein Angebot auszuschlagen wäre doch auch unhöflich, oder nicht?

Ihre Gedanken unterbrachen sich kurz, als der Ladenbesitzer sich endlich dazu entschloss, sein kleines Eckenkiosk endlich mal für sie beide zu eröffnen und somit hineinzubitten, wo sie doch nun lange genug hatten warten dürfen, das kleine Glöckchen am Rande der Tür schillernd ihre Anwesenheit verkündend. Doch, kaum war sie drinnen angekommen, schon hatte sie vergessen, was sie sich eigentlich vorgenommen hatte, mitzunehmen. So viele Leckereien in so vielen verschiedenen Varianten. Man konnte kaum glauben, dass dieser Laden sich nicht auf Backwaren spezialisierte sondern auch andere Sachen verkaufte, so gut wie es hier duftete. Das Angebot war überwältigend, doch auch dementsprechend teuer. Wie zu erwarten. Würde er ihr trotzdem noch etwas kaufen wollen? Irgendwie fühlte sie sich diesbezüglich doch schlehter als erwartet. Nervös kaute Monique auf ihrer Unterlippe herum, legte die Arme hinter den Rücken und verharrte vor der langen Vitrine, die die ganzen, leckeren Angebote präsentierte. Apfeltaschen, Quarkplunder, Rosinenbrötchen, Erdbeerschnitten und andere kleine Torten, so wie Schokomuffins und allerlei Sorten von Donuts -- sie konnte sich gar nicht sattsehen, so überwältigend war die Auswahl. Nun müsste sie sich aber entscheiden. Der Mann hatte sicherlich nicht ewig Zeit und sie selbst ja auch nicht. Die Schule würde bald beginnen und bis dahin sollte sie sich ihr Frühstück einverleibt haben. >> "Diese Sachen hier sind ganz schön teuer. Sind Sie ... sich sicher, dass Sie mir etwas kaufen möchten? Ich verlange wirklich keine Entschädigung für das von vorhin, immerhin trage ich genauso schuld. Dessen bin ich mir sicher" <<, begonn die Blondine dann ihren Unmut zu verdeutlichen, ihr Gewissen zu bereinigen, denn das schien ihr im Moment wirklich ziemlich im Weg zu stehen. Nicht mehr nur aus Angst vor den Konsequenzen, die ihr das Himmelsreich für solch ein egoistisches Verhalten auf den Leibe brennen könnte, sondern auch, weil sie sich schäbig fühlen würde, ihn so auszunehmen. Er schien ja echt nett zu sein, vielleicht etwas verschüchtert und in sich gekehrt, aber das konnte sie schließlich auch sein. Irgendwie war diese Art ja... ganz süß. Mal was anderes. Nicht so unausstehlich wie dieses Machogehabe, das die meisten so gerne an den Tag legten. >> "Ich habe genug Geld dabei, um mir selbst ein paar Leckereien zu leisten also, Schwamm drüber, okay? Wir tun einfach so, als wäre rein gar nichts passiert." << Die offensichtliche Schramme an ihrem Knie ließ zwar was anderes vermuten aber da sie keine Schmerzen beim Gehen verspürte, würde sie dieses Blessierchen wohl problemlos ausblenden können und das für den Rest des angebrochenen Tages.

Nun, da sie das geklärt hätte, oder zumindest glaubte, dass es von der Bühne sei, widmete sie sich dem Einkauf, beschaute sich noch einmal der hiesigen Auswahl und tippte sich dabei nachdenklich ans Kinn. Vielleicht sollte sie sich viel eher ein paar der Brötchen mitnehmen, die sie sich später noch belegen könnte, dazu eine Süßware und damit hat sich's. Oder doch besser gleich die belegten Semmel? Die Sandwhiches mit dem leckeren Salat und den saftig roten Kirschtomaten? Belag müsse sie immerhin sonst im Supermarkt kaufen, denn Brötchen ohne alles würde doof schmecken. Aber das würde die Sache wieder teurer gestalten. Argh, sie drehte sich im Kreis. Warum mussten manche Entscheidungen nur immer so schwer zu treffen sein? Warum musste das hier alles so gut aussehen? //Entscheide dich Monique, entscheide dich.// Aber letzten Endes ließ sie sich ja doch wieder mehr Zeit, als sie eigentlich sollte. Unentschlossen wie eh und je. Sie würde sich nicht ändern, oder?
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BeitragThema: Re: Kleines Kiosk   Heute um 6:52 am

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Kleines Kiosk

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